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    In diesem Heimkino-Neustart treffen eine beliebte Grusel-Ikone und ein viel diskutierter Horror-Schreck aufeinander
    Sidney Schering
    Sidney Schering
    -Freier Autor und Kritiker
    Er findet Streaming zwar praktisch, eine echte Sammlung kann es für ihn aber nicht ersetzen: Was im eigenen Regal steht, ist sicher vor Internet-Blackouts, auslaufenden Lizenzverträgen und nachträglichen Schnitten.

    Im düsteren und wendungsreichen Horror-Thriller „Monstrous“ muss sich „Addams Family“-Star Christina Ricci einer finsteren Gestalt stellen, um ihren Sohn zu beschützen. Wenige Monate nach US-Kinostart erscheint der Film bei uns auf DVD und Blu-ray.

    Obwohl Christina Ricci im Laufe ihrer über 30 Jahre langen Schauspielkarriere zahlreiche höchst unterschiedliche Rollen gespielt hat: Dank ihrer Performance in „Addams Family“ und „Die Addams Family in verrückter Tradition“ wird sie für unzählige Fans stets eng mit Gruselstoffen und abseitigen Figuren verbunden sein. Projekte wie Tim Burtons „Sleepy Hollow“, Wes Cravens Werwolf-Film „Verflucht“ und der Psychothriller „After.Life“ haben diese Assoziation seither bloß verstärkt.

    Bevor Ricci mit der Netflix-Serie „Wednesday“ unter der Regie von Burton in die Welt der Addams Family zurückkehrt, stellt sie sich erst einmal in einer Heimkino-Premiere dunklen Mächten. Denn nach einem kurzen US-Kinoeinsatz ist ihr neuster Film bei uns direkt im Handel erschienen: „Monstrous“ gibt es seit dieser Woche auf DVD und Blu-ray, und Genrefans erwartet mit diesem Titel ein knallbunter Horrorthriller:

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    Falls ihr auf das haptische Element verzichten könnt: „Monstrous“ ist außerdem in 4K erschienen – allerdings nur als VoD. Erhältlich ist der ultrahochauflösende Stream unter anderem via Amazon Prime*.

    Das ist "Monstrous"

    Laura (Christina Ricci) ist eine junge Mutter mit niederschmetternder Vergangenheit. Um endlich neu anzufangen, zieht sie mit ihrem Sohn Cody (Santino Barnard) in ein abgelegenes Haus an einem idyllischen sowie beschaulichen See. Der Frieden ist von denkbar kurzer Dauer: Bereits in der ersten Nacht im neuen Heim terrorisiert eine sonderbare Macht Cody. Es bleibt nicht bei diesem einen Vorfall, weshalb Laura zur Offensive übergehen muss…

    Wie schon in der FILMSTARTS-Kritik festgehalten wurde, ist eine der Stärken von „Monstrous“ das Produktionsdesign: Entgegen der Gerenorm setzt „der Horrorthriller doch (zunächst) auf eine nahezu unbändige Farbenfreude und jede Menge Zeitkolorit“, um eine (vermeintliche) heile Welt in den 1950er-Jahren zu skizzieren. Noch stärker kommt die Hauptdarstellerin weg: „Christina Ricci gelingt es durch ihre Präsenz einmal mehr, Stück für Stück die düsteren Seiten ihrer zunächst aufs Klischee der perfekten Mutter festgenagelten Figur herauszuschälen.“

    Monstrous

    Dieses Lob kommt für einige Filmfans sicher insofern überraschend, als dass „Monstrous“ Grusel-Ikone Ricci mit dem viel diskutierten Horror-Schreck Chris Sivertson zusammenbringt. Der Regisseur erarbeitete sich mit „All Cheerleaders Die“ und dem Lindsay-Lohan-Vehikel „Ich weiß, wer mich getötet hat“ einen grausigen Ruf. „Monstrous“ zeigt derweil auf, dass Siverston auf dem Regiestuhl durchaus gefallen kann – selbst wenn sowohl die CG-Effekte als auch die Auflösung des Films in unserer Filmkritik zu Punktabzug führten.

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