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    "Alien: Covenant 2" wird 2018 gedreht und Ridley Scott bestreitet Schuld am Scheitern von "Alien 5"
    Von Björn Becher — 10.05.2017 um 10:05

    Ridley Scott hat viele Projekte vor der Brust. Nun verriet er, wann er sich ans Sequel zu „Alien: Covenant“ machen wird und nahm noch einmal Stellung zur Diskussion um Neill Blomkamps geplantes „Alien“-Sequel.

    20th Century Fox
    Als mit „Battle Of Britain“ Anfang April 2017 mal wieder ein Projekt von Ridley Scott angekündigt wurde, obwohl der immerhin schon 79 Jahre alte Filmemacher noch zahlreiche andere Werke plant, vermuteten wir bereits, dass der Regisseur in Zukunft stets von einem „Alien“-Film zu einem anderen Projekt und zurück wechseln könnte. Und das wird nun wohl tatsächlich der Modus. Nachdem schon länger bekannt ist, dass er den mit u. a. Michelle Williams, Kevin Spacey und Mark Wahlberg hochkarätig besetzten Entführungsthriller „All The Money In The World“ in Kürze – direkt nach dem Kinostart von „Alien: Covenant“ – in Angriff nehmen will, verriet Scott den Kollegen von IGN nun in einem Interview, dass anschließend das Sequel zu „Alien: Covenant“ dran ist. Das Drehbuch werde gerade geschrieben, in ca. 14 Monaten werde er drehen. Folglich laufen also im Sommer 2018 die Kameras. Ein Kinostart wäre dann spät im Jahr 2019 möglich oder wahrscheinlicher erst 2020 – je nachdem wie umfangreich die Post-Produktion ist. Fraglich ist allerdings nun wieder der Titel.

    Zuletzt verriet Ridley Scott, dass „Alien: Covenant 2“ vielleicht den Titel „Awakening“ tragen wird. Möglicherweise ging in diesem Interview mit dem Sydney Morning Herald aber etwas durcheinander. Damals verriet er nämlich auch, das Drehbuch zu diesem Sequel sei schon fertig. Dem widerspricht er nun nicht nur im IGN-Interview („wir schreiben gerade dran“), sondern er benutzt den Titel „Awakening“ auch in einem anderen Zusammenhang. Denn diesen Namen nutzt Scott für den einst von Neill Blomkamp geplanten „Alien 5“, der nun ja tot ist. Scott verteidigt sich dabei gegen Vorwürfe, er habe für das Scheitern des Projekts gesorgt: Fox habe den Blomkamp-Film machen wollen: „Ich habe gesagt Okay. Ich bin dann Produzent […] Ich habe nur die Frage gestellt, warum es beide Filme [Blomkamps Sequel und Scotts Prequel] geben müsse. Für mich sah das danach aus, als würde man sich selbst den Zeh abschießen. Das macht keinen Sinn“, so Scott zu IGN. Danach habe Fox dann entschieden, mit dem Projekt des Kollegen nicht voranzugehen. Er habe sich bei dieser Entscheidung komplett herausgehalten, so der Filmemacher, der seine Hände in Unschuld wäscht. Wobei nur schwer zu glauben ist, dass Fox durch Scotts Frage, warum es zwei Filme geben müsse, nicht beeinflusst wurde.

    Nach derzeitiger Planung wird Ridley Scott als nächstes also „All The Money In The World“ drehen, dann „Alien: Covenant 2“, danach „Battle Of Britain“ und anschließend „Alien: Covenant 3“. Der Mann hat viel vor und dass es so langsam geht, macht ihn ziemlich wahnsinnig, wie er den Kollegen des Guardians in einem Interview verriet: „Es macht mich verrückt, dass ein Schauspieler vier Filme im Jahr machen kann und ich nicht“, so der Regisseur zu den britischen Kollegen.

    „Alien: Covenant“ kommt am 18. Mai 2017 in die Kinos. In unserer FILMSTARTS-Kritik könnt ihr bereits lesen, was wir von dem Sci-Fi-Action-Horrorfilm halten, mit dem der Filmemacher viele Hintergründe des „Alien“-Mythos erklärt.




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