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Kinostart
22. Januar 2004 (1h 55min)
- Regie
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Mit
Michael Pitt, Eva Green, Louis Garrel mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Frankreich, USA, Großbritannien
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Der junge Amerikaner Matthew (Michael Pitt) kommt aus San Diego nach Paris. Bei einer Demonstration für Henri Langlois, den eben entlassenen Leiter der Cinémathèque Française, lernt er die Zwillinge Isabelle (Eva Green) und Theo (Louis Garrel) kennen. Schnell entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen den drei leidenschaftlichen Kinoliebhabern. Die Geschwister quartieren Matthew bei sich ein, während die Eltern (Robin Renucci) und (Anna Chancellor) auf Reisen sind. Die drei jungen Leute genügen sich zunehmend selbst, bald verlassen sie das großzüge Appartement gar nicht mehr. Bei Wein, Sex und lebhaften Diskussionen gehen sie der Welt immer mehr verloren – ehe diese wortwörtlich den Kokon des Trios aufbricht.
| Originaltitel | The Dreamers | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Concorde Filmverleih GmbH | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2002 | Budget | - |
Von Andreas Staben
Für Matthew, den Träumer und den Filmfanatiker, ist die Sache klar: Im Kino sitzen die wahren Enthusiasten ganz vorne. Sie wollen die ersten sein, bei denen die Bilder von der Leinwand ankommen, nichts soll sich zwischen sie und das wunderbare Licht schieben. Was Hollywood-Strategen unter dem Etikett von der „Magie des Kinos“, die als Überwältigungsdramaturgie daherkommt, zuweilen arg banalisieren, wird hier auf ebenso unmittelbare wie berührende Weise ins rechte Bild gerückt – das Filmtheater als Palast der Träume, als privilegierter Ort, an dem auf geradezu unanständige Art alles möglich ist. Dorthin führt uns Bernardo Bertolucci mit seinem Erotik-Drama „Die Träumer“ – an einen Kristallisationspunkt aller großen Hoffnungen und Utopien: Sex, Kino und Politik im Pariser Frühling des Jahres 1968. Mit süßem Ernst und feierlicher Leichtigkeit beschwört der Regisseur in seiner Ménage à trois die Stimmung einer Epoche und zugleich die Gegenwärtigkeit dieser Vergangenheit, die auch seine eigene ist. Für die professionellen Traumdeuter gibt es jede Menge ödipaler Verstrickungen, Übertragungen und symbolische Untiefen – aber viel schöner ist es, den Traum mitzuträumen.
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Rolle: Matthew
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Rolle: Isabelle
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Rolle: Théo
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Rolle: der Vater
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