Stefan Raab übernahm nach seinem überraschenden Comeback 2024 im Jahr darauf den deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Immerhin hat er zusammen mit Lena Meyer-Landrut den zweiten ESC-Sieg für Deutschland nach Hause gebracht. Doch 2025 hat es für Raab und Abor & Tynna gerade einmal für Platz 15 gereicht. Dass Raab in diesem Jahr nicht mehr für den ESC verantwortlich ist, findet Vorentscheids-Kandidatin Sarah Engels nicht schlimm.
Sarah Engels hätte auch bei "Chefsache ESC" mitgemacht
In diesem Jahr ist die ehemalige DSDS-Ikone Sarah Engels beim deutschen ESC-Vorentscheid mit dabei und will das Land beim größten Musikwettbewerb Europas vertreten. In einem Interview mit watson äußerte sie sich zu ihrer Teilnahme beim Vorentscheid und beantwortete unter anderem Fragen zu Stefan Raab.
Sie wäre gerne im letzten Jahr bei Raabs Wettbewerb „Chefsache ESC“ mit dabei gewesen, es scheiterte allerdings an der Musikauswahl: „Ich habe jetzt den richtigen Song, der zu meiner Botschaft passt. Damit zeige ich, wie ich mich fühle.“
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Sarah Engels ist froh, dass Stefan Raab diese Jahr nicht dabei ist
Doch Engels scheint auch nicht gerade traurig darüber zu sein, dass Raab dieses Jahr seine Finger vom ESC lässt. Sie erklärte:
Ich bin nicht traurig darüber, dass Stefan Raab nicht dabei ist. Ich bin sehr abergläubisch. Es hat alles immer einen Grund. Genau so, wie es jetzt gekommen ist, ist es richtig.
Stefan Raab hat letztes Jahr mit der ARD kollaboriert, um den deutschen ESC-Beitrag zu finden. Der Sender hat einen Sieg beim Eurovision Song Contest vorausgesetzt, damit eine erneute Zusammenarbeit entsteht. Raab lieferte jedoch sein schlechtestes Ergebnis seiner ESC-Geschichte und die ARD beendete damit die Zusammenarbeit und suchte sich mit dem SWR einen neuen Partner.
Für Sarah Engels besteht noch die Chance den ersten Platz beim ESC zu holen, doch dafür muss sie natürlich erstmal im Vorentscheid ausgewählt werden. „Der ESC ist die größte Chance in meiner Karriere. Das muss ich nutzen“, meinte Engels im Interview, auch wenn sie betonte, dass sie selbst ihre größte Kritikerin ist und dabei sich gerne auch mal im Weg steht.
So könnt ihr den deutschen ESC-Vorentscheid schauen
„Eurovision Song Contest 2026 – Das Deutsche Finale“ läuft am Samstag, den 28. Februar, um 20:15 Uhr im Ersten. Die Show soll drei Stunden laufen und wird von Barbara Schöneberger und Hazel Brugger moderiert.