FSK ab 12 freigegeben
Johnny Marco (Stephen Dorff) hängt im legendenumwobenen Hotel Chateau Marmont in LA fest und langweilt sich mit Autos, Drogen und schönen Frauen zu Tode. Eigentlich ist er ein gefeiert Hollywood-Jungstar. Doch jenseits der glamourösen Fassade fühlt er sich leer und gestrandet. Dann soll er sich auch noch um Cleo (Elle Fanning) sorgen. Der Kontakt zu seiner Tochter aus einer längst verflossenen Liebschaft weckt den Star aus seiner Lethargie. Doch was kommt danach? Immerhin ist das Chateau Marmont ganz und gar kein Ort für ein 11-jähriges Mädchen...
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3,0
solide
Somewhere
Von Björn Becher
Was macht ein Regisseur, wenn sein letzter Film ein Flop war? Der leichteste Weg ist wohl, sich einfach an früheren Erfolgen zu orientieren. So macht es auch Sofia Coppola. Nachdem „Marie Antoinette" nur bei Teilen der Kritik Anklang fand und auch an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurückblieb, greift sie kurzerhand auf die Zutaten ihres größten Hits zurück. Schließlich brachte ihr „Lost In Translation" nicht nur einen Oscar für das beste Drehbuch und weitere Nominierungen für die beste Regie sowie den besten Film ein, sondern überzeugte auch kommerziell als Sleeper-Hit. „Somewhere" ist nun gewissermaßen „Lost In Translation 2", doch wie bei den meisten „echten" Fortsetzungen bleibt die Qualität des Originals unerreicht. Der erneut auf eine gängige Hollywood-Dramaturgie verzichtenden Autorin und Regisseurin gelingen zwar wieder einige Szenen voller wunderbarer Skurrilität, aber nur
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1:47
5:40





6 Nachrichten und Specials
Sozialtragikkomödie, so lässt sivh das Werk klassifizieren. Und das Fehlen eines üblichen Handlungsablauf ist natürlich darin begründet, dass sich unsere Protagonist permanent langweilt. Sehr gut gemacher Film über Wohlstandsverwahrlosung und den aussichtslosen Versuchen, ihr zu entkommen. Dicht an der Grenze zum Meisterwerk!
Da der Film von Beginn nicht den Eindruck erweckt, Handlungsstränge zu entwickeln, akzeptiert man mit Freude die leicht ironisierte und verlangsamte Reflexion über die Idee der leeren Fame-Welt. Das Motiv ist zwar keineswegs neu, nur dort, wo andere Filmemacher mit massiven Rausch-Orgien die Sinnlosigkeit versuchen würden deutlich zu machen, dort belässt Sofia Coppola es bei langen, ruhigen Aufnahmen, und verzichtet auf narrative Kunststücke ...
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Als "Lost In Translation"-Fan musste ich mir den neuen Film von Sofia Coppola anschauen. Somewhere ähnelt in vielerlei Hinsicht sehr seinem Vorbild: LiT. Schon der Erzählrhytmus ist genau, wirklich genau der gleiche. Am Anfang sieht man einen schwarzen Ferrari, der immer wieder die gleiche Runde fährt - bis er nach drei Minuten stehenbleibt und ein Mann aussteigt. Viele Szenen kommen ohne Dialog aus, sind dann meistens in einer langen ...
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in "somewhere" knüpft sofia coppola an thematisch an ihren großartigen film "lost in translation". doch dieser film ist stiller, suchender und auf angenehme art und weise ziellos. stephen dorff spielt den schauspieler johnny marco. ein junger typ, der keine ahnung hat, was er eigentlich mit seinem leben anfangen will. struktur hat er keine. dann steht plötzlich die tochter vor der tür. cleo wird von elle fanning gespielt. die fannings ...
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Produktionsland
USA
Verleiher
Tobis Film
Produktionsjahr
2010
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
8 000 000 USD
Sprachen
Englisch, Italienisch
Produktions-Format
35mm
Farb-Format
Farbe
Tonformat
Dolby Digital DTS
Seitenverhältnis
1.85 : 1
Visa-Nummer
-
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