Kinostart:
4. März 1982
Regie: Jean-Jacques Annaud
Mit Everett McGill, Ron Perlman, Rae Dawn Chong,
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Originaltitel: La Guerre du feu
Produktionsland:
USA
,
Kanada
,
Frankreich
,
Großbritannien
.
Genre:
Abenteuer
,
Historie
,
Drama
Laufzeit: 100 Minuten.
Produktionsjahr:
1981
Verleiher: Concorde Filmverleih GmbH
Inhalt: Während der Stamm der Ulam friedlich an einer Felswand schlummert, wacht Amoukar (in seiner ersten Rolle: Ron Perlman) über das Feuer. Wohl vermögen die Steinzeitmenschen das Element zu kontrollieren, dessen Kraft wärmt und Wildtiere vertreibt. Erschaffen aber können sie es nicht. Als die Ulam nach dem Übergriff einer feindlichen Horde in die Flucht geschlagen werden, erlischt die Glut. Gemeinsam mit den Jägern Naoh (Everett McGill) und Gaw (Nicholas Kadi) begibt sich Amoukar auf die Suche nach neuem Feuer, der Rest bleibt inmitten klammer Sümpfe auf einer Insel zurück. Unterwegs treffen sie auf Säbelzahntiger, Mammuts und Kannibalen, aus deren Klauen sie die junge Ika (Rae Dawn Chong) befreien. Die hat es bald nicht nur Naoh angetan, sondern ist als Tochter des Ivaka-Stammes auch Hüterin eines Geheimnisses, welches die Ulam endgültig aus ihrer Misere befreien könnte...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jan Hamm
(4,5)
In der urzeitlichen Weite Afrikas steht ein schwarzer Monolith, umringt von einer ob des Mysteriums hilflos kreischenden Affenhorde. Wenig später wird einem der Primaten die Umdeutung eines Knochens zur todbringenden Schlagwaffe gelingen. Triumphal wird der erste Mörder aller Zeiten seine Keule gen Himmel schleudern – was folgt, versinkt in prähistorischer Dunkelheit. Denn bereits einen schwindelerregenden Match Cut später ist Stanley Kubrick mit 2001 – Odyssee im Weltraum durch die Jahrmillionen getänzelt und lässt die Menschendämmerung hinter sich. In der Tat wird es da auch wenig mehr zu erzählen gegeben haben. Und so setzt Jean-Jacques Annaud (Der Name der Rose) mit seiner Adaption des J.H.-Rosny-aîné-Romans „Am Anfang war das Feuer“ auch bloß 80.000 Jahre vor unserer Zeit an, um den Faden weiter zu spinnen. Die Evolution hat ihr Werk verrichtet, der Mensch den aufrechten Gang erlernt. Ein zentraler Zivilisationsbaustein jedoch fehlt noch: die Herrschaft über das Feuer. Entlang archaischer Steinzeit-Impressionen dringt Annaud bis zum Urgrund menschlicher Sozialität vor, ohne aber den Fatalismus Kubricks aufzugreifen: Er beschreibt nicht bloß das Werden der ersten Technologie, sondern auch das der Liebe.
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 3 Kritiken
amok2811
Mitglied seit 1.059 Tagen
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146 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Auch nach knapp 30 Jahren und ohne eine artikulierte Dialogzeile kann "Am Anfang war das Feuer" begeistern. Allein durch Gestik und Mimik sagt der Film alles aus. Der Zuschauer wird auf einen steinzeitlichen Trip durch Flora und Fauna mitgenommen, der allerlei Gefahren mit sich bringt. Im Mittelpunkt steht dabei das Feuer, dessen Besitz für das Überleben und die kulturelle Entwicklung außerordentlich wichtig war.
Insgesamt punktet der Film durch eine starke darstellerische und physische Leistung der Protagonisten sowie einer exzellenten Kameraarbeit. Zu bemängeln sind lediglich 2-3 etwas zu lang geratene Bildeinstellungen.
9/10
Verfasst am 21.02. um 18:50 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
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Chicago Sun-Times
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Besetzung und Stab
Everett McGill
Rolle: Naoh
Ron Perlman
Rolle: Amoukar
Rae Dawn Chong
Rolle: Ika
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Gast - Freitag, 10. Februar um 03:45