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    Prequel und Spin-offs: Neue Details zur TV-Serien-Adaption von Stephen Kings "Der dunkle Turm"

    In den deutschen Kinos startet „Der dunkle Turm“ am 10. August 2017. Es ist eine Einführung in eine große Fantasy-Welt von Stephen King. Doch damit soll es noch nicht vorbei sein. Geplant sind wohl gleich mehrere (!) TV-Serien.

    Sony

    Gerade erst wurde der ehemalige „The Walking Dead“-Macher Glen Mazzara als Chefautor für eine „Der dunkle Turm“-TV-Serie verpflichtet, womit die Produzenten so kurz vor dem Kinostart der Kinoadaption auch das Signal setzten, dass sie die Serie unbedingt machen wollen. In einem großen Hintergrundbericht des Hollywood Reporters, für den die Kollegen mit allen Beteiligten gesprochen haben, wird auch noch einmal klargestellt: Diese TV-Serie wird auf jeden Fall kommen – völlig unabhängig davon, wie sich der Film an den Kinokassen schlägt.

    2018 soll es soweit sein. Erzählt wird dann die Geschichte des jungen Roland. Die Kollegen des Hollywood Reporters bestätigen dabei, was wir schon lange vermuten. Es wird ein komplett neuer Darsteller für die junge Version der Hauptfigur gesucht. Idris Elba, der den Part im Kinofilm bekleidet, wird zwar auch mit dabei, aber nur in einer Rahmenhandlung zu sehen sein. In dieser tritt wohl auch Tom Taylor auf. Der Schauspieler des jungen Jake Chambers wurde genauso wie „24“-Präsident Dennis Haysbert (spielt im Film Rolands Vater) für die Serie bestätigt.

    Spin-offs und mehr: Ein ganzes Serienuniversum

    Das Konzept zu einer begleitenden TV-Serie kam zuerst von Ron Howard, der mit seiner Idee schließlich auch seinen Kumpel und „A Beautiful Mind“-Autor Akiva Goldsman begeisterte. Beide werden an der Serie auch als Produzenten beteiligt sein. Und wenn es nach ihren Ideen geht, soll es nicht die einzige Serie aus dem reichhaltigen Universum von Stephen King werden.

    Neben der Prequel-Geschichte, die im Wesentlichen auf Elemente des vierten Buches „Glas“ zurückgreifen und eine Art Anfangsgeschichte für die Figur Roland wird, plant man nämlich laut dem Hollywood Reporter wohl noch diverse Spin-offs. Trotz Casting-Überschneidungen sei es zudem die Idee, dass die Serie (oder die Serien) eigenständig von den Kinofilmen funktionieren. Bekommen wir also im TV ein „Der dunkle Turm“-Universum, wie es mit Serien wie „Arrow“, „The Flash“ oder „Supergirl“ ein DC-Serienuniversum gibt? Wohl denkbar.

    "Der dunkle Turm 2"

    Wie es im Kino weitergeht, ist derweil noch offen. Während die Einspielzahlen des Films laut den Machern ausdrücklich keine Auswirkungen auf die Serie haben, spielen sie bei einer Fortsetzung natürlich eine umso größere Rolle. „Der dunkle Turm 2“ soll kommen, wird aber nur kommen, wenn der Film genug Geld einspielt. Laut Akiva Goldsman habe man bereits Ideen, aber noch kein Drehbuch.

    Mit den Diskussionen, ob man ein Sequel in Angriff nimmt, wird man laut den Insiderquellen des Hollywood Reporters sich auch noch ein wenig Zeit lassen. Man will erst abwarten, wie „Der dunkle Turm“ sich weltweit an den Kinokassen schlägt. Stephen King macht sich trotzdem schon Gedanken. Der Autor sagte im Interview mit Collider, dass es die absolut richtige Entscheidung gewesen sei, den ersten Teil mit einer Jugendfreigabe zu produzieren. Für das Sequel wünsche er sich aber ein R-Rating (also keine Jugendfreigabe).

     

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