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    "Fast & Furious 9" mit sensationellem Rekord – doch ein anderer Film ist noch erfolgreicher
    26.08.2021 um 21:16
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Ob Lachen mit „Jack & Jill“, Weinen mit „Bambi“ oder Hochspannung in „Heat“. Björn Becher liebt die Kraft des Kinos, ihn zu bewegen.

    Mega-Einspielergebnisse sind in Zeiten des Coronavirus eine Seltenheit. Doch ein Blockbuster trotzt allen Problemen: „Fast & Furious 9“ mit Vin Diesel und John Cena ist ein Mega-Hit – aber nicht die Einzel-Ausnahme, als der er gerne hingestellt wird.

    Universal Pictures Germany

    Für „Fast & Furious 9“ wurden nun Kinotickets im Wert von über 700 Millionen Dollar verkauft – und das trotz Corona-Pandemie und damit teilweise geschlossener Kinos, begrenzter Kapazitäten und fernbleibender Besucher*innen.

    Wie sensationell die Zahl ist, zeigt ein Blick auf die beiden Corona-beeinträchtigten Kinojahre 2020 und 2021: Kein einziger anderer Film aus Hollywood hat in diesen beiden Jahren auch nur annähernd so eine Summe eingespielt. 2020 war zum Beispiel „Bad Boys For Life“ mit knapp 427 Millionen Dollar (noch vor Corona) die erfolgreichste US-Produktion.

    Es ist der Beweis, dass trotz Corona noch absolute Mega-Hits möglich sind – wenn man die geballte Franchise-Power der „Fast & Furious“-Reihe, die einfach massig Menschen anzieht, in der Hinterhand hat.

    "Hi, Mom" noch erfolgreicher als "Fast & Furious 9"

    Was in vielen Meldungen über den wirklich sensationellen Rekord allerdings untergeht: Der erfolgreichste Film des Jahres 2021 ist „Fast & Furious 9“ damit nicht, sondern eben nur der „aus Hollywood“. Mit dem Einspielergebnis von nun rund 700 Millionen Dollar liegt der neueste Teil der Auto-Action-Reihe mit Vin Diesel nämlich noch deutlich hinter der schrägen Zeitreise-Komödie „Hi, Mom“, die auf Einnahmen von über 822 Millionen Dollar kommt.

    Noch nie davon gehört? Das liegt daran, dass „Hi, Mom“ im Gegensatz zu „Fast & Furious“ kein globaler Erfolg ist, der seine Einnahmen in allen Ländern der Welt zusammengesammelt hat. „Hi, Mom“ hat fast 100% der Einnahmen im Herkunftsland China erzielt, nur rund eine Million Dollar in weiteren Ländern wie unter anderem Australien.

    Ob und wann „Hi, Mom“ nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. Aber hier gibt es zumindest einmal schon einen Trailer mit englischen Untertiteln zu dem Anti-„Zurück in die Zukunft“, in dem eine junge Frau in der Vergangenheit landet, sich mit ihrer Mutter anfreundet, aber dafür sorgen will, dass diese gerade nicht mit ihrem Vater, sondern einem anderen Mann zusammenkommt.

     

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