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    Roboter-Zombies in "Army Of The Dead": Das steckt dahinter
    Von Tobias Mayer — 26.05.2021 um 12:50

    Netflix-Zuschauer*innen, die besonders gut aufgepasst haben, wissen: In „Army Of The Dead“ sind Roboter unter den Zombies in Las Vegas. Was soll das? Tatsächlich wurden die Robo-Zombies bewusst platziert – als Teaser zur „Army Of The Dead“-Serie.

    CLAY ENOS/NETFLIX

    Die Wörter „army of the dead robot zombies“ wurde in den vergangenen Tagen sehr oft bei Google eingegeben. Zuschauer*innen von „Army Of The Dead“ sind also offenkundig verwirrt und fragen sich, warum manche der Zombies im Netflix-Film keine Menschen waren, sondern Roboter sind.

    Netflix
    Antwort kommt in der Prequel-Serie "Army of the Dead: Lost Vegas"

    Die Robo-Zombies sind eine versteckte Besonderheit, ein klassisches Easter-Egg also. Es wird an keiner Stelle im Film darauf hingewiesen und wir können darum alle Zuschauer*innen verstehen, der davon verwirrt sind – schließlich geht es hier ja nicht um ein Easter-Egg der Sorte „irgendwo im Hintergrund versteckt steht ein Batman herum, lustig“, sondern um ein Detail, das ein völlig neues Licht auf die Geschichte wirft.

    Wir können euch auch nicht sagen, was es mit den Robo-Zombies genau auf sich hat, aber die Meta-Antwort lautet: Franchise-Aufbau. Denn die „Army Of The Dead“-Macher*innen haben mit den merkwürdigen Metall-Schleichern noch einiges vor. Regisseur Zack Snyder, der sich für seinen Film eine umfassende Hintergrundgeschichte ausgedacht hat, wird im offiziellen Pressematerial zum Film wie folgt zitiert:

    „Ich hatte von Anfang an die Idee, dass die Zombies eine Evolution durchmachen, dass sie dabei sind, etwas anderes zu werden. Es war ein Weg, eine frische Idee zu liefern und trotzdem auf gewisse Art dem bekannten Zombie-Kanon treu zu bleiben. Ich wollte, dass die Ursprünge der Zombies erst mal unklar bleiben. Wir erforschen ihre Herkunft dann in der Animationsserie ‚Army Of The Dead: Lost Vegas‘. Im Film sind einige Zombies, die ganz klar keine Zombies sind. Man sieht normale Zombies und irgendwelche Roboter-Zombies. Sind das Kameras, mit denen die Regierung die anderen, echten Zombies überwacht? Sind sie eine Technologie aus einer anderen Welt? Was ist hier los?“

    Die kommende, animierte Netflix-Serie „Army Of The Dead: Lost Vegas“ wird von „Army Of The Dead“-Co-Autor Shay Hatten entwickelt, der sich mit Zack Snyder umfassend über die neue Zombie-Mythologie ausgetauscht hat. Wir sehen, wie Scott Ward (Stimme: Dave Bautista) & Co. nach dem Beginn der Epidemie ihre ersten Heldentaten in Las Vegas vollführen. Die Serie dürfte damit genau der richtige Stoff sein für alle, die nach „Army Of The Dead“ tief eintauchen wollen in die neue Zombie-Welt – und sie wird nicht die einzige Erweiterung der Geschichte sein:

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    Es lässt sich allerdings auch trefflich argumentieren, dass „Army Of The Dead“ überhaupt nicht das Franchise-Potential hat, das Zack Snyder und Netflix hier sehen. Schließlich funktioniert der Film als eigenständige Story eines irren Bruchs in Zombie-Vegas sehr gut und es kann einem vor diesem Hintergrund herzlich egal sein, warum da ein paar Roboter unter den Zombies sind. Das ist einer der Gedanken aus unserer aktuellen Folge Leinwandliebe…

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