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    "Die beste Videospielverfilmung aller Zeiten": Die ersten Stimmen zu "Pokémon Meisterdetektiv Pikachu" sind da!

    Adaptionen von Videospielen haben keinen besonders guten Ruf. Und die meisten sind qualitativ auch einfach schwach. Doch mit „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ könnte sich das Blatt endlich wenden – zumindest deuten das die ersten Stimmen an.

    Warner Bros.

    Anhand unserer FILMSTARTS-Kritiken haben wir ein Ranking aller Videospielverfilmungen erstellt, die ja insgesamt nicht den besten Ruf haben. Und wenn man sich dieses Ranking so anschaut, muss man leider feststellen, dass die meisten Titel qualitativ tatsächlich nicht gerade berauschend sind. So findet sich insgesamt sogar nur ein Film darunter, dem wir vier von fünf Sternen verliehen haben. Ein wirklicher Kracher fehlt dem Genre also noch vollkommen.

    Doch das könnte sich schon bald ändern. Am 9. Mai 2019 startet nämlich „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ von Regisseur Rob Letterman („Gänsehaut“) und die Pressevertreter, die ihn bereits jetzt in einer frühen Vorführung in Tokio sehen durften, sind größtenteils voll des Lobes. Laut David Crow von Den of Geek erwartet uns sogar die beste Videospielverfilmung überhaupt:

    „Wow, ‚Detective Pikachu‘ ist mühelos die beste Videospielverfilmung, die je gemacht wurde. Und eine wahre Freude für alle, die mit dem frühen ‚Pokémon‘ aufgewachsen sind“, schreibt er bei Twitter und fügt in einem weiteren Tweet noch hinzu, dass sich der erste Akt des Films wie „Falsches Spiel mit Roger Rabbit“ (1988) anfühle und das grandios funktioniere.

    Nicht weniger euphorisch klingt Nerdist-Autor Dan Casey. Er schreibt, dass „Detective Pikachu“ „eine pure Freude von Anfang bis Ende“ sei und über eine „herzliche, charmante Story, gefüllt mit exzellentem Worldbuilding“ verfüge:

    Nicht nur für "Pokémon"-Jünger

    Während „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ vor allem für Fans der knuffigen Monster ein Fest sei, was die meisten Journalisten bestätigen, sollen aber auch alle anderen der Geschichte folgen und Spaß am Film haben können. Das schreibt unter anderem Daniel Schröckert von Rocket Beans TV:

    Und auch Marah Eakin von The AV Club bestätigt dies, indem sie schreibt: „Spaß für die ganze Familie! Pokémon-Jünger werden zufriedengestellt, aber Poké-Anfänger werden ebenfalls folgen können – und eventuell in die ganze Welt hineingezogen.“

    Ein bisschen Gemecker gibt es doch

    Der Grundtenor ist auf jeden Fall, dass „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ ein guter, für manche sogar hervorragender Film geworden ist. Ein paar Kritikpunkte gibt es aber dennoch. So gefielen Germain Lussier von Gizmodo und io9 zwar die Pokémon und das Worldbuilding, die Geschichte hingegen fand er zu „verschlungen“ und „etwas langweilig“. Ganz genauso sieht es Peter Sciretta von Slashfilm, der ebenfalls die Kreaturen und die Welt hervorhebt und dem Film sogar attestiert, dass er das habe, was „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ fehle, die Story jedoch nur als „okay“ und „langsam“ beschreibt.

    Alles in allem dürfen wir uns aber wohl endlich mal wieder auf eine gelungene Videospielumsetzung freuen. Die Titelfigur, die ebenfalls von einigen Journalisten lobend erwähnt und als extrem süß beschrieben wird, spricht im englischen Original übrigens niemand Geringeres als Ryan Reynolds („Deadpool“). Der menschliche Hauptcharakter, der sich mit dem gelben Blitz-Pokémon Pikachu auf die Suche nach seinem vermissten Vater begibt, wird von Justice Smith („Jurassic World: Das gefallene Königreich“) verkörpert. Neben ihnen sind zudem noch Bill Nighy („Tatsächlich… Liebe“) und Ken Watanabe („Godzilla“) in der fiktiven Metropole Ryme City am Start.

    „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ startet hierzulande am 9. Mai 2019.

     

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