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    Neu bei Amazon Prime Video: Der beste und der schlechteste "Tribute von Panem"-Film
    Von Benjamin Hecht — 01.05.2021 um 09:30

    Ab heute sind zwei „Tribute von Panem“-Filme mit Jennifer Lawrence im Abo von Amazon Prime Video enthalten. Dabei handelt es sich ausgerechnet um den besten und den schlechtesten Teil der Reihe.

    Metropolitan FilmExport

    Ab heute könnt ihr Jennifer Lawrence in ihrer ikonischen Rolle als Freiheitskämpferin Katniss Everdeen auf Amazon Prime Video ohne Zusatzkosten streamen. Allerdings ist nur das zweiteilige Finale der „Tribute von Panem“-Reihe, also „Mockingjay – Teil 1“ und „Mockingjay – Teil 2“, im Abo verfügbar. Dabei handelt es sich unserer Meinung nach um den besten und den schlechtesten Film des Franchises.

    ›› "Mockingjay – Teil 1" bei Amazon Prime Video*

    ›› "Mockingjay – Teil 2" bei Amazon Prime Video*

    Für die beiden ersten Teile, „The Hunger Games“ und „Catching Fire“, müsst ihr bei Amazon Prime Video aber leider zahlen. Als Flatrate-Stream sind sie nur bei Joyn verfügbar:

    ›› "The Hunger Games" bei Joyn*

    ›› "Catching Fire" bei Joyn*

    Der beste "Tribute von Panem"-Film

    Die ersten beiden „Tribute von Panem“-Filme, nämlich „The Hunger Games“ und „Catching Fire“ bekamen von uns jeweils eine gute Wertung von 3,5 Sternen verliehen. Mit dem dritten Teil stand Regisseur Francis Lawrence dann aber vor einer etwas anderen Aufgabe: Denn statt wie zuvor jeweils ein komplettes Buch zu verfilmen, wurde der Roman „Mockingjay“ in zwei Hälften geteilt.

    „Mockingjay – Teil 1“ ist somit also nur das Vorspiel für das eigentliche Finale und damit fehlt auch der große Actionpart zum Schluss. Doch wer hätte es gedacht? „Mockingjay 1“ ist der beste Film der ganzen Reihe!

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Mockingjay – Teil 1"

    Das liegt vor allem daran, dass der dritte „Tribute von Panem“ sich in vielerlei Hinsicht von üblichen Hollywood-Blockbustern unterscheidet. Da es sich nur um einen vorbereitenden Film handelt, braucht er kein Happy End und so kommt „Mockingjay 1“ düsterer daher als seine Vorgänger.

    Jennifer Lawrence' Katniss steht diesmal im Mittelpunkt eines Propaganda-Wettstreits zwischen Distrikt 13 und dem Kapitol. Es sind gerade die realistischen Taktiken der medialen Kriegsführung, die den Sci-Fi-Blockbuster in einen mitreißenden Anti-Kriegsfilm verwandeln, der vor allem aufgrund seiner starken Protagonistin überzeugt. Von uns gab es daher 4 Sterne.

     

    Der schlechteste "Tribute von Panem"-Film

    „Mockingjay – Teil 2“ ist im Vergleich dazu leider eine leichte Enttäuschung. Das liegt unter anderem daran, dass die letzte halbe Stunde des großen Finales ungewöhnlich gehetzt wirkt, was Angesichts der Aufteilung des finalen Romans in zwei Filme dann schon verwundert. Der politische Aspekt von „Mockingjay 2“ ist darüber hinaus zwar erneut vorhanden, aber etwas oberflächlicher umgesetzt, als noch im direkten Vorgänger.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Mockingjay – Teil 2"

    Auch Teil 4 ist aber kein schlechter Film und bekommt von uns immerhin solide 3 Sterne. Allgemein befinden sich alle „Tribute von Panem“-Teile somit auf einem recht gleichmäßigen Niveau. Nur ist die Reihe eben immer dann am besten, wenn sie den Faschismus des Kapitols satirisch aufgreift, wenn sie Propaganda und Krieg thematisiert und nicht, wenn Jennifer Lawrence von einer Meute wütender Fantasy-Monster durch die Kanalisation gejagt wird.

     

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