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    Verwirrung um "Venom 2"-FSK: Das ist die richtige Altersfreigabe für "Venom: Let There Be Carnage"
    21.10.2021 um 17:30
    Markus Trutt
    Markus Trutt
    -Redakteur
    Markus ist nicht nur großer MCU-Fan, sondern hat auch sonst ein Faible für Superheldinnen und -helden und ihre meist sogar noch spannenderen Widersacher*innen.

    Ist „Venom 2: Let There Be Carnage“ nun ab 12 oder ab 16 Jahren freigegeben? Dazu gab es in Deutschland zuletzt widersprüchliche Angaben. Nun steht aber ganz offiziell fest, dass die Marvel-Fortsetzung in dieselbe Kerbe schlägt wie der Vorgänger.

    Sony Pictures

    Jüngst machte teils auch bei seriösen Quellen die Runde, dass „Venom 2: Let There Be Carnage“ – anders als noch „Venom“ – erst ab 16 Jahren in Deutschland freigegeben sein soll. Pünktllich zum Kinostart am heutigen 21. Oktober 2021 hat nun aber endlich die FSK selbst ihr offizielles Urteil zur „Venom“-Fortsetzung gefällt und so mit derartigen falschen Angaben aufgeräumt: Auch „Venom: Let There Be Carnage“ ist ab 12 Jahren freigegeben. Damit kann der Film auch schon von Kindern ab 6 Jahren in Begleitung eines Elternteils (bzw. einer personensorgeberechtigten Person) besucht werden.

    Bei den kursierenden Falschangaben war sicher auch ein wenig der Wunsch der Vater des Gedankens: Auch hierzulande hofften viele Fans der Comic-Vorlagen bei „Venom 2“ auf eine höhere Altersfreigabe als bei Teil 1. Und manche Kinos gaben im Vorfeld des Starts bei Ticket-Vorverkäufen tatsächlich an, dass das Sequel erst ab 16 ist – obwohl die Altersfreigabe der FSK zu jenem Zeitpunkt noch gar nicht feststand. Und selbst bei der sonst so verlässlichen Suchmaschine Google ist aktuell noch etwas von einer vermeintlichen FSK-Freigabe ab 16 zu lesen, wie der nachfolgende Screenshot zeigt (Stand: 21.10., 17.00 Uhr):

    Google
    Die "Venom"-Filme und ihre Altersfreigaben

    Die Altersfreigabe der „Venom“-Filme sorgte gerade unter Fans des „Spider-Man“-Bösewichts immer wieder für hitzige Diskussionen, sowohl in den USA als auch in Deutschland. Schon bei „Venom“ hatten viele auf eine Erwachsenenfreigabe gehofft, damit der Titel-Antiheld im Film auch wirklich in all seiner Köpfe verspeisenden Pracht in Szene gesetzt werden kann. Doch daraus wurde nichts.

    Als dann für die Fortsetzung der noch brutaler zu Werke gehende Kult-Schurke Carnage als Antagonist verkündet wurde, flammten dieselben Hoffnungen erneut auf – und wurden abermals enttäuscht. In den USA hat „Venom 2: Let There Be Carnage“ wie schon der Erstling eine Jugendfreigabe, das sogenannte PG-13-Rating, bekommen, sodass es nicht verwundert, dass beide Filme auch in Deutschland gleich eingestuft wurden.

    Und tatsächlich hätte uns alles andere nach der Sichtung des Films auch sehr gewundert. Trotz Carnage kommt „Venom 2“ nämlich eher noch ein Stück harmloser daher als der Vorgänger, in dem wir uns immerhin noch an die schmerzhafte Einstellung eines offenen Knochenbruchs erinnern können. Bei den Kämpfen der Symbionten wird jedoch nach wie vor fleißig weggeschnitten, bevor es zu deftig wird. Und selbst Carnage räumt die meisten seiner Widersacher aus dem Weg, indem er sie lediglich zur Seite schleudert.

    "Venom 2" im Podcast

    Die Gewaltdarstellung in „Venom: Let There Be Carnage“ sprechen wir auch in der aktuellen Folge unseres Podcasts Leinwandliebe an. Wie uns das Marvel-Abenteuer mit Tom Hardy aber auch abseits dessen gefallen hat, ist natürlich ebenfalls Gegenstand der Diskussion:

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