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Kinostart
10. Oktober 1991 (1h 56min)
- Regie
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Mit
John Turturro, John Goodman, Judy Davis mehr
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Genre
Tragikomödie, Thriller
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Nationalität
USA
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1941: Barton Fink (John Turturro) ist ein junger Dramenschreiber mit Idealen. Er möchte den einfachen Mann von der Straße agitieren. Damit hat er bei Publikum und Kritik am Broadway Erfolg. Und zwar so großen, dass ihm sein Manager ein Angebot aus Hollywood an Land zieht. Barton zaudert kurz, ob er tatsächlich in die Traumfabrik wechseln soll, weil er ahnt, dass man dort nicht an ihm als autonomen Künstler interessiert ist. Aber egal, dafür zahlt Hollywood gut. Untergebracht wird Barton in einem Art-Deko-Hotel von verblichener Eleganz. Und obwohl die Schuhe, die vor den Zimmertüren im schier endlosen Flur auf seiner Etage aufgereiht stehen, von vielen weiteren Hotelgästen zeugen, begegnet er doch nur einem einzigen: dem furchterregend-bulligen Versicherungsvertreter Charley Meadows (John Goodman). Vor seiner Reiseschreibmaschine ist Barton auf sich selbst, seine Einsamkeit und seine großen Ambitionen zurückgeworfen, zu denen nicht passen will, dass man von ihm ein Drehbuch für einen Catcher-Film erwartet, das möglichst dumpf, brutal, verlogen und vor allen Dingen schnell fertig sein sollte…
| Verleiher | Universal Pictures Germany | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 1991 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
- Film läuft in meinen Kinos
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ab 4,95 €
Von Martin Thoma
„Barton Fink“ ist ein Film, an dessen Ende man als Zuschauer genauso wenig wie der titelgebende Protagonist weiß, wo einem der Kopf steht. Man weiß nur, dass der Kopf voller Bilder ist, die so bald nicht mehr verschwinden werden. Das surrealistische Drama um den ambitionierten Jungschriftsteller Barton Fink, der sich als Drehbuchschreiber in den Mühlen von Hollywoods Studiosystem verliert, war nach Miller´s Crossing ein Jahr zuvor das zweite ganz große Werk der Coen-Brüder (Blood Simple, Fargo, No Country For Old Men, The Big Lebowski, Burn After Reading), den Meistern des filmischen Stilempfindens und der ergreifend mitleidlosen Charakterstudie. Dafür gab es zu Recht die Goldene Palme der Filmfestspiele in Cannes. Spätestens nach „Barton Fink“ durfte man darauf hoffen, dass das filmische Schaffen der Brüder Joel und Ethan weitere großartige Früchte tragen würde.
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Chicago Sun-Times
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Filmcritic.com
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