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    Aber kein Remake eines der besten Filme aller Zeiten: "Bridgerton"-Star wird für Amazon Prime Video zur Western-Legende
    Björn Becher
    Björn Becher
    -Mitglied der Chefredaktion
    Björn ist riesiger Western-Fan, wobei ihn vor allem viele Produktionen aus Italien von Sergio Leone, Sergio Corbucci oder Enzo G. Castellari begeistern. Seine Favoriten: "Keoma" und "Leichen pflastern seinen Weg" sowie aus den USA "The Wild Bunch" und "High Noon".

    Butch Cassidy und The Sundance Kid sind zwei der größten Western-Legenden und wurden in „Zwei Banditen“ von Paul Newman und Robert Redford grandios verkörpert. Nun kommt eine ganz neue Version - kein Remake, sondern mit einem ganz neuen Dreh.

    Netflix / Amazon

    Amazon plant für den eigenen Streamingdienst PrimeVideo die Serie „Butch And Sundance“. Das Drehbuch sollen Kaz und Ryan Firpo schreiben, die für Marvel die Comic-Adaption „Eternals“ verantworten. Produziert wird die Serie von den Brüder Joe und Anthony Russo, die vor allem durch ihre MCU-Filme „Avengers: Infinity War“ und „Avengers: Endgame“ bekannt sind. Und die beiden legendären Western-Outlaws sollen zwei gerade hoch gehandelte Stars verkörpern – wobei sie der Geschichte einen neuen Dreh geben.

    Als Butch Cassidy werden wir „Bridgerton“-Star Regé-Jean Page sehen. Seinen Mitstreiter, den alle nur The Sundance Kid nennen, soll der zuletzt in „Top Gun 2“ vertretene Glen Powell verkörpern. Beide Stars seien auch bereits aktiv in die Entwicklung der Serie eingebunden, werden diese mit den Russos produzieren und haben auch an der Auswahl der Autoren mitgewirkt. Noch sei das Projekt aber in einem frühen Entwicklungsstadium, sodass auch noch nicht abzusehen ist, wie viele Folgen am Ende entstehen.

    Paramount Pictures

    Page und Powell sollen aber nicht gerade in die Fußstapfen von Paul Newman und Robert Redford treten. Die spielten das Outlaw-Paar bekanntlich in „Zwei Banditen“, der nicht nur für uns zu den besten Western aller Zeiten gehört. Das American Film Institute nahm „Zwei Banditen“ sogar in seine Auswahl der 100 besten Hollywood-Filme, die gemacht wurden, auf.

    Nicht die reale Geschichte, sondern ein alternatives Amerika

    „Butch And Sundance“ soll von dem Klassiker inspiriert sein, wird nun aber gerade kein Serien-Remake davon, sondern soll in einer alternativen Version von Amerika spielen. Als Vergleich nennt der Hollywood Reporter die Serien „For All Mankind“ und „The Man In The High Castle, in der auch bestimmte Ereignisse in der Geschichte anders verlaufen sind, sodass die Welt in der Serie eine leicht veränderte ist. In der gefeierten AppleTV+-Serie „For All Mankind“ haben die Russen den Wettlauf zum Mond gewonnen, in der Amazon-Produktion „The Man In The High Castle“ die Nazis den Zweiten Weltkrieg.

    Welches Ereignis in der Welt von „Butch And Sundance“ anders abgelaufen ist, ist noch nicht bekannt. Der als Robert Leroy Parker geborene echte Butch Cassidy lebte von 1866 bis vermutlich 1908 und gilt als Robin Hood des Wilden Westens, weil er angeblich auch großen Ranchern das Vieh stahl, welche kleinere Farmer verdrängen wollten. Nach und nach versammelte er eine Bande um sich, mit denen er über die Jahre aber vor allem Züge und Banken ausraubte.

    Bekanntes Mitglieder der Bande ist Harry Alonzo Longabaugh, der wohl 1867 geboren wurde, vermutlich gemeinsam mit Butch Cassidy 1908 in Bolivien erschossen wurde und eigentlich nur unter dem Namen Sundance Kid bekannt ist.

    Wie auf Amazon ihre Geschichte in einem alternativen Setting neu interpretiert wird, werden wir dann womöglich in Zukunft sehen. Noch könnte es aber ein wenig dauern, da die Serie wie gesagt noch in einem frühen Entwicklungsstadium ist.

     

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