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    Der teuerste Netflix-Blockbuster: Michael Bay und das "Deadpool 2"-Team starten Action-Franchise
    Von Björn Becher — 23.05.2018 um 09:39

    Mit hochkarätigem Personal – unter anderem Ryan Reynolds als Hauptdarsteller – und bis zu 150 Millionen Dollar Budget startet Netflix nun das Action-Thriller-Franchise „Six Underground“.

    20th Century Fox

    Der bislang teuerste, auch schon veröffentlichte Netflix-Film ist „Bright“. Das Budget beträgt angeblich rund 90 Millionen Dollar. Das Fantasy-Abenteuer von David Ayer wird aber bald von „The Irishman“ abgelöst, der rund 106 Millionen Dollar kostet. Doch das wird nun noch einmal übertroffen: Im Sommer soll der Dreh zu „Six Underground“ beginnen. Satte 125 bis 150 Millionen Dollar soll das Projekt teuer werden.

    Regie führt ein Mann, der mit solchen Budgets umgehen kann: „Transformers“-Macher Michael Bay inszeniert. „Deadpool“ Ryan Reynolds übernimmt derweil die Hauptrolle und arbeitet dabei mit alten Bekannten zusammen. Denn Paul Wernick und Rhett Reese, mit denen er gemeinsam das Skript zu „Deadpool 2“ schrieb, liefern auch hier das Drehbuch an.

    "High Testosterone Mission Movie"

    Viel ist über „Six Underground“ noch nicht bekannt. Es handelt sich um eine Idee von Wernick und Reese, ist also keine Verfilmung irgendeiner Vorlage. Das Projekt wird zudem als „High Testosterone Mission Movie” beschrieben, wird also ein Film, bei dem sich die Hauptfigur auf einer Mission befindet und es eher um knallharte Männer gehen wird. Es dürfte sich folglich um einen Agenten-Actioner in irgendeiner Form handeln. Dazu passt auch, dass es bereits Franchise-Pläne gibt, also der Stoff bestens für Fortsetzungen geeignet ist.

    Die Produktionsfirma Skydance (unter anderem „World War Z“, „Auslöschung“) kündigte den Deal mit Netflix nun an (natürlich ohne ein Budget zu nennen), nachdem es im März noch hieß, der Film werde fürs Kino entwickelt. Dass sich die Produktionskosten in einem Bereich zwischen 125 und 150 Millionen Dollar bewegen werden, vermelden derweil die für gewöhnlich gut informierten Branchenmagazine Deadline und Variety.

    Das Projekt passt perfekt zur jüngsten Ankündigung von Netflix noch mehr Geld in Eigenproduktionen zu stecken und gerade im Filmbereich immer weniger Lizenzen einzukaufen (also zur Zweit- bzw. Drittabspielstätte für Kinofilme zu werden), sondern lieber seine eigenen Blockbuster zu produzieren. Der Streaming-Gigant schloss zudem gerade einen Mega-Deal mit Ex-US-Präsident Barack Obama und dessen Frau Michelle Obama, die zukünftig nicht nur Dokumentationen, sondern auch Serien und Spielfilme für Netflix produzieren sollen.

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