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    "Känguru-Chroniken 2": Darum ist das Sequel nun wahrscheinlicher geworden
    Von Tobias Mayer — 11.03.2020 um 10:30

    Am Wochenende hüpfte das Känguru an die Spitze der deutschen Kinocharts. Trotz Corona-Angst ist die Besucherzahl hoch genug, dass intern über die „Känguru-Chroniken 2“ nachgedacht werden dürfte. Stoff gibt es genug.

    X Verleih

    375.044 verkaufte Tickets wurden vom Start-Donnerstag (5. März) bis zum Sonntag gezählt, womit „Die Känguru-Chroniken“ mühelos an die Spitze der deutschen Kinocharts gelangte. Sollte es so weitergehen, sind am Ende 1,2 bis 1,5 Millionen Besucher realistisch und Produktionsfirma X Filme könnte sich über einen der erfolgreichsten Filme ihrer Geschichte freuen.

    Zuschauerflucht oder Kinoschließungen aus Angst vor dem Corona-Virus könnten das Endergebnis zwar schmälern. Aber wenn weiterhin alles gut läuft für die „Känguru-Chroniken“-Verfilmung, dürften die Produzenten alles daran setzen, mit „Die Känguru-Chroniken 2“ nachzulegen (vielleicht wird der Film auch „Das Känguru-Manifest“ heißen, so wie der zweite Band der Känguru-Buchreihe*).

    Dabei dürfte auch Marc-Uwe Kling mitzureden haben, der die Vorlagen und das Drehbuch zur ersten (losen) Adaption schrieb. Es mag dem kapitalismuskritischen Autor Bauchschmerzen bereiten, sich mit der Kinoverwertung seiner Geschichten zu beschäftigen, doch andererseits gab er ja auch der ersten Adaption seinen Segen, nahm großen kreativen Einfluss – und bereitete am Ende sogar schon Teil 2 vor.

    Der Hinweis auf "Die Känguru-Chroniken 2"

    Es kann auch einfach nur ein weiterer Gag gewesen sein, ein Wink an Kenner der Buchvorlage, aber nicht nur die Marvel-gewöhnten Zuschauer von heute werden den Auftritt des Pinguins am Ende von „Die Känguru-Chroniken“ als Hinweis nehmen, dass damit der Bösewicht aus Teil 2 eingeführt wurde.

    Im zweiten Buch, „Das Känguru-Manifest“, ist der Pinguin der Erzfeind des Kängurus. Er wohnt nebenan und hat einen völlig gegenteiligen Lebensentwurf (ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal besteht darin, dass der Pinguin arbeitet). Im Film wird der Pinguin zum Nachfolger des rechten Immobilienhais Jörg Dwigs (Henry Hübchen) und könnte das Känguru sowie Marc-Uwe (Dimitrij Schaad) damit noch viel mehr in Bedrängnis bringen, da er mächtiger ist.

    Podcast zu "Die Känguru-Chroniken"

    Im FILMSTARTS-Podcast Leinwandliebe sprechen wir über „Die Känguru-Chroniken“ und haben Hauptdarsteller Dimitrij Schaad im Interview, der u. a. darüber spricht, wie es so war, mit einem Känguru zu drehen.

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