Die Kaiserin
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3,0
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Radek Vegas
Radek Vegas

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Staffel 1 Kritik
2,5
Veröffentlicht am 24. November 2024
Für eine deutsche Serie ist "Die Kaiserin" technisch richtig gut gemacht. Wir sehen wunderschöne Aufnahmen, die mit den optischen Vorbildern "The Crown" und "Bridgerton" mithalten können. Das Production-Value mit den ganzen Kostümen und Drehorten ist spürbar hoch. Aber hier endet das Positive über "Die Kaiserin". Es sollte jedem Beteiligten klar gewesen sein, dass die Serie dem ständigen Vergleich der Vorlage ausgesetzt sein wird. Wähtend allerdings die "Sissi"-Filme epische Klassiker sind, die das Bild der Kaiserin mehr geprägt haben als die Realität, schwankt die Kaiserin zwischen wirrem Abklatsch, nett gemachtem Remake und wenig gewagter Neuinterpretation. Letzteres wäre wahrscheinlich sogar der einzige Weg, wie diese Serie inhaltlich funktionieren würde. Hätte man sich mehr auf die wahren geschichtlichen Ereignisse fokussiert statt einfach den Inhalt der verblühmten Filme in eine etwas modernere Form zu überführen, hätte sich die Serie einen eigenen Platz in der Filmgeschichte verdient. Jeder Anflug von Modernität holt den Zuschauer aber unsanft zurück in die Realität. Vor allem, wenn das mit extrem überdrehtem Overacting einher geht, wie vor allem in den Szenen mit Kaiser-Bruder Maximilian, Sissi-Vater Max und leider auch Sissi selbst. Die Casting-Verantwortlichen haben es geschafft einen sehr verantwortungsvollen Job komplett zu versauen. Mir ist keine Serie bekannt, bei der soviele Charaktere so schlecht umgesetzt sind. Man hätte sich entweder an die Realität halten können oder zumindest an die Filme. Ein Kritikpunkt, den ich als Bayer vor allem negativ empfinde ist, dass kein einziger Schauspieler mit Dialekt gecastet wurde. Im Gegenteil! Der Vater von Sissi ist ein komplettes Desaster. In den Filmen ist der bayerische Herzog May eine der sympathischsten Figuren gespielt von einem guten Schauspieler. Ebenso wie seine Frau Ludovika (gespielt von Romy Schneiders Mutter Magda). Sie machen neben der wunderschönen Romy Schneider einen Großteil des Charmes der Filme aus, was auch am leichten bayerischen Dialekt liegt. Und vor allem ist kaum ein Schauspieler mit österreichischem Dialekt dabei. Und das bei einer Serie, die zu 99% in Österreich spielt. Lediglich Kaiser-Vater Karl und der Polizei-Chef (gespielt von einem Schauspieler aus "Der Pass") können als authentisch gezählt werden.
Das wird vielleicht Zuschauer, die nicht aus Bayern oder Österreich kommen nicht sonderlich stören oder gar auffallen und es wäre irgendwie verzeihlich, wenn die Figuren wenigstens interessant oder gutgespielt wären. Was Serien wie "Der Pass" und "Oktoberfest 1900" sehr gut gemacht haben, führt bei "Die Kaiserin" zu einigen Fremdschäm-Momenten. In der Serie findet man keinen Sympathieträger, mit dem man mitfiebern oder sich gar identifizieren könnte. Am ehesten kommt da die Kaiser-Mutter Sophie hin, die allerdings auch viel zu jung und gut aussieht im Vergleich zur Realität und zum Film. So hofft insgeheim nur, dass die Verschwörer lieber früher als später mit ihren Attentatsplänen erfolgreich sind, weil man wirklich auf jede Hauptfigur verzichten könnte, ohne eine Emotion zu fühlen. Und so hat die Serie eine große Chance verspielt, weil sie einerseits die Vorlage modernisieren will, aber andererseits nicht mutig genug war. Außer vielleicht beim Paarungs-Schlafanzug des Kaisers in der Hochzeitsnacht. Aber auf solche Bilder hätte ich auch verzichten können.
Matthias Wagner
Matthias Wagner

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Serienkritik
4,0
Veröffentlicht am 6. Januar 2025
Ich finde die Serie sehr gelungen, wenn man sie nicht unter dem Aspekt historischer Wahrheit betrachtet, was für einen Film, der ja einen breiteren Publikumsgeschmack treffen soll, nicht ungewöhnlich sein dürfte. Natürlich ist viel Kitsch dabei und so Einiges davon hätte man besser außen vor gelassen und wer eine historisch korrekte Darstellung erwartet, sollte besser ein Buch lesen oder eine Dokumentation anschauen.
Dafür aber gibt es sehr schöne Bilder, der Film besitzt eine durchgängig ästhetische Präsenz, die einen über die inhaltlichen Schwächen hinwegsehen lässt.
Die Grundproblematik der kuk Monarchie wird ja doch recht gut getroffen, wenn natürlich auch nicht in allen Einzelheiten.
Die Konfliktlinien sind sicher überzeichnet, vor allem zwischen FJ und seinem Bruder, aber irgendwoher muss die Serie ja auch ihre Spannung beziehen.
FJ kommt hier ja recht dröge einher, aber ich denke, das passt auch zu seiner wahren Persönlichkeit, die ja wohl eher der eines Bürokraten entsprach.
Elisabeth gefällt mir persönlich leider nur wenig, sehr viel besser komme ich in dieser Beziehung mit der Mutter von FJ zurecht und seinem Bruder Maximilian.
MC.
MC.

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Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 10. Dezember 2024
Einfach nur grossartig, super Cast, allesamt hervorragende Schauspieler, vielleicht bis auf 2 in Staffel 1, die ich unpassend besetzt fand, nämlich den Vater von Sissy und den Mann der Erzherzogin. Jedenfalls haben die Schauspieler eine solch grossartige Chemie miteinander und die Serie ist modern und weit weg von der verstaubten Nachkriegssissy. (selbst die grossartige Romy Schneider hat ihr Leben lang darum gekämpft diesem putzig süssen 50er Jahre Sissy Image zu entkommen, für ihre Zeit waren die Filme sicher passend und haben viele Menschen zum Träumen gebracht). Danke für diese wahnsinnig schönen Kostüme, diese Kamera, die wunderbare Ästhetik, einfach toll. Die Serie kann in jeder Hinsicht mit internationalen Serien mithalten. Von den hier in anderen Kritiken erwähnten Serien glänzt kaum eine mit historischer Genauigkeit aber das nur am Rande. Die 2. Staffel von The Empress oder Die Kaiserin ist dramatischer als
die erste - na und. Ich finds super und freue mich - hoffentlich kommt sie - auf eine dritte. Ich persönlich habe von vornherein kein dokumentarisches Filmerlebnis erwartet, den Anspruch erhebt diese Serie auch gar nicht, und mir ist es im Fall Wurscht, ob Dialekt gesprochen wird oder nicht. Wer andere Sachen gut findet, guckt eben die. Gibt ja für jeden genug Auswahl.
Grafinvod
Grafinvod

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Staffel 1 Kritik
0,5
Veröffentlicht am 16. Februar 2025
Sie haben den russischen Zaren Alexander in dieser Serie gesehen, es ist einfach lustig, der Regisseur hat ihn furchtbar gezeigt, er war nicht dunkel, schauen Sie sich das Gemälde von Alexander 3 vom Künstler Ivan Kramskoi, der es gemalt hat, der russische Zar Alexander 3 WAR BLAUAUGIG, SEIN HAAR IST HELLBRAUN UND SEIN AUSSEHEN WAR EUROPÄISCH, WAS IST DANK DIE GEZEIGTE SERIE IST HORROR!Warum dann zeigen, dass die Königin die ukrainische Sprache gelernt hat? Das ist lächerlich und eine völlige Lüge. Es ist eine Art Horror, es ist notwendig, alles so für Dummköpfe zu filmen.!!Der Regisseur kennt die Geschichte nicht, das kann man der Serie entnehmen, schade, natürlich sind die Schauspieler gut.
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
5,0
Veröffentlicht am 1. Oktober 2022
Großartig! Sehr spannend. Ich hoffe auf Staffel 2. Es darf keine historische Dokumentation erwartet werden.
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
0,5
Veröffentlicht am 3. Oktober 2022
Diese Serie ist einfach lächerlich. Bad Ischl ohne Berge, Sprache (Bayrisch und Österreichisch) in einem übertriebenen Platt Deutsch, Der Kaiser hat anstatt der österreichischen Farben die Bayrischen Farben bei der Hochzeit, Maximillian der Bruder hat ein Ohrring, Tätowirte Angestellte, Türsteher in Matrosen-Look, Österreichische Schauplätze alle in Bayern, uvm. Die Geschichte hätte bombastisch erzählt werden können. Aber das ist eher ein Modernes Märchen, was überhaupt nicht authentisch ist und schon rein sprachlich sehr anstrengend zum ansehen ist.
Alina Müller
Alina Müller

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Serienkritik
0,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2024
Das ist die schlechteste Serie, die ich je gesehen haben. Sie strotzt nur so vor historischen Ungenauigkeiten und kann sich im Gegensatz zu den bekannten Filmen nicht einmal durch eine charmante Protagonistin retten. Die Elisabeth in dieser Serie wirkt einfach nur bockig und man möchte sie die ganze Zeit schütteln. Wie diese Serie einen Preis gewinnen konnte ist mir unbegreiflich.
Kino:
Anonymer User
Serienkritik
2,5
Veröffentlicht am 4. Oktober 2022
Schade, ich hatte auf eine halbwegs authentische Geschichte gehofft, aber außer einer tragischen Liebesgeschichte ist nichts Neues zu den schon bekannten verklärten Filmen mit Romy Schneider dazu gekommen. Die Serie verzettelt sich auf nur 6 Folgen in Nebenschauplätzen. Dabei hätte die Historie gewaltiges Potenzial. Wenigstens der Kaiser und Sisi sind eine Augenweide. Dass nicht mal an Originalschauplätzen gedreht wurde, ist ein weiterer Wermutstropfen. Schade. Eine wirklich gute Chance auf die wahre Sisi wurde nutzlos vertan und es wurde nur ein Unterhaltungsfilm in Serie.