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    Endet "Star Trek: Picard" früher als gedacht? So bald schon könnte Patrick Stewart sich als Sci-Fi-Ikone verabschieden
    27.01.2022 um 09:35
    Benjamin Hecht
    Benjamin Hecht
    -Redakteur
    Benjamin liebt Serien, denen der Spagat zwischen Humor und Drama perfekt gelingt. Zu seinen Favoriten zählen „Fargo“, „Scrubs“ und „Bojack Horseman“.
    Mitarbeit von:
    Markus Trutt

    Staffel 3 von „Star Trek: Picard“ wird aktuell gedreht. Danach ist aber womöglich schon Schluss mit dem Picard-Revival. wie Patrick Stewart und Showrunner Akiva Goldsman nun andeuteten.

    CBS Studios / Amazon

    Es wäre das (erneute) Ende einer Ära: Patrick Stewart könnte seine Paraderolle als Jean-Luc Picard schon bald abermals an den Nagel hängen. In 176 Episoden von „Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert“ aka „Star Trek: The Next Generation“ und den vier Film-Ablegern verkörperte er den damaligen Captain der Enterprise. 2020 folgte dann mit „Picard“ das große Comeback, das nun aber vielleicht nicht von allzu langer Dauer ist. „Star Trek: Picard“ und damit auch die Karriere von Patrick Stewart als Jean-Luc Picard könnte bereits mit Staffel 3 einen Abschluss finden.

    Das legten Patrick Stewart selbst und der „Picard“-Showrunner Akiva Goldsman jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift SFX (via SlashFilm) nahe. Für „Star Trek“-Verhältnisse wäre ein solch frühes Ende schon etwas überraschend. Zwar endete die Original-Serie aus den 60er ebenfalls nach drei Staffeln, doch die meisten Franchise-Ableger waren deutlich langlebiger (zumal auch die Orignalserie am Ende trotzdem auf 79 Episoden kam, während „Picard“ so nun bei rund 30 landen würde).

    Wird die 3. "Picard"-Staffel wirklich die letzte?

    Gut, Patrick Stewart ist mit 81 Jahren auch nicht mehr der Jüngste. Dass die Schauspiellegende nicht noch mal knapp 180 Folgen abdrehen würde wie noch damals bei „The Next Generation“, wäre vielleicht nicht allzu überraschend. Dennoch lassen die Worte von Stewart und Goldman durchaus noch etwas hoffen.

    In Stewarts Hinweis auf das mutmaßliche Ende sprach er nämlich davon, dass sich der Dreh von Staffel 3 allmählich dem Ende neigt und sie somit nur Wochen davon entfernt seien, die Serie abzuschließen. Dabei muss aber angemerkt werden, dass das englische Wort „series“ im Britischen nicht nur für „Serie“, sondern auch für „Staffel“ stehen kann. Womöglich meint Stewart hier also nicht das Serien-, sondern nur das Staffelfinale (auch wenn er in seiner Bemerkung in Bezug auf Staffel 3 gleichzeitig auch das Wort „season“ gebraucht).

    Goldsman goss dann noch etwas mehr Öl ins Feuer mit der Anmerkung, dass es von Anfang an einen Plan für drei Staffeln gegeben habe. Das könnte aber natürlich auch bedeuten, dass dieser Plan zwar schon immer feststand, es aber auch darüber hinaus weitergehen könnte, sobald die ersten drei Staffeln erst einmal umgesetzt sind. Schon in der Vergangenheit war von Goldsman eher zu vernehmen, dass die Serie so lange weitergehen würde, wie Patrick Stewart Lust darauf hat. Und auch gegenüber SFX gab er zum Fortlauf der Serie verstehen: „Nur Gott weiß, was die Zukunft bringen wird“. Das allerletzte Wort in Sachen „Star Trek: Picard“ scheint also noch nicht gesprochen.

    Wie geht es nun mit "Star Trek: Picard" weiter?

    Staffel 3 von „Picard“ befindet sich, wie erwähnt, aktuell in Produktion. Die Dreharbeiten begannen bereits im September 2021 und somit schon lange vor dem Release der zweiten Staffel.

    Staffel 2 von „Star Trek: Picard“ soll am 4. März 2022 bei Amazon Prime Video starten. Der Ex-Sternenflotten-Admiral muss es darin erneut mit einem seiner ärgsten Widersacher aufnehmen, dem mächtigen Q (John de Lancie), der die Menschheit mittels Zeitreise zu einem totalitären Regime umformt. Picard muss deshalb selbst im 21. Jahrhundert reisen, um den Schaden wieder geradezubiegen.

    Der Trailer zu Staffel 2 gibt euch schon mal einen Einblick:

    Hinweis: In einer früheren Version dieses Artikels haben wir das „Picard“-Ende nach Staffel 3 bereits als Fakt hingestellt. Die vagen Aussagen von Goldsman und Stewart lassen das Schicksal der Serie aber durchaus noch etwas offen.

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