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    Heimkino-Tipp: Jetzt schon einer der besten Actionfilme des Jahres – brutal, brachial & bombastisch
    31.01.2022 um 17:00
    Sidney Schering
    Sidney Schering
    -Freier Autor und Kritiker
    Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

    „Ip Man“- und „Star Wars: Rogue One“-Star Donnie Yen ballert und prügelt sich in Benny Chans Rache-Epos „Raging Fire“ durch ein ebenso spannendes wie intensiv-krachendes Feuerwerk an Actionszenen.

    Koch Media

    +++ Meinung +++

    Donnie Yen gehört zu der kleinen Gruppe von Menschen, die Action-Star,  Kampfchoreograf und Regisseur in Personalunion ist, und bewies sein unerreichtes Talent für mitreißende, handgemachte Kämpfe unter anderem im legendären Martial-Arts-Epos „Hero“ sowie der „Ip Man“-Saga. Fans des Hollywood-Blockbusterkinos kennen ihn hingegen als moralisch flexibler Agent in „xXx: Die Rückkehr des Xander Cage“ und als blinder Krieger im „Star Wars“-Spin-off „Rogue One“.

    Nun ist er in dreifacher Funktion an einem der besten Actionfilme des Jahres beteiligt: Als Produzent, Hauptdarsteller und einer der Verantwortlichen für die Gestaltung der Actionszenen! Wir haben das knallhart-geradlinige Rache-Epos „Raging Fire“ bereits mit herausragenden 4,5 Sternen bewertet.

    Ab dem 10. Februar 2022 ist „Raging Fire“ auf DVD, Blu-ray sowie im limitierten 4K-Steelbook erhältlich. Vorbestellungen sind bereits möglich – und lohnen sich vor allem für 4K- oder Steelbook-Fans, die sichergehen wollen, dass sie nicht leer ausgehen. Als VoD ist der Film hingegen bereits verfügbar:

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    Das ist "Raging Fire"

    Der rechtschaffene Polizist Cheung Sung-bong (Donnie Yen) hat intern aufgrund seiner immensen Erfolgsstatistik viele Bewunderer. Jedoch hat er auch Feinde: Nicht nur, dass sich manche an seiner Integrität stoßen – zu allem Überfluss taucht eine mysteriöse Gruppe Krimineller auf, die sich an ihm rächen wollen. Jetzt muss Cheung Sung-bong beweisen, wie fähig und integer er auch unter großem Druck ist...

    „Raging Fire“ ist mit seiner Vielzahl an gleichermaßen packenden wie unterhaltsam eskalierenden Actionszenen nicht nur ein hervorragender Showcase für Donnie Yens Können. Es ist auch die fabelhafte Abschiedsvorstellung eines meisterhaften Regisseurs:

    Der hierzulande am ehesten für die Jackie-Chan-Action-Komödie „Rob-B-Hood“ und den Action-Thriller „New Police Story“ bekannte Benny Chan starb nach Abschluss der Dreharbeiten zu „Raging Fire“ an Nasenrachenkrebs. Die Postproduktion musste ohne ihn beendet werden.

    "Gnadenlos brachiale Action"

    Wenigstens blieb es Benny Chan vergönnt, einen richtig starken Film als Karriereabschluss zu hinterlassen. Denn „Raging Fire“ ist ein echtes Action-Feuerwerk, das sich ebenso flüssig wie energisch durch verschiedene Subgenres kämpft.

    Chan vereint in seiner Abschiedsvorstellung athletische Martial-Arts-Choreografien, ruhelose Nahkämpfe und handgemachte Knochenbrecher-Stunts mit vergnüglich-spektakulären Setpieces wie aus einem Hollywood-Mega-Blockbuster à la Michael Bay und Co. – bloß wesentlich haptischer als wir es aus dem aktuellen US-Actionkino gewohnt sind.

    So gehört zu den Highlights des mit fesselnden Szenen vollgepackten Films eine temporeiche Highway-Verfolgungsjagd, in der sich die Auto- und Motorradstunts förmlich stapeln – und die letztlich in eine der spektakulärsten „Held rettet unschuldige Passanten“-Aktionen der Filmgeschichte mündet. Angetrieben wird der Film derweil von der verbissenen Rivalität zwischen Cheung Sung-bong und seinem ehemaligen Kollegen Ngo (Nicolas Tse).

    Ein Duell bis aufs Blut

    Yen und Tse machen den Hass zwischen ihren Figuren, der aus einem gegenseitig böse gebrochenem Vertrauen entwachsen ist, in jedem Moment greifbar und verhelfen somit der Actionparade zu einer den Plot zusammenhaltenden Spannung.

    Davon profitieren auch die Actionsequenzen, in denen zwar „verschiedene Kaliber von höchst effektiven und brachial-lauten Feuerwaffen die meiste Arbeit erledigen“, um aus der FILMSTARTS-Kritik zu zitieren, aber trotzdem stets die Position der verfeindeten Parteien klar bleibt.

    All das „läuft auf ein furioses Finale zu, das in seiner Wucht jede zuvor aufgebaute Erwartung erfüllt“ und das Gesamtpaket denkwürdig verschnürt. Egal, ob es die pulsierenden Straßen des dicht besiedelten Hongkong sind, die Tonnen an demoliertem Blech und Beton, die Berge an Sprengstoff, die im Laufe des Films angezündet werden, oder die vorsichtig gesäten, spaßig aufblitzenden Momente des Humors:

    „Raging Fire“ ist ein denkwürdiges Destillat des Actionkinos, das sich Genrefans unbedingt anschauen sollten – ganz gleich, ob ihr Geschmack Hongkong- oder Hollywood-Action präferiert.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "Raging Fire": Kompromisslos gewalttätig und zum Bersten brachial

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