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    Horror, Blut und der nackte Hintern des Teufels: So könnte sich "Lucifer" bei Netflix verändern
    Von Robert Laubenthal — 26.06.2018 um 19:29

    Nach der Rettung von „Lucifer“ durch Netflix geben die Serienmacher Einblick in ihre Pläne für die kommende vierte Staffel auf dem Streamingdienst: Fans können sich auf mehr Blut, mehr Horror und auch mehr nackte Haut einstellen.

    FOX

    Lucifer“-Fans durchlebten in den vergangenen Wochen ein Wechselbad der Gefühle: Nach der Absetzung durch FOX, vielen Gerüchten und eine ungewissen Zukunft wurde die Serie von Netflix gerettet, auch wir berichteten ausführlich. Im Hinblick auf die nun kommende vierte Staffel konnten die Kollegen von TVLine den Serienmachern Joe Henderson und Ildy Modrovich jetzt einige Details entlocken: Auf Netflix haben sie nämlich deutlich mehr Freiheiten als auf einem von Sittenwächtern streng überwachten amerikanischen TV-Kanal wie ihrer bisherigen Heimat FOX. Und die künftige Stoßrichtung ist klar: Es wird erwachsener.

    Bald Lucifers Hintern im Bild?

    Glamour, schöne Menschen und etwa entblößte männliche Oberkörper gab es auch bisher schon in der einst von Tom Kapinos („Californication“) entwickelten Serie zu sehen. Doch viel mehr nackte Haut geht im US-TV gar nicht.

    Co-Serienmacher Ildy Modrovich erinnert sich so im Gespräch mit den Kollegen von TVLine an eine Szene der ersten Staffel. In dieser läuft Lucifer zur Überraschung der anwesenden Polizistin Chloe Decker (Lauren German) nackt durchs Bild: Dort „wollten wir nichts Verrücktes zeigen, aber wir wollten seine ‚Rückansicht‘ sehen…. Jeder hat schließlich einen Hintern“ und Tom Ellis, der Darsteller der Titelfigur habe sogar einen „wundervollen“ bzw. „einen spektakulären“ wie Co-Serienmacher Joe Henderson in dem Gespräch hinzufügt.

    Doch im amerikanischen Fernsehen ist eine solche Darstellung eines nackten Hinterns nicht denkbar. Auf Netflix ist es dagegen in Zukunft kein Problem mehr, ein krasser Unterschied zur bisherigen Arbeit: Damals, so Modrovich weiter, „mussten wir sogar die Spiegelungen [des Hinterns] vom Piano entfernen … das erschien mir schon ziemlich übertrieben.“

    "Lucifer" wird trotzdem "Lucifer" bleiben

    In der 4. Staffel könnten sich auch Gewaltszenen leicht verändern, hin zu mehr Gore: „Unser Blut kann etwas realer wirken, unser Horror etwas furchteinflößender.“ Das seien die kleinen Dinge, die einen großen Unterschied ausmachen, so Henderson. Gleichzeitig, das war den Machern auch wichtig zu betonen, werden sich Tonfall und Atmosphäre von „Lucifer“ nicht komplett ändern: „Es wird alles innerhalb der Sprache der Show bleiben“, erklärte Henderson. Auch zehn bis 14-jährige Zuschauende sollten von den Änderungen nicht verschreckt werden.

    Nach der Rettung durch Netflix wird eine kommende vierte Staffel von „Lucifer“ für den Streaming-Dienst produziert. Diese wird aus zehn Episoden in der (bisher) üblichen Länge von 43 Minuten bestehen und schon Ende 2018 auf dem Streaming-Service landen. Alle weitere bekannten Infos zur neuen Season findet ihr hier:

    Die 4. Staffel "Lucifer" kommt zu Netflix

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