Mein FILMSTARTS
Godzilla
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,5
gut
Godzilla
Von
Als 1954 in Japan der erste „Godzilla“-Film entstand, war das ganze Land noch immer gezeichnet von der verheerenden Wirkung einer der schrecklichsten Erfindungen der Menschheitsgeschichte: der Atombombe. So gibt es in Ishirô Hondas Klassiker nicht nur viele mehr oder weniger stark allegorisch verfremdete, aber dennoch unmissverständliche Verweise auf die Bombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki im Zweiten Weltkrieg, sondern in ihm spiegeln sich auch die damals aktuellen Ängste einer traumatisierten Gesellschaft angesichts der anhaltenden Nukleartests im Pazifik. Von diesen ernsten Untertönen war nichts mehr zu spüren, als der längst zum Kultmonster aufgestiegene Godzilla 2004 zum 50. Jubiläum mit der spaßigen Hommage „Godzilla: Final Wars“, dem offiziellen Abschlussfilm der japanischen „Millenium“-Filmreihe, vorerst in Rente geschickt wurde. Das ist beim Hollywood-Comeback des Monsters wieder anders: Pünktlich zum 60. Geburtstag schlägt Regisseur Gareth Edwards, der sich durch seinen starken Low-Budget-Film „Monsters“ für größere Produktionen empfohlen hat, mit seinem „Godzilla“ einen thematischen Bogen zum Urklassiker. Auch bei ihm spielt die Atomkraft eine wichtige Rolle, drei Jahre nach der Katastrophe von Fukushima steht nun aber vor allem die friedliche Nutzung der Kernenergie am Pranger. Doch während es im Original noch stark um menschliche Schicksale ging, bleiben diese in der Neuauflage ähnlich wie schon in Roland Emmerichs 1998er Blockbuster trotz einer erstklassigen Besetzung über weite Strecken nur Beiwerk. Dafür ist die Monster-Action bei Edwards so imposant wie noch nie…

1999 erschüttert eine Katastrophe im örtlichen Kernkraftwerk die japanische Großstadt Janjira. 15 Jahre später ist der Amerikaner Joe Brody (Bryan Cranston), der damals in dem Atommeiler gearbeitet und Schlimmeres verhindert hat, noch immer auf der Suche nach Antworten. Er glaubt nicht daran, dass ein Erdbeben den Zwischenfall verursacht hat, wie es die Behörden behaupten und wittert eine großangelegte Vertuschungsaktion. Als Joes beim US-Militär beschäftigter Sohn Ford (Aaron Taylor-Johnson) nach Japan reist, um den starrsinnigen Vater zurück in die Heimat zu holen, wird er von diesem zu einem heimlichen Trip ins atomar verseuchte und rigoros abgesperrte Janjira überredet. Dort werden sie Zeugen, wie die Experimente des mysteriösen Ichiro Serizawa (Ken Watanabe) außer Kontrolle geraten: Ein gefangenes urzeitliches Flugmonster, das auf den Namen Muto getauft wird, kommt zu neuen Kräften und schlägt sich eine Schneise der Zerstörung in die Freiheit. Während Muto Richtung Hawaii fliegt, versucht das US-Militär die Bestie mit dem ganzen ihm zur Verfügung stehenden Waffenarsenal zu stoppen. Die Wege des Monsters kreuzen such dabei immer wieder mit denen von Ford Brody, der versucht zu seiner Frau Elle (Elizabeth Olsen) nach San Francisco zurückzukommen. Ichiro Serizawa schlägt derweil eine unkonventionelle Lösung vor: Er glaubt, dass ein anderes Monster längst die Fährte Mutos aufgenommen hat und setzt darauf, dass dieser natürliche Feind die entflohene Kreatur besiegt. Sein Name: Godzilla…




Wenn zu Beginn des Films das Atomkraftwerk in der fiktiven Stadt Janjira in die Luft fliegt, werden sofort Erinnerungen an die Katastrophe von Fukushima wach, als uns ein reales Erdbeben nachdrücklich daran erinnerte, dass jede Nutzung der Kernenergie ein großes Risiko birgt. Die Skepsis gegenüber der Atomtechnik schwingt in „Godzilla“ sehr deutlich mit: Nicht zufällig bezieht das Monster Muto seine Energie und seine zerstörerische Stärke aus der Kernkraft und wandert daher von einem Atommeiler zum anderen. Und wenn den amerikanischen Militärbefehlshabern nichts Besseres einfällt, als ausgerechnet den Einsatz einer Atombombe von gigantischer Sprengkraft gegen Muto zu planen, dann entlarven Regisseur Edwards und sein Drehbuchautor Dan Borenstein („Der siebte Sohn“) die menschliche Überzeugung, die Kräfte von Natur und Technik kontrollieren zu können, als anmaßend. So wird hier ausgerechnet ein Monster zur letzten Hoffnung der Menschheit: Der leicht spleenige Ichiro Serizawa predigt von Anfang an, dass die Natur von alleine wieder ins Gleichgewicht kommt und meint damit, dass es zu einem Wesen, das alles zerstört, immer eine weitere Kreatur geben müsse, die es besiegen kann. Wie schon die titelgebenden „Monsters“ in Edwards‘ vorigem Film sind Muto und Begleitung (er bekommt im Verlauf des Films noch Verstärkung) keineswegs abgrundtief böse, auch sie wollen letztlich nur ihr eigenes Überleben sichern. Und so ist es mehr als ein Selbstzitat, wenn der Regisseur an einer Stelle in „Godzilla“ auf die eindringlich-poetische Elektro-Liebesszene am Ende von „Monsters“ anspielt.

Von den Briten Sally Hawkins („Happy-Go-Lucky“) und Aaron Taylor-Johnson („Kick-Ass“) über den Japaner Ken Watanabe („Last Samurai“) und die Französin Juliette Binoche („Der englische Patient“) bis hin zu Amerikanern wie David Strathairn („Good Night, and Good Luck.“), Bryan Cranston („Breaking Bad“) und Elizabeth Olsen („Oldboy“) – selten hatte ein Monster-Blockbuster eine so illustre internationale Besetzung. Wer damit allerdings auch die Hoffnung auf starke Figuren verbindet, wird enttäuscht. In „Monsters“ hatte  Gareth Edwards noch gekonnt von einer Mann-Frau-Beziehung erzählt, aber hier bleiben die Menschen fast ausschließlich Statisten. Für die Schauspieler gibt es kaum Gelegenheiten zu brillieren, die stärksten Akzente setzt noch Bryan Cranston zu Beginn. An seine berührenden Szenen bei der einleitenden Reaktorkatastrophe kommt hinterher niemand mehr heran – zu schematisch und emotionslos verläuft das Geschehen. So ist etwa Sally Hawkins als Assistentin kaum mehr als Szenenschmuck und Fords Versuch zu seiner Familie zu kommen (immerhin so etwas wie der zentrale Handlungsstrang) ist zu offensichtlich bloßes Mittel zu dem Zweck, den Soldaten möglichst oft mit den Filmmonstern zusammenstoßen zu lassen. Die phantastischen Urzeitwesen wiederum bekommen durch beiläufig erzählte Hintergrundgeschichten (da geht es mal um Vermehrung, mal um die Jagd) so etwas wie Herz und Seele - und wirken damit fast menschlicher als die Menschen.
    
Das große finale Aufeinandertreffen der rivalisierenden Monster ist DAS Highlight des Films. Dieser Höhepunkt wird frühzeitig vorbereitet, geschickt spielt Edwards mit den Erwartungen und der Vorfreude des Publikums. So ist die erste Auseinandersetzung zwischen Godzilla und Muto nur auf dem Fernsehbildschirm im Hintergrund einer Szene zu sehen, später wird die Sicht auf einen Kampf durch ein sich schließendes Tor verdeckt. Auch beim ersten „Auftritt“  Godzillas wendet Edwards diese Strategie der Andeutungen an und zeigt uns nur eine Rückenflosse, die durchs Wasser gleitet - „Der weiße Hai“ lässt grüßen. Der Regisseur schränkt den Blick auf seinen Titelhelden immer wieder ein, lässt uns Details erhaschen. Erst als Godzilla endlich gegen Muto und dessen Gefährtin kämpft, gibt uns Edwards die Sicht auf Dauer frei – mit grandioser Wirkung: Das Kultmonster ist so gigantisch und eindrucksvoll wie noch nie. Der Filmemacher weiß, was er an diesen prächtigen Kreaturen hat und setzt nicht etwa auf schnelle Schnitte, sondern auf Übersichtlichkeit, die Kamera bleibt dabei stets auf den überdimensionalen Widersachern - so gelingt ihm der bis dato beste Monsterkampf der Kinogeschichte. Weit mehr als eine reine Zerstörungsorgie mitten in San Francisco ist das brutale Ringen eine existenzielle Auseinandersetzung zwischen lebenshungrigen Wesen. Godzilla wird dabei sogar zur echten Identifikationsfigur für den Zuschauer und beeindruckt nicht nur mit dem virtuosen Einsatz seines gigantischen Schwanzes. Dass das Monster so – auch bestärkt durch das Mienenspiel – „vermenschlicht“ wird, ist zugleich ein weiterer Fingerzeig auf die Originalfilme, in denen Godzilla nicht am Computer entstand, sondern Schauspieler im Gummi-Kostüm durch Miniaturstädte trampelten. Das Ergebnis ist die perfekte Symbiose von moderner Technik und dem Geist der alten Schule.

Fazit: „Godzilla“ hat einen starken emotionalen Beginn und großartige Monster-Action im Finale, dazwischen gibt es allerdings einigen Leerlauf – nicht zuletzt wegen des Fehlens von (menschlichen) Identifikationsfiguren.
Möchtest Du weitere Kritiken ansehen?
  • Die neuesten FILMSTARTS-Kritiken
  • Die besten Filme aller Zeiten: Usermeinung
  • Die besten Filme aller Zeiten: Pressemeinung

Kommentare

  • Fa Zur H?lle
    Bin doch etwas überrascht... gerade die Trailer hatten den Eindruck gemacht das es im neuen Godzilla doch sehr emotional zur Sache geht. Das muss man von einem Monsterfilm natürlich nicht erwarten, wäre aber mal etwas neues gewesen...Naja, freu mich trotzdem auf das eigene Bild das ich mir nächste Woche machen werde.
  • Legromancer
    na ich weiß nicht Filmstarts, ihr habt Pacific Rim auch 4 Sterne gegeben und ich hab mich über lange Strecken einfach verarscht gefühlt von dem Film. Und von dem war mal Pans Labyrinth... Das Drehbuch haben die anscheinend innerhalb einer Woche geschrieben und zwar von vorne bis hinten in einem Rutsch (Gipsy Tango braucht noch eine Nahkampwaffe, geben wir ihm ein Schwert. Und warum benutzt er es nicht schon vorher? Egal, hab die Szene schon geschrieben). Und nein, das war vorher im Angesicht des Themas nicht zu erwarten. Ganz einfach weil es auch, man mag jetzt tief geschockt sein, auch Mechserien und Comics Franchises etc. gibt mit guter Story. Unglaublich, ich weiß aber trotzdem wahr.Von daher...angesehen wird er sowas von.Edit: ach ja, und PR hat echt mies geschriebenen Charaktere. Vielleicht das Größte Manko neben der Szene in der die Hälfte des Jaeger Teams außeinander genommen wird und Striker Eureka dabei zusieht einfach weil... es ihm gesagt wurde. Gründe und so. Er soll ja nicht kaputt gehen. Warum man ihn dann trotzdem rausschickt bleibt mir immer noch ein Rätsel...vielleicht um aus erster Reihe anzusehen wie Del Torro typisch die zweite Riege an Charakteren auseinander genommen wird ohne eine Chance zu haben weil sie halt keine Plot Armor haben. Man ehrlich das regt mich immer noch auf. Eine verdammte Enttäuschung war der Film.Ich sage nicht dass Godzilla (ohne ihn gesehen zu haben) besser ist, aber in Anbetracht der Kritik an Pacific Rim habe ich doch so mein Zweifel ob das Sternespektrum auch immer richtig eingesetz wird.
  • Fain5
    Ich versteh nicht was mit Filmstarts los ist. Liegt es an neuen Autoren? Müsst ihr denn jetzt immer mehr Spoilern? Es hätte doch gereicht zu sagen, dass der Regisseur mit den Erwartungen der Zuschauer spielt. Stattdessen verratet ihr nun alle Einzelheiten damit der Regisseur auch ja nicht mehr mit uns spielen kann... Schwach!
  • Legromancer
    ja stimmt, die Spoiler sind schon arg. Aber das meiste konnte ich mir aus dem gezeigten Materieal zusammenspinnen. Hab die Kritik nur überflogen, weil die anderen Reviews die ich gelesen habe auch arg spoilern. Warum auch immer. Das finde ich eigentlich sehr schade und hat eigentlich in dieser Ausführlichkeit wenig in einer Kritik zu suchen. Wenn etwas irgentwie stört oder negativ auf den Film wirkt kann man es ja kurz Umschreiben; ,,merkwürdige Entscheidungen von den Protagonisten im letzten Drittel des Films'' zum Beispiel oder so.
  • Jimmy V.
    Auch ich überfliege immer die Inhaltsangabe, weil man da Spoiler noch verkraften kann. Aber selbst wenn man einen anspruchsvollen Text verfassen will, kann man jedwede Verderber bei der Bewertung auch umschiffen.Nun, der vorwurf wurde an euch Kritikschreiber schon sehr oft von uns gemacht, aber wahrscheinlich wird wieder niemand darauf reagieren...Zum Film: Habe mir so eine Wertung im Prinzip ausgemalt. Klingt okay für mich, könnte ein Kinobesuch werden.
  • Michael B.
    Verstehe nicht das Drama um mögliche Spoiler in der Kritik. Ich lese nur Fazit und die Wertung bevor ich den Film nicht selbst gesehen habe. Vielleicht solltet ihr die Kritiken einfach nicht lesen bevor ihr im Kino wart? Kann mir vorstellen das es ziemlich schwer ist eine Kritik zu schreiben ohne sich ein wenig auf den Inhalt zu beziehen.
  • Michael B.
    Ist halt auch nur ein Trailer. Wie der finale Film wird ist damit lange nicht gesagt. Bin aber auch gespannt und werde ihn mir definitiv ansehen.
  • Legromancer
    nö, man muss nur schreiben die Darsteller sind nicht überzeugend, die Story unglaubwürdig, es gibt Ungereimtheiten etc. Das alles kann man machen ohne tiefer auf den Inhalt einzugehen.
  • Fain5
    Was hat denn sich auf den Inhalt beziehen damit zu tun, dass man verrät, was wann in welcher Szene wie zu sehen ist?
  • Der Eine vom Dorf
    Die Kritik ist doch eigentlich dafür da, sich ein Bild vom Film zu machen, um zu schauen (bzw. zu lesen), ob der beschriebene Film sich anzuschauen lohnt. Derzeit kann man wirklich nur das Fazit lesen und die Einleitung und sich daraus und der Wertung weiteres abzuleiten.Früher konnte man echt problemlos vor dem Kinobesuch die Kritik lesen und wurde vom Film überrascht. Ich erinnere mich gerne an Inception zurück, obwohl ich zugeben muss, dass Spoilern da echt schwierig gewesen wäre.Aber @ Filmstarts: ich sehe das wie die Kommentatoren vor mir. Das nimmt langsam Überhand.
  • sky_erosion
    Recht hast du, bei einem solchen Kritikpunkt hätte man Pacific Rim auch noch einen halben Stern (immerhin haben Charlie Day und Ron Perlman ihre auf Komik getrimmte Parts bestens ausgefüllt, die anderen ihre emotional greifenden Rollen eben nicht) abziehen müssen. Charaktertiefe ist ein Plus, nicht unbedingt ein Muss. Es könnte auch reichen, Charaktere oberflächlicher zu handhaben, wenn man es clever anstellt. Es geht halt auch um Erwartungshaltungen und ich erwarte von Godzilla nicht The Dark Knight der Monsterfilme, aber schon mehr als bei Pacific Rim. Ich schaue mir den mal demnächst an, muss dann auch jeder für sich selbst entscheiden, wie viel sowas bei einem solchen Film ins Gewicht fällt.
  • Fain5
    Wow, keine Ahnung haben aber hauptsache mal was dazu sagen. Keiner hat sich hier darüber beschwert, dass man erfährt, dass es ein zweites Monster gibt (auch wenn ich das im Trailer nicht erkennen konnte).
  • Nikoprot
    In der Kritik wird nichts gespoilert, was nicht auch schon in den Trailern zu sehen war. Wer nichts über den Film wissen will, guckt weder die Trailer, noch ließt er die Kritik. So einfach ist das. Trotzdem finde ich die Idee mit dem "Spoiler"-Abschnitt gar nicht mal so schlecht. Um gewisse Aspekte genauer zu besprechen und gegebenenfalls zu kritisieren, muss man manchmal eben auf Handlung & Plot Points eingehen.
  • D'oh
    Ich gebe dir recht, aber im neusten Trailer (nummer 12 oder so-.-) konnte man es sehen...
  • Borsti
    Ähm, der allgemeine Teil nennt sich Einleitung und Fazit. Der sogenannte Spoilerteil ist das dazwischen. Ist diese ganze Spoilerhysterie eigentlich gerade nur eine Modeerscheinung auf FS? Geht das auch irgendwann mal zu Ende?
  • IMATZ
    Recht hast du. Ich check das auch nicht, wie sich manche anstellen. Vielleicht liest man eine komplette, ins Detail gehende Kritik mal einfach nicht, bevor man sich einen Film anschaut?! Ihr scrollt auf der jeweiligen Kino-Seite herum, seht einen interessanten Titel, lest die zwei bis drei Sätze "Inhaltsangabe" darunter, geht auf Filmstarts, seht die Punktewertung, lest den ersten Abschnitt der Kritik und das Fazit ganz unten, und schon wisst ihr, wie Filmstarts den Film einstuft. Dazu vielleicht noch den ein oder anderen Kommentar unten lesen, gerne auch mitmachen bzw. -schreiben (heißt ja Web 2.0) und schon wisst ihr, was ihr wissen müsst, nicht mehr und nicht weniger. Man soll sich ja schließlich noch selbst ein Bild machen können. :-)
  • IMATZ
    Am meisten Sinn macht es doch, sich im Vorfeld eines Filmes anhand der Punktewertung, dem Kritik-Fazit und des Pressespiegels zu orientieren. Die ganze Kritik/Rezension kann man doch unmittelbar nach dem Kinobesuch komplett und aufmerksam lesen (man liest dann auch mit anderen Augen) und sich dann aktiv an der Diskussion beteiligen. Macht für mich am meisten Sinn. Aber muss ja jeder selber entscheiden, wie sehr er sich im Vorfeld mit dem Film, den er ansehen will, auseinandersetzt. Man lässt sich durch Fremdmeinungen usw. beim Filmgenuß arg "manipulieren", meiner Meinung nach.
  • Fain5
    ICh kenne nur den Kinotrailer. Aber wer sich 12 Trailer anguckt braucht sich auch nicht über Spoiler zu beschweren^^
  • Michael B.
    Ging mir ja auch nur darum, die Kritik nach dem Filmerlebnis zu lesen. IMATZ hat ein paar gute Gründe genannt.
  • SonnyC
    *Fazit*
  • SonnyC
    Also die Spoilerthematik zu jedem "größeren" Film nervt doch langsam. Aber gerne nocnhmal: Guckt euch die Sterne an, liest das Fazig und dann geht verdammt nochmal ins Kino.
  • Nikoprot
    Falsch. Im "Asia Trailer" ist er zu sehen.
  • ChiliPalmer
    Das hört sich mal gar nicht gut an, bin nicht so ein Fan davon bis zum Ende warten zu müssen bis endlich mal was geschieht... Da muss ich 2 Mal nachdenken ob ich da jetzt reingehe!
  • Fain5
    JA GENAU!!!! Weil sich jeder, der sich nicht spoilern lassen will sämtliche Trailer PLUS asiatische anguckt -.-
  • Nikoprot
    Siehe oben: Wer nichts über den Film wissen will, guckt weder Trailer noch ließt er die Kritik. Wer es doch tut und sich dann aufregt, ist ganz einfach selbst schuld. Der "Asia Trailer" ist übrigens ein ganz normaler Trailer, nur eben mit Untertiteln.
  • Nikoprot
    Nö, so ist es nicht. Dass man in Kritiken spoilern soll, habe ich nie geschrieben. Es geht darum, dass man manchmal genauer auf den Inhalt eines Filmes eingehen muss, um ihn zu besprechen. Christoph Petersen, der das nicht so oft macht, muss sich dann immer Sätze wie "Die Kritik ist aber sehr kurz geraten" oder "Wieso steht im Fazit 'emotional', wenn es davor nie zur Sprache gekommen ist?" anhören. Meiner Meinung nach dürfen (FS-)Autoren das vom Inhalt preisgeben, was man in den Trailern bereits gesehen hat.Ist aber eigentlich auch relativ egal wie sie es am Ende machen - gemeckert wird sowieso und im besten Fall trollt dann plötzlich wieder ArnoNym um die Ecke...
  • ChiliPalmer
    Du weißt, dass man seine Kommentare mittlerweile bearbeiten kann ?!
  • phreeak
    Es gibt Spoilerfreie Kritiken und normale Kritiken, die versuchen fiese Spoiler zu vermeiden, aber auch den ein oder anderen Punkt auffassen und dennoch versuchen ihn möglichst neutral zu schreiben, so dass man noch nen Filmgenuss hat, wenn man reingeht... Ne Professionelle Seite sollte dann doch Spoilerwarnungen setzen, wie manch andere Seite. Ausser man will die Klicks...
  • Fain5
    Achso also ist nicht derjenige Schuld, der spoilert, sondern der, der sich spoilern lässt? Super Logik! Ich würde mich ja nicht so aufregen, wenn es Filmstarts nicht sonst immer geschafft hätte nicht zu spoilern.Und ich erinner mich noch, wie man mir vor ein paar Wochen hier selbstgefällig sagte, dass eine gewisse Information zu einem 15 JAhre! alten Film absichtlich nicht preis gegeben wurde, weil man nicht spoilern wollte.
  • Hausarrest
    In einem Godzilla Fim möchte ich Godzilla in Action sehen. Da sind mir die Zwischenmenschlichen Konfikte ehrlich gesagt ziemlich egal :) auch bei Starbesetzung....
  • SonnyC
    Jetzt ja, Danke ; )
  • ChiliPalmer
    Klar doch...
  • Nikoprot
    Genau so ist es. Wer vorab nichts wissen will, hält sich von Trailern und Texten fern - für die, die nur wissen wollen, ob sich der Kinobesuch lohnt, ist die Sternewertung (und vielleicht das Fazit) da. Was in den Trailern zu sehen ist, darf auch in der Kritik "gespoilert" werden (total lächerlich übrigens, was hier schon zu Spoilern gezählt wird).Tja, dann war der "Spoiler" zu diesem 15 Jahre alten Film anscheinend nicht in der damaligen Werbekampagne enthalten.
  • Stephan Sch?r
    Stimmt, in einem Film wie Godzilla brauchts nicht unbedingt Protagonisten mit denen man mitgeht. Dann brauchts aber einen Godzilla der einen mitreißt. Und das ist in dem Film nun mal überhaupt nicht der Fall.
  • Phil M.
    Für mich hat dieser Film alles richtig gemacht. Ich hätte einzig den zweiten (der fast wie Akt 1,5 wirkte) etwas gekürzt. Der Rest hat mich so sehr abgeholt, dass ich leider noch einmal rein gehen muss :)
  • Fain5
    Ja, weil ihr bei diesem Plan überhaupt nicht an euren Fehlern arbeiten müsst, gell?
  • alh8888
    War heute in der Premiere. Einer des schlechtesten Filme die ich bisher gesehen habe.
  • King Kong
    Habe den Film gesehen und muss jeden Leser warnen, bitte, die obige Kritik zum Film nicht lesen. SPOILERALARM.Zum Film:Brillanter Film. Totale Unterhaltung. Spektakuläre Bilder. Flüssige Story. Klasse Sound.Die Kritik und deren Fazit sind unpassend. Zum Einen, der Film ist ein filmischer Hochgenuss -Und die Story ist durchweg Spannend.
  • age
    ich glaube der kritiker hat hier leider nicht in erwägung gezogen, dass es in einem film über godzilla auch in erster linie um godzilla geht. demnach ist es kein zufall oder netter nebeneffekt, wenn die monster mehr persönlichkeit haben als manch andere rolle im film. godzilla ist die hauptfigur und deshalb sollte man sich nicht über mangelnde menschliche beziehungen beschweren.außerdem auch von mir: der spoiler in der kritik ist echt überflüssig! mich hat die genannte tatsache im film eiskalt überrascht und ich fand das klasse!ansonsten: definitiv der beeindruckendste monster-streifen den es bisher gab. von vorne bis hinten fasziniert zugeschaut. der showdown hätte applaus verdient. ich hab nichts zu bemängeln!
  • Borsti
    Wurde die Kritik mittlerweile bearbeitet oder warum finde ich zum verrecken nochmal keine schlimmen Spoiler in der Kritik?Und natürlich reicht es nicht einfach nur Godzilla in Action zu sehen. Dann könnte man auch einfach bloß (Achtung Spoiler!) die ca. 30 Minuten Kampfszenen (Spoiler Ende!) als fertigen Film rausbringen und alle wären super glücklich. (Nocheinmal Monsterspoiler!!!!) Edwards verzichtet doch gerade von sich aus Godzilla zu früh zu zeigen und die Monsterkämpfe zu sehr auszureizen.(Immernoch Spoiler, Spoiler, Spoiler!!!!) Umso unverständlicher, dass er in diesen Film, der verdammt wenig Godzilla zu bieten hat, nicht zum Ausgleich eine mitreißende Nebenhandlung oder wenigstens in irgend einer Form interessante Charaktäre aufbietet, die es ja locker hätte geben können, wenn (Spoiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiler!!!) man sich auf den Vater-Sohn Konflikt der ersten halben Stunde konzentriert hätte.(So jetzt aber noch ein letzter fetter Spoiler, der diesen Film absolut ungenießbar macht!!) Ich behaupte ja nicht, dass Godzilla ein schlechter Film ist und optisch war das auch sehr ansprechend. Aber der Film hätte so viel mehr Potential gehabt und hätte so viel mitreißender und spannender sein können, wenn sich das Drehbuch nicht nach einer halben Stunde nur noch auf "Godzilla kämpft gegen zwei Monster, während das Militär unfähig daneben steht, fertig!" beschränkt hätte.So es tud mir noch einmal sehr Leid für die zahlreichen Spoiler. Ich hoffe ich konnte sie zur Zufriedenheit der Spoilerpolizei ausreichend kenntlich machen.
  • screener
    hmm ich hab ihn grad gesehen und hatte die kritik vorher gelesen und jetzt nochmal, ich finde auch nix schlimm gespoilertes wenn ich ehrlich bin. ich bin der meinung das der herr becher schon eine ganze menge details in seiner kritik nennt diese aber für mich absolut nicht relevant waren. überhaupt hatte der film nur eine einzige überraschende szene für mich und die wurde in keinster weise oben verraten. achso und ich fand den film klasse, für mich die größte zerstörungsorgie neben man of steel.
  • UGotCaged
    Bis jetzt die größte Enttäuschung des Jahres, so viel Krach und Zerstörung, und die Summe daraus ist nur pure Langeweile.. ein grauenhaftes Drehbuch, unfreiwillig komische Szenen, völlig planlose Menschen deren Handlungen man zu keinem Zeitpunkt nachvollziehen kann, und die Monsterkämpfe? Nach dem Sehen von "Pacific Rim" einfach nur plump und fantasielos.Einziger Lichtblick war Bryan Cranston.
  • Nikoprot
    True words, grauenvoller Film.
  • Nikoprot
    Aber genau das bekommst du hier nun mal. Godzilla selbst hat vielleicht 15 Minuten Screentime, ansonsten dreht sich um die Mitglieder der Familie Brody. Und die sind nun mal alle miteinander extrem langweilige und uninteressante Charaktere.
  • Quickmix
    So ist es. Absolut genialer Film. Kamera, Sound und auch das Timing wann was zu sehen ist, sind grandios. Meinen Ersten Godzilla Film habe ich damals noch in der Jugendvorstellung 1970 gesehen. Absolute Begeisterung meinerseits für den neuen Film!
  • Jacques S.
    Ein würdiger Nachfolger! Ich mag die alten Godzilla-Filme, man sollte ihnen aber nun auch nicht zuviel cineastische Excellence zuschreiben! Es sind Kultfilme. Aber keine filmischen Meisterwerke. Diese Neuverfilmung macht in Prinzip genau das, was die alten Filme taten: Grosse Monster, die alles kurz und klein treten, panisch bis dümmliches Militär was mit allerlei Waffen auffährt aber versagt, eine Prise Naturmessage und ein paar nicht wirklich wichtige Protagonisten als Storyaufhänger. Dieser neue Godzilla-Film gibt seinen Vorgängern alle Ehre und verbeugt sich vor ihnen (mit vielen netten Zitaten, zB. Zugfahrt) mit Respekt, ohne zu sehr zu versuchen da mehr hineinzubasteln. Godzilla ist in erster Linie eines: Ein Film über ein riesiges Monster. Und er soll viel Spass machen. Diese neue Godzilla Verfilmung macht alles richtig!
  • Jacques S.
    Was haben Sie denn bitte bei einem Godzilla-Film erwartet? Einen neuen Kubrick? Bei Godzilla geht es um grandiose und bisweilen auch lustige Schauwerte, nicht um Tiefsinn.
  • Marco K.
    Im großen und ganzen ist der zweite nicht-japanische Godzilla wesentlich besser geworden als Emmerichs Version von 1998, dessen Monster von den Japanern sogar als "Zilla" abgestraft und in einem ihrer Filme über den Jordan geschickt wurde.Hier dürfen enlich wieder, wie im Original, nach Herzenslust ganze Städte von den Monstern zerlegt werden, ganz wie man es von Godzilla erwartet. Sogar seinen legendären Hitzestrahl darf er einsetzen.ACHTUNG SPOILER:Schaut man sich das Ende an, kann man durchaus mit einer Fortsetzung rechnen. Die beiden Muto-Monster verloren den Kampf gegen Godzilla, der danach wieder ins Meer zurückging - vielleicht um sich das nächste mal King Kong oder Mothra vorzuknöpfen?
Kommentare anzeigen
Back to Top