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    "Nobody 2" soll kommen: So geht es nach dem neuen Actionfilm der "John Wick"-Macher weiter
    Von Björn Becher — 02.07.2021 um 17:30

    Seit dem 1. Juli 2021 läuft „Nobody“ auch in den deutschen Kinos. „Better Call Saul“-Star Bob Odenkirk vermöbelt dabei als Ex-CIA-Killer die Russenmafia. In einem Sequel soll er noch mehr Gegner ausschalten – mit Unterstützung seiner Frau.

    Universal Pictures / HDF Kino e.V.

    Achtung, es folgen Spoiler zu „Nobody“!

    Vorab sollte gesagt werden: „Nobody 2“ ist noch nicht offiziell bestätigt. Trotzdem verriet Drehbuchautor Derek Kolstad, der auch schon das „John Wick“-Franchise erfand: Er arbeitet bereits am Drehbuch zu „Nobody 2“!

    Auch Regisseur Ilya Naishuller will ein Sequel machen und erklärte, dass kleine Hinweise dafür schließlich schon im ersten Teil gesät wurden. So bekommt am Ende von „Nobody“ der von Bob Odenkirk gespielte Hutch Mansell einen mysteriösen Anruf, der zeigt: Er wird wieder gebraucht. Und in einer Abspannszene sind sein Vater David Mansell (Christopher Lloyd) und sein Bruder Harry Mansell (RZA) mit einem Wohnwagen voller Waffen scheinbar auf dem Weg zu einer Mission. Mehr als nur ein Gag?

    In "Nobody 2" mischt auch Becca mit

    Es scheint, als würden die drei Mansell-Männer noch ein weiteres bleihaltiges Abenteuer bestehen und sie könnten beim nächsten Mal weibliche Unterstützung bekommen. In „Nobody“ wird bereits angedeutet, dass Hutchs Frau Becca (Connie Nielsen) schon ein wenig über seinen Hintergrund Bescheid weiß. Nachdem er sich im Bus geprügelt hat und sie seine Wunden pflegt, sinniert man schließlich über die alten Zeiten.

    Und so verriet Regisseur Naishuller auch bereits in mehreren Interviews, dass es geplant sei, dass sich Becca in einem möglichen Sequel an der Action beteiligt. Das Talent von Connie Nielsen, unter anderem bekannt durch „Gladiator“ und als Königin Hippolyta in den „Wonder Woman“- und „Justice League“-Filmen, wird in „Nobody“ schließlich kaum genutzt. In der Fortsetzung soll sich das ändern.

    Das Kinoprogramm für "Nobody"

    Jenseits einer komplett neuen Geschichte könnten die Mansells aber auch die Geschehnisse des ersten Teils einholen. Schließlich hat Hutch den Pensionsfonds der gesamten russischen Mafia zerstört. Die anderen Bosse dürften also eine Stinkwut haben. Allerdings ist es fraglich, ob es für das Sequel ausreicht, dass es die Mansells statt mit einem Mafia-Boss und seinen Getreuen nun gleich mit mehreren Mafia-Bossen und noch mehr Gefolgschaft zu tun bekommen.

    Da „Nobody“ mit einem Budget von gerade einmal 16 Millionen Dollar sehr günstig produziert wurde, dürfte der Film mit einem Einspielergebnis von bis dato 54 Millionen Dollar ein finanzieller Erfolg für die Beteiligten werden. Zumal der Actionfilm in vielen Ländern noch nicht oder gerade erst angelaufen ist und in Corona-Zeiten auch die Heimkino-Einnahmen eine größere Rolle spielen dürften.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Nobody"

    Die Chancen für „Nobody 2“ stehen also gut. Wir dürfen demnach gespannt sein, was Regisseur Naishuller, Autor Kolstad und die hinter diesem Film sowie der „John Wick“-Reihe stehenden Actionspezialist*innen von 87North Productions um Produzent David Leitch geplant haben.

    Bis dahin könnt ihr „Nobody“ erst einmal weiter im Kino schauen, wo er seit 1. Juli 2021 läuft.

    Zur Wiedereröffnung der Kinos hat der Verband der deutschen Kinobetreiber HDF Kino e.V. die Kampagne #EndlichWiederKino gestartet. Wir schließen uns der Aktion gerne an, indem wir ihr u.a. durch die Einbettung des Logos in unsere Bilder bei News zu aktuellen Kinofilmen eine größtmögliche Sichtbarkeit verschaffen. Wenn ihr dann also endlich wieder in die Kinos dürft, dann postet gerne ein Foto von eurem ersten Besuch mit dem Hashtag #EndlichWiederKino in den sozialen Netzwerken – wir machen auch mit.

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