Babylon Berlin
User-Kritiken
Pressekritiken
Durchschnitts-Wertung
4,0
206 Wertungen

19 User-Kritiken

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Kino:
Anonymer User
Staffel 1 Kritik
1,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2018
Als Serienfans wurden wir leider enttäuscht.
Langatmig wie fast alle Deutschen Filme.
Teilweise war überhaupt nicht zu verstehen was gesprochen wurde z.b. bei dem Verhör.
Eigentlich wartete man auf einen Werbeblock.
Das Warten hatte zum Glück ein Ende, als man endlich vor dem TV eingeschlafen war.
Kino:
Anonymer User
Staffel 1 Kritik
4,5
Veröffentlicht am 18. Oktober 2018
Atemberaubende Film Noir Stimmung! Das Beste was ich dieses Jahr im Deutschen Fernsehen gesehen habe. Das macht Lust auf die nächsten Deutschen Serien.
Rob T.
Rob T.

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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 27. September 2026
Staffel 5 spielt im Jahr 1933. Es ist das Ende der Weimarer Republik. Reichspräsident Paul von Hindenburg übergibt Adolf Hitler die Macht, ernennt ihn zum Reichskanzler.
Wir erleben, wie sich Berlin innerhalb von wenigen Wochen radikal wandelt. Politische Gegner werden verschleppt, Schlüsselstellen der Macht werden schnell von den Nazis besetzt.

Ermittlerin Charlotte Ritter sieht sich mit diesen Umbrüchen konfrontiert. Zugleich ermittelt sie gegen einen Psychiater, es gab mysteriöse Todesfälle. Und einen Zusammenhang zu einem Lazarett in Pasewalk, in dem 1918 auch Hitler behandelt wurde.

Historiker bemängeln, dass "Babylon Berlin" an vielen Punktes von der wahren Historie abweicht. Dabei ist die Serie vor allem Fiktion vor dem Hintergrund wahrer Ereignisse. Vielleicht führt es ja auch dazu, dass sich mehr Menschen mit dieser Zeit und ihren Ereignissen befassen.
Es ist in der Tat auch das Interessanteste und Spannendste an dieser Staffel: zu sehen, was da 1933 in Berlin passiert ist. Ganz nebenbei auch gespiegelt zu bekommen, dass es durchaus Parallelen zur heutigen Zeit gibt: der Unglaube, dass es so schlimm werde wie befürchtet. Die Zuspitzung des Kampfes zwischen Rechts und Links (und nein, Alice Weidel, Hitler war nicht links). Oder die Szene, in der auch ein hochrangiger schwuler Nazi in einer Travestieshow sitzt, und alle gehen davon aus, wenn es auch Schwule unter den Nazis gibt, dann können ihnen nichts passieren.

Davon abgesehen kann die Krimihandlung nicht durchgehend überzeugen. Die Staffel beginnt spannend, verliert sich aber ein wenig in den vielen Ereignissen, die erzählt werden. Der Kriminalfall selbst verliert im Laufe der Staffel ein bisschen an Bedeutung, so dass man als Zuschauer eher auf das Geschichtliche achtet und weniger auf den Kriminalfall.
Dennoch gibt es tolle Momente: Wenn die französische Sängerin Zaho de Sagazan als Madame Libertine in einem Pariser Club "Zu Asche zu Staub" singt. Wenn Charlotte Ritter (Liv Lisa Fries) mit Reinhold Gräf (Christian Friedel) im Dragkostüm singen und tanzen. Die Momente, in denen bekannte Figuren einfach festgenommen werden.
Mit Staffel 5 endet die Serie, was schade ist, denn es hätte ganz sicher noch viel erzählt werden können. Die Serie endet quasi mit einem Vorausblick - und der ist, wie kann es anders sein, ziemlich niederschmetternd.
Mario
Mario

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Serienkritik
3,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2026
Atemberaubende Serie, gute Filmproduktion aus Deutschland, die man gerne anschaut. Bildgestaltung ist überragend.