naked
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Rob T.
Rob T.

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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 9. Oktober 2025
Sex kann erotisch sein. Heiß. Geil.
Sex kann aber auch abstoßend sein. Man windet sich, wendet sich ab.
In dieser Serie geht es um Sex. Aber nicht zwingend und immer um Leidenschaft.

Marie (Svenja Jung) und Luis (Noah Saavedra) verlieben sich. Es ist eine leidenschaftliche Affäre. Sie werden ein Paar und können gar nicht genug voneinander bekommen. Immer wieder. Und immer wieder.
Doch der Sex wird bald zu einer Obsession. Luis ist sexsüchtig. Er braucht den Kick, er braucht die schnelle Befriedigung. Mt Marie. Aber nicht nur. Auch mit anderen Frauen, auch mit sich selbst. Ohne Ende. Immer wieder.
Und Marie braucht Luis. Sie kann nicht ohne ihn. Hasst ihn. Liebt ihn. Muss bei ihm sein und mit ihm sein.
Sie geraten in eine Spirale aus Verlangen und Schmerz, und der Weg daraus ist hart, für beide.

„naked“ heißt die 6-teilige Serie in der ARD-Mediathek. Sie mutet den Zuschauenden ganz schön was zu. Denn sie ist ein Stück weit unerbittlich.
Man wird direkt reingezogen in das, was Marie und Luis da erleben. Die große Liebe und die Ernüchterung. Sex, weil sie Sex brauchen. Es ist gerade schmerzlich, die beiden dabei zu beobachten. Aber so abstoßend einige Szenen sind, so spannend ist doch die ganze Geschichte. Auch, weil vermutlich nicht oft von dieser Art von Sex erzählt wird. Hier dient Sex nicht immer der Romantik oder der Lust.
Svenja Jung und Noah Saavedra liefern hier eine eindringliche und mutige Schauspielleistung ab. Man sieht ihnen den Druck und die Last, aber auch die Scham an.
Denn es ist auch Scham. Mehrfach outet sich Luis als sexsüchtig, und immer wieder muss er sich blöde Sprüche anhören, weil die Menschen denken, dass das doch wunderbar sei, so viel Sex zu haben. „naked“ zeigt, dass das alles andere als wunderbar ist.
katharinabolé
katharinabolé

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Serienkritik
0,5
Veröffentlicht am 14. Oktober 2025
Absolut grauenhaft. Die Macher nehmen selbt ihr eigenes Thema nicht ernst. Wie hier Therapie / Sucht / Beziehungen erzählt werden - oberflächlich und jenseits jeder Realität. Außerdem ist der Hauptdarsteller leider gar nicht sympathisch, deshalb versteht man null, was die Frau an ihm findet. Überhaupt sind hier eigentlich alle Frauen durchgeknallt.