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    Neu auf Netflix: Einer der besten Filme der letzten 10 Jahre – 160 Minuten brillant gespieltes und zutiefst bewegendes Kino
    30.03.2022 um 12:00
    Pascal Reis
    Pascal Reis
    -Redakteur
    Pascal liebt das Kino von „Vertigo“ bis „Daniel, der Zauberer“. Allergisch reagiert er allerdings auf Jump Scares, Popcornraschler und den Irrglauben, „Joker“ wäre gelungen.

    In Cannes gefeiert, für einen Oscar nominiert und auch von FILMSTARTS gab es mit 5 von 5 Sternen die absolute Höchstwertung: „Toni Erdmann“, der nun im Netflix-Abo zur Verfügung steht, ist ein so außergewöhnliches wie unvergessliches Filmerlebnis.

    Komplizen Film

    Nachdem es einige Jahre still um Maren Ade wurde, meldete sich die Filmemacherin 2016 eindrucksvoll mit „Toni Erdmann“ zurück und wurde für ihre außergewöhnliche Vater-Tochter-Dramedy in den höchsten Tönen gelobt. Neben einer Oscar-Nominierung für den Besten internationalen Film, gab es auch den Kritikerpreis in Cannes. Darüber hinaus erhielt die Tragikomödie in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik nicht nur die vollen 5 Sterne, sondern wurde von auch zum besten Film des Jahres 2016 gekürt.

    Das klingt übertrieben, vor allem für einen deutschen Film? Von wegen! „Toni Erdmann“ ist trotz seiner ungewöhnlich opulenten Laufzeit von knapp über 160 Minuten eine packende, zutiefst berührende, präzise beobachtete und von Sandra Hüller und Peter Simonischek in den Hauptrollen hervorragend gespielte Seherfahrung, die ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen dürft. Im Abo von Netflix könnt ihr euch das Meisterwerk nun ansehen.

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    Darum geht es in Toni Erdmann

    Winfried (Peter Simonischek) ist ein 65-jähriger, sensibler Musiklehrer mit einem ausgeprägten Hang zu Scherzen. Seine Tochter Ines (Sandra Hüller) hingegen ist das komplette Gegenteil: Als ehrgeizige Unternehmensberaterin reist sie um die Welt und hechtet dabei von Projekt zu Projekt, um die Karriereleiter steil nach oben zu klettern. Vater und Tochter bekommen sich daher eher selten zu sehen, aber das ändert sich schlagartig, als Winfrieds Hund verstirbt.

    Daraufhin beschließt er nämlich, Ines unangekündigt bei der Arbeit in Bukarest zu besuchen. Wegen seiner Witze und der unterschwelligen Kritik an ihrem Lebensstil kracht es schon bald zwischen den beiden. Und dann verwandelt sich Winfried auch noch in sein alter Ego Toni Erdmann: das hervorstehende Gebiss ist schief, der Anzug sitzt schlecht und auf dem Kopf trägt er eine offensichtliche Perücke. Der schräge Vogel behauptet, Personalcoach zu sein und bringt Ines vor ihren Kolleg*innen in Verlegenheiten – aber die Verkleidung sorgt auch dafür, dass sich Vater und Tochter wieder annähern...

    Neben „Toni Erdmann“ gibt es noch einige weitere Netflix-Neuankömmlinge, die wir euch ebenfalls nicht vorenthalten wollen...

    Außerdem neu auf Netflix

    Vertraue niemandem: Die Jagd nach dem Kryptokönig: Eine Gruppe von Investoren wird zu Detektiven und versucht sich daran, den fragwürdigen Tod des Kryptowährung-Multimillionärs Gerald Cotten aufzuklären. Dabei geht es ihnen auch darum, den Verbleib der 250 Millionen US-Dollar, die sich Cotten im Rahmen des sogenannten QuadrigaCX-Skandals unter den Nagel gerissen haben soll, aufzuspüren. Auch wenn die offiziellen Ermittlungen rund um Cottens Tod inzwischen eingestellt wurden, gibt es noch viele Menschen, die glauben, Cotten habe seinen Tod nur inszeniert...

    Steig. Nicht. Aus!: In Christian Alvarts temporeichem Thriller geht es um den Berliner Bauunternehmer Karl Brendt (Wotan Wilke Möhring), der auf dem Weg zur Arbeit noch schnell seine Kinder bei der Schule absetzen möchte. Doch kaum hat er das Auto angelassen, erhält er einen Anruf von einer unbekannten Nummer: Die Person am anderen Ende der Leitung behauptet, eine Bombe in dem Wagen versteckt zu haben, die sofort in die Luft geht, sobald jemand versucht, das Auto zu verlassen...

    Countdown: Ist eine Smartphone-App wirklich imstande, den genauen Todeszeitpunkt vorauszusagen? Krankenschwester Quinn (Elizabeth Lail) glaubt daran kein Stück und akzeptiert beim Installieren der neuen App die Nutzungsbedingungen blind. Während alle ihre Freunde von dem Programm noch mehrere Jahrzehnte Lebenszeit angezeigt bekommen, soll Quinn nur noch drei Tage auf Mutter Erde haben. Als die junge Frau Wind davon bekommt, dass immer mehr App-Nutzer*innen scheinbar von einer unheimlichen Gestalt verfolgt werden und schließlich das Zeitliche segnen, versucht Quinn hinter das Geheimnis der rätselhaften App zu kommen...

     

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