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    Patch für einen Kinofilm: "Cats" bekommt nach desaströsem Kinostart bessere Effekte
    Von Björn Becher — 23.12.2019 um 09:39

    Computerspieler kennen es: Da erscheint das heiß erwartete Spiel und dann hat es lauter Bugs. Wenn man Glück hat, hilft der Hersteller schnell mit einem Patch nach. So ähnlich ist das nun auch beim Kinofilm „Cats“.

    Universal Pictures

    Hollywood-Studio Universal hat ein Memo an die amerikanischen Kinos versendet, dass es ein Update zur Musical-Adaption „Cats“ gibt. Dieses soll „einige visuelle Effekte verbessern“. Die Laufzeit des Films ändere sich nicht. Die neue Version soll in den Kinos schnellstmöglich eingesetzt werden. Es wird erwartet, dass spätestens ab dem 24. Dezember alle Kinos die neue Version zeigen.

    Da in Deutschland „Cats“ erst ab dem 25. Dezember läuft, sehen wir hierzulande wohl nur die „verbesserte“ Fassung.

    Hinter den Änderungen soll vor allem Regisseur Tom Hooper selbst stecken, der angeblich 36 Stunden am Stück bis direkt vor der Premiere noch am Film arbeitete, um ihn überhaupt fertigzustellen, mit der dann abgegebenen Fassung aber immer noch nicht zufrieden war. Einige Kinogänger aus den USA berichteten zudem von kleineren Fehlern, die ihnen bei den visuellen Effekten der Katzen aufgefallen seien.

    Mega-Kinokassen-Flop "Cats"

    Ob die Nachricht verbesserter visueller Effekte mehr Zuschauer in die Kinos locken kann? Obwohl „Cats“ auf dem mega-erfolgreichen gleichnamigen Musical von Andrew Llyod Webber basiert und mit zahlreichen Stars aufwarten kann, verlief der Kinostart in den USA mehr als enttäuschend.

    Gerade einmal 6,5 Millionen Dollar wurden am ersten Wochenende in Nordamerika eingespielt, die angeblich allein in der Produktion rund 95 Millionen Dollar teure Musical-Verfilmung droht daher für Studio Universal zum dicken Minusgeschäft zu werden.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Cats"

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