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    Johnny Depp ließ sich wohl tatsächlich beim Dreh heimlich seinen Text vorsagen

    Der Vorwurf, „Fluch der Karibik“-Star Johnny Depp habe jemanden dafür bezahlt, ihm beim Dreh seine Texte vorzusprechen, kursiert schon seit geraumer Zeit. Aber nun hat offenbar der Schauspieler selbst diesen Umstand bestätigt.

    Warner Bros.

    Johnny Depp wurde insgesamt schon dreimal für den Oscar nominiert und spielte in zahlreichen, zum Teil äußerst erfolgreichen Filmen mit. In den letzten Jahren bekam man allerdings den Eindruck, dass der Superstar häufiger mit seinem abwegigen Verhalten für Schlagzeilen sorgt als mit seinen schauspielerischen Darbietungen. Zu den aufsehenerregenden Geschichten der jüngeren Vergangenheit zählt ein Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Management, bei dem der Vorwurf laut wurde, Depp habe jemanden dafür bezahlt, ihm heimlich seine Dialogzeilen vorzusagen. In einem neuen Interview mit dem Rolling Stone nahm der Schauspieler dazu Stellung – und schien die Story sogar zu bestätigen.

    Die Augen sind wichtig

    Für Depp war es jedenfalls keine Sache der reinen Faulheit, sondern tatsächlich eine schauspieltechnische Entscheidung, die für eine ganz eigene „Wahrhaftigkeit“ sorgen würde. Denn wenn in einer Szene ein Dudelsack ertönt, ein Baby weint und Bomben hochgehen, dann muss vor allem der Ausdruck in den Augen stimmen: „Einige meiner größten Helden waren im Stummfilm tätig. Und es musste etwas hinter ihren Augen sein. Ich denke, wenn kein wahrhaftiger Ausdruck hinter den Augen ist, dann ist es auch egal, wie die scheiß Wörter lauten.“

    Johnny Depp soll insgesamt ein Jahr lang jemanden dafür engagiert haben, ihm seine Texte mit Hilfe einer kleinen Ohrmuschel, die der Star am Set trug, vorzusagen. Angeblich hätte diese Person mehrere hunderttausend Dollar dafür kassiert. Depps Ex-Manager begründen das mit einem krankhaften Hang zum Geldausgeben, doch der Mime wirft ihnen wiederum vor, mit seinem Vermögen nicht gut umgegangen zu sein.

    Ob Johnny Depp immer noch auf seinen heimlichen Souffleur setzt? Jedenfalls kann er trotz aller Kontroversen und Probleme nicht über mangelnde Beschäftigung klagen: Seine Fans werden ihn ab dem 15. November 2018 hierzulande wieder in „Phantastische Tierwesen 2: Grindelwalds Verbrechen“ auf der großen Leinwand bewundern können.

     

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