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    Hitlers Leiche und "Werwolf"-Partisanen: "Harry Potter"-Bösewicht Tom Felton stößt zu "Burial"
    Von Christoph Petersen — 22.06.2020 um 13:28

    Was ist das Geheimnis von Hitlers Leiche? In dem fiktiven Zweiter-Weltkriegs-Film „Burial“ wollen russische Soldaten und deutsche „Werwolf“-Partisanen unbedingt an die Überreste des Führers heran! Aber wird das ein Thriller? Oder ein Horrorfilm?

    Dark Castle Entertainment

    Der britische Schauspieler Tom Felton, der vor allem für seine Rolle als Harry-Potter-Gegenspieler Draco Malfoy bekannt ist, wird einen Part in „Burial“ von Autor und Regisseur Ben Parker („The Chamber“) übernehmen. Damit gesellt er sich zu Niamh Algar („The Virtues“), Diana Rigg („Game Of Thrones“), Tom Glynn-Carney („Dunkirk“) und Ian Hart („The Last Kingdom“), die ebenfalls für den Film unterschrieben haben.

    Der Plot zu „Burial“ klingt sehr vielversprechend – auch wenn wir uns aktuell noch nicht sicher sind, in welche von zwei denkbaren Richtungen es gehen wird…

    Die fiktive Geschichte

    Darum geht’s in „Burial“: In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs wird eine kleine Gruppe russischer Soldaten unter Leitung der Geheimdienst-Offizierin Brana Vasilyeva (Niamh Algar) mit der Aufgabe betraut, die Überreste von Hitler zu Stalin nach Moskau zu bringen.

    Auf dem Weg wird die Einheit jedoch von deutschen Partisanen der sogenannten „Werwolf“-Gruppe angegriffen, die den Trupp nach und nach dezimieren. Die Überlebenden müssen sicherstellen, dass ihre Ladung nicht in die falschen Hände fällt – ansonsten würde die Wahrheit (welche wird in der Ankündigung nicht verraten) wohl mit ihr gemeinsam für immer vergraben werden…

    Der wahre Hintergrund

    Die Organisation Werwolf wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs von Heinrich Himmler, dem Reichsführer SS, als Untergrundbewegung gegründet. Propagandaminister Joseph Goebbels arrangierte zudem Radioansprachen, um die Bewegung zu befeuern. Auch wenn das Interesse innerhalb der Wehrmacht, solche „Werwolf“-Gruppen zu gründen, geringer ausfiel als von der NS-Spitze erhofft, gab es sowohl paramilitärische Soldaten als auch einfache Partisanenkämpfer, die in der Folge militärische Guerilla-Aktionen durchgeführt haben.

    Laut dem Historiker Perry Biddiscombe, dem Autor von „Werwolf!: The History Of The National Socialist Guerrilla Movement, 1944-1946.“, sind mehrere Tausend Menschen durch solche Aktionen zu Tode gekommen.

    Nach dem Tod von Adolf Hitler verbot dann Karl Dönitz am 5. Mai 1945 weitere Werwolf-Aktionen als illegale Kampftätigkeit. In „Burial“ scheinen sich die Verbände nun aber gerade nicht an diesen Verbot zu halten…

    Thriller oder Horror?

    Nach der kurzen Inhaltsangabe können wir uns nun zwei Richtungen für „Burial“ gut vorstellen:

    Thriller: „Burial“ wird ein Kriegs-Thriller-Drama, das reale historische Fakten (etwa die Existenz solcher „Werwolf“-Verbände) mit einer fiktiven Handlung mischt.

    Horror: „Burial“ wird ein Horrorfilm, indem die Bezeichnung „Werwolf“ wörtlich genommen wird – in diesem Fall könnten wir uns auch schon sehr gut vorstellen, was das Geheimnis um Hitlers Leiche ist, das die Angreifer unbedingt bewahren wollen.

    Welche der beiden Alternativen würdet ihr denn lieber sehen?

    „Burial“ soll Ende 2020 in Estland gedreht werden. Ein Starttermin steht aktuell noch nicht fest.

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