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    Neue Serie "Kevin Can F*** Himself" nimmt Sitcoms wie "King Of Queens" aufs Korn
    Von Christian Fußy — 02.10.2019 um 17:35
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    „Kevin Can F*** Himself“ handelt vom Leben einer Sitcom-Darstellerin. Die Serie wird den Archetyp der heißen, mit einem Halbaffen verheirateten Sitcom-Ehefrau aus dem Blickwinkel der Frau beleuchten und gegen Serien wie „Kevin Can Wait“ austeilen.

    CBS

    AMC hat grünes Licht für die Produktion der tragikomischen Satire-Serie „Kevin Can F*** Himself“ gegeben. Zusammen mit einem Team aus Autoren entwickeln Urheberin Valerie Armstrong und die Ausführenden Produzenten Will McCormack („In Plain Sight“) und Rashida Jones („Parks And Recreation“) das Format für den „Walking Dead“-Sender.

    In der Serie soll es um eine Schauspielerin gehen, die in einer Sitcom die Rolle der Ehefrau spielt. Als solche ist sie wie in den offensichtlichen realen Vorbildern „King Of Queens“ und „Kevin Can Wait“ (beide mit Kevin James in der Hauptrolle) dafür zuständig, ihren dumpfbackigen, aber drolligen Ehegatten zu unterstützen und gelegentlich vorwurfsvoll mit den Augen zu rollen und zu vergeben, wenn dieser mal wieder etwas ausgefressen hat.

    Die Frauen hinter der Sitcom-Ehefrau

    Die Erzählebene wird zwischen dem Leben der Sitcom-Figur, die als dreidimensionale, realistisch gezeichnete Person und denkbar frustriert mit ihrem Schicksal dargestellt werden soll, und dem Leben der Schauspielerin hin und her springen. Je nachdem, welche Figur gezeigt wird, ändert sich auch das Format bzw. der Look der Serie von einer Multikamera-Sitcom zur modernen Prestige-Serie.

    Der Titel „Kevin Can F*** Himself“ (in etwa: Kevin kann sich ins Knie ficken) ist eine klare Spitze gegen die Sitcom „Kevin Can Wait“, in der Kevin James‘ Serienehefrau nach einer Staffel sterben musste, angeblich, um Raum für neue Ideen zu schaffen. Es handelt sich bei „Kevin Can F*** Himself“ noch nicht zwangsläufig um den finalen Namen, sondern um einen vorläufigen Arbeitstitel.

    Die Serie wird im Rahmen von AMCs Script-to-Series-Modell produziert. Statt eine Pilotfolge drehen zu lassen und als Indikator für die Qualität der Serie herzunehmen, hat der Sender Drehbücher für mehrere Folgen in Auftrag gegeben und anhand der Qualität des Materials entschieden, dass er die Serie bestellen will.

    Wann die Serie dann erscheinen soll, ist noch nicht bekannt.

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