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Alien: Covenant
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,0
solide
Alien: Covenant
Von
Zu Beginn der Produktion hieß der sechste „Alien“-Film noch „Prometheus 2“, bevor er schließlich seinen finalen Kinotitel „Alien: Covenant“ erhielt. Aber nicht nur in der Geschichte des Titels offenbart sich die Dualität des Projekts, auch der fertige Film erweist sich gleichsam als bildgewaltiger Brückenschlag – zwischen den Visionen des Regisseurs und den Wünschen der Fans, zwischen dem episch-philosophischen „Prometheus – Dunkle Zeichen“ und dem konzentriert-klaustrophobischen Ur-„Alien“ von 1979. In seinem Prequel-Blockbuster „Prometheus“ thematisierte Franchise-Rückkehrer Ridley Scott 2012 nicht weniger als die Herkunft der Menschheit – ein visionäres Unterfangen, aber eben nicht das, was sich viele Kinogänger von einem „Alien“-Film erwartet hatten. Schlussendlich landete „Prometheus“ mit einem weltweiten Einspiel von knapp über 400 Millionen Dollar am unteren Ende der finanziellen Erwartungen. In „Covenant“ besinnen sich die Macher auch deshalb wieder mehr auf die klassischen Qualitäten der Reihe – mehr Aliens, mehr Horror, weniger offene Fragen. Zugleich lässt es sich Ridley Scott aber auch nicht nehmen, eine von Richard Wagners „Das Rheingold“ inspirierte Abhandlung über die Beziehung von Schöpfer und Schöpfung in seinem diesmal wieder deutlich blutigeren Weltraum-Gemetzel unterzubringen.

Als das Kolonisationsschiff Covenant sieben Jahre vor seiner planmäßigen Ankunft von einer verheerenden Stoßwelle getroffen wird, weckt der Bord-Androide Walter (Michael Fassbender) die übrigen Mitglieder der Crew vorzeitig aus ihrem Kälteschlaf auf. Während das Team um den nach einem Unglücksfall zum Kapitän beförderten Christopher Oram (Billy Crudup), die Terraforming-Spezialistin Daniels (Katherine Waterston) und den Piloten Tennessee (Danny McBride) versucht, die entstandenen Schäden so gut es geht zu beheben, erreicht die Covenant ein Notsignal, auf dem eine menschliche Stimme John Denvers Country-Klassiker „Take Me Home, Country Roads“ singt. Ein erster Scan des Herkunftsplaneten der Nachricht zeigt, dass dieser wahrscheinlich sogar noch besser zur Besiedlung geeignet wäre als der ursprüngliche Zielplanet der Mission. Während Daniels offiziell Protest anmeldet, entscheidet Kapitän Oram, sich die Sache genauer anzusehen – mit fatalen Folgen…


Wenn sich der auf die Planetenoberfläche entsandte Stoßtrupp nach einer imposant inszenierten Wasserlandung auf den Weg macht, um die Herkunft des Notsignals zu erforschen, erinnert der Film in bestmöglicher Weise an die epochalen Naturimpressionen aus den Auftaktminuten von „Prometheus“ – in Anbetracht dieser atemberaubend-rauen Schönheit kommt man aus dem Staunen tatsächlich kaum noch raus. Aber natürlich ist „Covenant“ keine IMAX-Naturdoku – und so entwickeln versehentlich freigesetzte Sporen schon bald unschöne Nebenwirkungen (im Gegensatz zu „Prometheus“ verhalten sich dieses Mal nicht die Wissenschaftler, sondern die Soldaten wie Deppen). Dabei wird direkt ein im wahrsten Sinne des Wortes Mordstempo vorgelegt: Unmittelbar nachdem das erste Alien aus dem Rückgrat eines Infizierten (während ursprünglich gar keine Xenomorphs vorkommen sollten, gibt es jetzt sogar verschiedene Arten) herausgeborsten ist, folgt eine etwa zehnminütige, extrem hochgetaktete Sequenz, die einem kaum noch Zeit zum Luftholen lässt. In diesen Szenen erreicht der Film eine atemlose Spannung, an die er anschließend nicht wieder herankommt.

Dass das Nägelkauen insgesamt eher zu kurz kommt, hat vor allem zwei Gründe: Im Vorfeld war zwar immer wieder zu hören, dass man mit „Covenant“ nach dem mit Ausnahme der Alien-Abtreibung nahezu jugendfreien „Prometheus“ nun wieder zu den Horror-Wurzeln der Reihe zurückkehren wolle. Aber während der Film tatsächlich um ein Vielfaches blutiger ist als sein direkter Vorgänger, besinnt sich Ridley Scott in „Covenant“ eben nicht auf den klaustrophobisch-atmosphärischen Schrecken des Originals, sondern setzt stattdessen auf hochtourige Splatter-Action (vor allem im Finale, das so mit Ausnahme des Aliens auch aus einem „Fast & Furious“-Film stammen könnte). Zudem lässt einen auch die neue Crew eher kalt. Weil es sich um eine Kolonisationsmission handelt, besteht das Team zwar vornehmlich aus Ehepaaren, was direkt für eine gewisse emotionale Fallhöhe sorgt. Aber darüber hinaus entwickelt so gut wie niemand ein greifbares Profil – am ehesten gelingt das noch Billy Crudrup („Almost Famous“) als strenggläubigem Ersatz-Kapitän, wobei das angeschnittene Religionsthema über ein paar Anspielungen hinaus auch nicht weiter ausgeführt wird. Wir empfehlen deshalb, sich vor dem Kinobesuch unbedingt die viralen Marketing-Videos zu „Covenant“ anzuschauen, denn in diesen kommt man den Crew-Mitgliedern zum Teil näher als im Film selbst (und auch der superkurze Cameo-Auftritt von James Franco wirkt dann nicht mehr ganz so merkwürdig):



Dass die Covenant-Crew so kurz kommt, hat dabei einen einfachen Grund: Ab der eröffnenden Rückblick-Szene, in der David (Michael Fassbender) seinem Schöpfer Peter Weyland (Guy Pearce) auf dem Flügel den Einzug der Götter in Walhall aus „Das Rheingold“ vorspielen muss, ist „Covenant“ jederzeit anzumerken, dass das Abmetzeln noch einer weiteren Raumschiff-Crew für Ridley Scott vor allem Mittel zum Zweck ist, um seine philosophischen Ideen aus „Prometheus“ weiterführen zu können. Wenn die Androiden David und Walter aufeinandertreffen, von denen der eine zwar technisch weiterentwickelt ist, aber dafür im Gegensatz zu seinem Vorgängermodell keine eigenen kreativen Impulse mehr entwickeln kann, dann sind das wenig überraschend die erzählerischen Höhepunkte des Films – wobei es Michael Fassbender („Assassin’s Creed“) in seiner Doppelrolle grandios gelingt, die feinen Programmierunterschiede zwischen den äußerlich identischen Robotern herauszuarbeiten. Bei den philosophisch konnotierten Androiden-Diskussionen über Schöpfung, Kreativität, Götter und Gefühle wird übrigens ganz handfest auch gleich die Entstehung der Xenomorphs mit aufgerollt – und während „Prometheus“ noch dafür kritisiert wurde, dass der Film sein Publikum mit zu vielen offenen Fragen zurückließ, wird in „Covenant“ nun sogar eher zu viel erklärt. Langsam droht das ikonische Leinwandmonster so seinen mythischen Schrecken zu verlieren.

Fazit: Ein bildgewaltiger Sci-Fi-Action-Horrorfilm mit einigen grandios-intensiven Sequenzen, der zu viele Hintergründe einfach geradeheraus „erklärt“ und darüber viele seiner eigentlich zentralen Figuren vernachlässigt.
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Kommentare

  • Zach Braff

    Vergleichst du hier gerade wirklich eine Filmstarts-Kritik mit "Filmkritiken" aus TV-Zeitschriften??!

  • Zach Braff

    Die HauptdarstellerInnen kommen in den Filmstarts-Kritiken wirklich oft zu kurz.

  • Jimmy V.

    Für mich macht die Kritik Sinn und sie liest sich sehr gut. Wer fahle Figuren reinbringt - schon wieder! - kann auch mit einer weniger hohen Wertung rechnen. :) Könnte für mich persönlich aber sogar 3,5 bis 4 Sterne werden, je nachdem wie informativ diese Erklärungen dann doch sind.

  • Sentenza93

    "...wird übrigens ganz handfest auch gleich die Entstehung der Xenomorphs mit aufgerollt – und während „Prometheus“ noch dafür kritisiert wurde, dass der Film sein Publikum mit zu vielen offenen Fragen zurückließ, wird in „Covenant“ nun sogar eher zu viel erklärt. Langsam droht das ikonische Leinwandmonster so seinen mythischen Schrecken zu verlieren."

    Sagt bitte nicht das ist das SW-Prequel-Syndrom, wo alles wieder größer gemacht wird, als es ist bzw. sein soll und Dinge dazukamen, die in der originalen Reihe nie erwähnt wurden?

    Naja, ich werde mir den Film angucken, und dann mal schauen, was ich hier dazu schreibe. Den SW-Prequels kann ich mittlerweile ja doch auch noch 2-3 Sachen abgewinnen.

  • Zach Braff

    Sorry, aber TV Spielfilm gibt fast allen Filmen einen "Daumen-Hoch". Habe gerade eine Stichprobe in der aktuellen Ausgabe gemacht. 21 Filme wurden "bewertet". 19 bekamen einen Daumen hoch und 2 einen Daumen zur Seite. Und so ist das immer. Differenzierte Kritik sieht anders aus.

  • Zach Braff

    3 Sterne würde ich schon als mittelmäßig bezeichnen. Aber ein Veriss ist es definitiv nicht!

  • ozzy d.

    filme wie fast & furious 8 ,passengers oder jurassic world werden hier höher bewertet als alien covenant?filmstarts kritiken kann man nicht mehr ernst nehmen..

  • ChiliPalmer

    hast den schon gesehen oder was?

  • FAm Dusk Till Dawn

    Und Alien Covenant kann keine 3 Sterne kriegen, weil ...?

  • greek freak

    Fassen wir mal zusammen:Visuell top(was bei einem Ridley Scott-Film eigentlich Standard ist),Fassbender top und es gibt ordentlich Gore.
    Figuren alles langweiliges Kanonen bzw. Xenomorph-Futter und viel pseudophilosophisches Gelaber,plus die Xenos werden entmystifiziert.
    Klingt besser als "Prometheus" aber das heisst nicht viel,wenn man bedenkt was für eine Gurke dieser Film war.

  • FAm Dusk Till Dawn

    Aussen Hui, innen Pfui. Scott bleibt sich treu ;-)

    Scherz bei Seite: 3 Sterne geht ja noch klar. Ich mein, ne Raumschiff-Crew die von Aliens niedergeschnetzelt wird, ist jetzt auch nicht gerade der ganz große neue Wurf ...

  • Zach Braff

    Ok. Die anderen Zeitschriften kann ich nicht beurteilen. Ist ja auch wurscht wer jetzt wen wie gut bewertet. Mir ging es einfach darum, dass diese Kurzkritiken in der TV-Zeitschrift kaum mit einer journalistisch (meistens) hochwertigen Filmstarts-Kritik verglichen werden kann.

  • PrivatePaula

    Habe heute ein Interview mit Scott in der Welt gelesen, in dem er sagt, dass er sich deswegen Alien wieder angenommen hatte, weil keine der Fortsetzungen die Fragen aufgreifen würde, die er in Alien aufgeworfen hatte. Tatsächlich halte ich Prometheus noch für die beste Alien-Fortsetzung. Denn meiner Meinung nach hat er sich in Prometheus den richtigen Fragen gewidmet. Auch die Bilder und die Symbolik waren wirklich toll und es hätte so viel daraus werden können, nur leider hatte er darüber die Charakterisierung seiner Figuren vergessen. Aus alter Verbundenheit werde ich mir Alien: Covenant wahrscheinlich im Kino ansehen. Scott ist ein großer Künstler, dem man ein schwächeres Alterswerk verzeihen mag. Zumindest Blade Runner hat er ja in hoffnungsvolle Hände gegeben.

  • SonnyC

    Vorallem gibt es sie gefühlt tausendfach auf filmstarts...

    Bei Musik gilt dieses Muster doch auch nicht? Klar, kritisiert man da auch den Kritiker, aber dort sehe ich keine "Herr A gibt für Genre B eine bessere Bewertung ab als Frau C im Genre D WARRRUUUUUM?!" Diskussionen .....

  • sprees

    Gut gesagt. Scott ist manchmal eher Maler als Geschichtenerzähler. ich glaube, dass es neben ihm ganz wenige gibt die eine so extreme Ästhetik in ihren Bildern unterbringen aber dann manchmal vergessen, dass sie hier ja einen Film drehen und keine Vernissage vorbereiten. Bin bei der Reihe immer noch der Meinung, dass es nach Teil 2 nichts neues zu erzählen gibt. Wenn ich schon höre das ein Notsignal eintrifft und Planetenkolonisation dann ist das kein neuer Punkt und ein paar Neuerungen mit den Konstrukteuren reichen nicht weil der Namensgeber auserzählt ist und nun halt mit neuen Arten erweitert wird.

  • Alfred Jodocus Kwak

    Kein Wort zu Katherine Waterston, die soweit ich weiß neben Michael Fassbender die Protagonistin des Films ist??

  • Aequitas

    Hast Du den Film schon gesehen, damit Du einen Vergleich anstellen kannst? Zudem sollte man keine genreübergreifenden Vergleiche anstellen, ein F&F ist im Genre "Mach möglichst viel mit Autos kaputt und das mit möglichst vielen lautkrachenden unmöglichen Stunts und gib der Story NULL Tiefe" mit Sicherheit der Primus ;-).

  • WhiteNightFalcon

    Der Vergleich hinkt. Fast & Furious ist Action-Genre, Alien: Covenant Sci-Fi-Genre. Jeder Film wird an den Maßstäben seines Genres gemessen, nicht genrefremden Filmen. Sonst könnte man sich bei nem Apfel ja auch beschweren, dass er nicht nach Schokolade schmeckt.

  • Fain5

    Also bleibt Life der SciFi Horror des Jahres

  • Alfred Jodocus Kwak

    Never! Life war so generisch, den steckt Ridley Scott mit jedem seiner Filme (ja, auch G.I. Jane) locker weg. Allein schon, dass Alien: Covenant auf FS schlechter abschneidet als Filme wie Life, Fast 8 oder Müll wie Kong: Skull Island... Sakrileg!

  • Luphi

    Das ist auf jeden Fall eine gesunde Einstellung... Auf solche Diskussionen braucht man sich ja gar nicht erst einlassen.

  • Jimmy V.

    Stimmt. Ich habe beide Filme letztens nochmal gesehen. Mit Teil 2 ist Ripleys Geschichte zu Ende erzählt. In Teil 1 ist sie eine Figur, die sich von einer augenscheinlichen Nebenfigur zur Hauptfigur entwickelt. Das wird in Teil 2 fortgeführt und beendet.

  • sprees

    Das Feld des SciFi Horror ist sehr rar gesäht. Zumindest im Kino. Wohl ne 50/50 Situation vom Streifen des Jahres zu sprechen denn mehr als die 2 werden wir wohl in dem Genre dieses Jahr nicht zu Gesicht bekommen. Deswegen muss die Alien Kuh auch wieder zum melken her halten weil das Genre einfach im Kino leider unterbesetzt ist. Deswegen fand ich es so schade das "Life" finanziell nicht gezogen hat. Egal ob der Streifen das Highlight war oder nicht. Einfach das man sieht das dieses Genre doch Interessen weckt und nicht so stiefmütterlich in Hollywood behandelt werden sollte.

  • Zach Braff

    Bei einzelnen Filmen gehen die Meinungen ja immer auseinander. Daraus jetzt auf die Gesamtheit der Bewertung von Filmen zu schließen ist falsch. Allein die unterschiedlichen Bewrtungs-Skalen machen ja schon unmissverständlich klar, dass bei den TV-Zeitschriften das Augenmerk nicht auf eine besonders differenzierte Bewertung gelegt wird. Mit einer 3-Daumen-Skala kann man nun mal nur sehr schwer kleinere Qualitätsunterschiede verdeutlichen. Dagegen ist ja die 5Sterne Skala von Filmstarts viel detailierter. Um meinen ursprünglichen Punkt nochmal zu verdeutlichen: 90% der Filme bekommen in den TV-Zeitschriften eine gute Bewertung. Äquivalent dazu wären hier auf Filmstarts 90% aller Filme mit 3,5Sternen oder mehr bewertet. Was (zum Glück) nicht der Fall ist.

  • Fain5

    Hör mir auf. Ich wusste nicht wie lange ich schon keinen krassen Schocker mehr gesehen habe bis ich im Kino saß und gemerkt habe, dass ich schon seit einer Minute nicht mehr richtig atme vor Spannung. Dieses Alien war erfrischend und sowas von bedrohlich.

  • Der Eine vom Dorf

    Finde ich nicht.

  • Der Eine vom Dorf

    "Pfui" würde ich im bei einer Filmstarts-Wertung von 6/10 im Zusammenhang mit Alien nicht von vornherein sagen. "Alien 3" wurde sogar noch weniger gut bewertet und ist meiner Meinung nach immer noch ein stark unterbewerteter Film.

  • Fain5

    Ja und das, obwohl man ja wusste, dass es nichts aus Bösartigkeit machte.

  • Jimmy V.

    Danke für deine fundierten Ausführungen...

  • PrivatePaula

    Ich finde das Alien genial ist und Prometheus ein Film mit Potential. Die Fortsetzungen halte ich für misslungen. Ihnen fehlt einfach der Horror, den man höchstens im dritten Teil hin und wieder aufblitzen sah.

  • FilmFreund

    Ich werde den Film nächste Woche im IMAX sehen, aber natürlich lässt mich als Alien-Franchise-Fan die gesamte Story und das, was Trailer über Filme verraten, nicht kalt.
    Daher muss ich feststellen, kommen mir die Filme vom Aufbau her schon ziemlich plakativ vor: In allen 4 Teilen ab Prometheus ist die Handlung zu sehr gleich; ein Schiff landet aufm Planeten, trifft die Aliens, und versucht zu flüchten. Coole Sache, kennt man aus Alien und Aliens. Wobei bei Aliens der Grund für die Reise klar und nachvollziehbar ist, Prometheus hat auch nen klaren Grund, dieses Muster an Sternenbilder. Bei Covenant ist es wieder so total gleich wie beim ersten Alien, Schiff wird von unerwartetem Signal erreicht und lässt sich davon von der eigentlichen Mission ablenken.
    Gefühlt kommt das ein bisschen so rüber wie Ideenlosigkeit der Storymacher.
    Abgesehen von gut gelaunten Aliens und deren blutigem Unterhaltungsfaktor wünsche ich mir vor allem eine tiefgehende Verbindungsstory zu Prometheus, weil wenns wirklich nur um die Action geht, kann ich mir auch Aliens anschauen, den toppt nämlich absolut gar kein anderer Alien-Film, geschweige denn irgendwelche anderen Sci-Fi-Horrors.

  • FAm Dusk Till Dawn

    Über den Satz würde ich aber nochmal drüber lesen ...

  • GamePrince

    Ich glaub nicht, dass das ein Action-Film wie Teil 2 sein wird.
    So wie ich es bisher rausgelesen und gehört hab, ist es eine Mischung aus Prometheus und Alien 2.
    Man fängt ruhig an, und schließt immer mehr an Prometheus an, bis dann später die Hölle losbricht.

    Kann mich zwar täuschen, aber ein Action-Film erwarte ich hier persönlich nicht.

    Und sowieso sollte man sich ein eigenes Bild machen ... habs schon oft genug erlebt, dass Kritiken total daneben lagen, egal auf welcher Seite.

  • Fain5

    Nee was war der schlecht. Es gab überhaupt keinen Spannungsbogen. Die Aliens waren nur noch ein CGI Witz. Auch ohne, dass Life die Messlatte hochgesetzt hat hat dieser Film in allen Belangen enttäuscht.

  • Stephan Sch?r

    Spoiler Was mir auch noch negativ auffiel... Die Aliens wachsen in Sekundenschnelle...totaler Schwachsinn. Aber bei dem drehbuch ^^

  • Fain5

    Oh ja mein Freund, das solltest du.

  • Fain5

    Und vor allem hat es Life geschafft eine spannende Story in nur 90 Minuten zu erzählen.

  • Fain5

    SPOILER: Eine Sache müsst ihr mir mal erklären. Ich mein ok, der hat den Planeten gesäubert und dort an den Auswüchsen des Virus solange rum experimentiert bis das Alien wie wir es kennen raus kam. Aber der Planet auf dem die Crew im 1. Teil landet ist doch ein komplett anderer bzw ist doch das Raumschiff aus Prometheus dort. Also welcher Planet ist das und wie kommen die Eier und das Raumschiff dahin? Da reicht es mir nicht zu wissen, dass David frei rumfliegt mit seiner Schöpfung, denn es fehlt noch das Raumschiff.

  • Fain5

    Ach und bin ich der einzige der irgendwie immer Alien Convant gelesen hat?

  • FAm Dusk Till Dawn

    Gewollt philosophische Schlaftablette. Scott blickt selber nicht mehr durch, was er uns da eigentlich erzählen will und verliert sich irgendwo zwischen seinem Prometheus-Wahn und dem Druck, den Alien Fans gerecht werden zu wollen.

    Achtung Spoiler: Der ganze Alien-Mythos lässt sich auf einen Druiden mit Kurzschluss und zu viel Freizeit zurückführen. Wow, nicht schlecht ...

    Die 3 Sterne sind noch echt gnädig.

  • reyomatic

    Ich bin leider auch sehr enttäuscht von dem Film. Im Prinzip 08/15. Da fand ich Life und Prometheus deutlich besser. Vermutlich war Ridley genervt von den Fans die Prometheus enttäuschend fanden und meinte dann "Okaaaay, wenn ihr unbedingt einen herkömmlichen Alien Film wollt, dann bekommt ihr halt einen." und hat das Ding dann lustlos runter gekurbelt.
    ACHTUNG SPOILER zum ENDE des FILMS:
    SPOILER:
    David schneidet sich seine langen Haare ab und sieht dann Walther ähnlich. Hat aber noch realistischerweise eine leicht strubbelige Friseur. Alleine sich auch hinten die Haare akkurat selber zu schneiden, dürfte auch für Androiden schwierig sein....
    Als es zum Zweikampf kommt zwischen David und Walther und David mit der Crew an Board geht, hat er plötzlich die akkurate Friseur von Walther. Wie soll das denn gehen?
    An was ich mich leider nicht mehr erinnern kann... hatten denn beiden auch die selben Klamotten an?!
    SPOILER ENDE

  • Fain5

    Aha

  • Bobby L.

    "Megaplötzin" ernsthaft?

  • Schwarzmond

    Richtig... musste 2x herzlich schmunzeln...

    Das erste mal bei Prometheus... weil ich sofort an AKTE X und das Schwarze Öl denken musste...

    Und das zweite mal bei diesem obigen Beitrag - aus dem gleichen Grund, weil es so klingt, als hätten irgendwelche gelangweilten Youtube-Spinner diesen bekannten Akte-X-Handlungsfaden aufgenommen und "ausgebaut"...

    Das ist nebenbei auch ein Kritikpunkt von mir an Prometheus... einfach eine Akte-X-Idee wiederverwerten...

  • Schwarzmond

    Also irgend überzeugt mich Covenant nicht wirklich... selbst innerhalb der Science Fiction Welt, gab es zuviele Ungereimtheiten...

    SPOILER

    Gibt es ein logischen Grund, warum David den Facehugger entwickelt? Und vor allem wie? Er hatte nach dem Genozid an den Ureinwohnern (die zwar Raumschiffe bauen können und das Universum erforschen bzw. die Technologie haben, so einen Virus zu erschaffen, aber abgsehen davon in der Steinzeit zu leben scheinen) genau einen Wirt, um einen Feldversuch durchführen zu können... und der reicht, um aus einem Virus einen Facehugger zu züchten? Bzw. diese Spezies zu erschaffen?

    Und warum wächst das "Alien" eigentlich inzwischen binnen 5 Minuten vom Ausschlüpfen auf Über-Mannesgröße? Es mag ein seltsames Geschöpf sein und es mag ja auch angehen, dass es binnen eines Tages im Wirt reift und "schlüpft"... aber selbst ein noch-so-tolles "Alien" kann nicht aus dem Nichts Materie schaffen...

    Dies wurde im "ersten" Alien ja noch langsam aufgebaut... da verging viel Zeit... im zweiten Aliens war es wurscht, da nur Actionfilm. Im dritten hat es sich - soweit ich mich erinnere - mehrfach gehäutet, bevor es seine Endgröße erreicht hat...

    Und: wenn man als Kolonialisten auf einem fremden, unbekannten Planeten landet... warum untersucht man die Luft nicht VOR dem Aussteigen auf Mikroorganismen etc. - aber diese Besatzung ist genauso dumm wie die "Wissenschaftler" aus Prometheus. Und das alles nur, weil ohne die chronischen Dummheiten die Handling nicht voran gehen würde... aber im Endeffekt alles nur Anzeichen eines schlechten Drehbuchs bzw. Handlung... da es scheinbar keinen Autor gibt, der eine gute Geschichte schreiben kann, die auch OHNE Vollidioten, die vollidiotische Handlungen tun, vorankommt.

  • Schwarzmond

    Je länger man darüber nachdenkt, desto mehr verärgert mich dieses Machwerk: nachdem 1990 in PREDATOR 2 ein Alien noch als kleiner Hintergrundspaß im Raumschiff der Predatoren zu sehen war, wurde dieses Alien/Predator-Ding zum Kanon, spätestens als es Comics und Romane und die Filme gab.

    Wenn also 1990 in diesem Universum ein Predator schon einen Alien-Kopf als Trophäe hatte - wie kann diese Alien-Spezies also erst im Jahre 21XX von "David" geschaffen werden?

    Das ganze Ding ist einfach nur unausgegoren.

  • Schwarzmond

    "Wurde erklärt , es Kopiert und ändert die DNA des Wirts , nur weil es
    wenige Minuten gedauert hat , heisst es nicht das es nicht Realistisch
    sei"

    Ganz schwaches "Argument" bzw. gar keines - denn es Alien wächst erst NACHDEM es geschlüpft ist binnen weniger Minuten auf Endgröße heran, da gibt es keinen Wirt mehr, an dem es sich laben könnte.

  • Peter P.

    Hm. Die erste Hälfte hat mich begeistert, die zweite Hälfte alles kaputt gemacht. Scott hatte doch mit Prometeus bereits den Brückenschlag zur Alienreihe geschafft - warum also fabriziert er jetzt solch einen Schwachsinn und lässt er David per Genexperienten die Eier Entwickeln? Vor allem wie bitte hat der das gemacht ohne Wirte? Warum wird nicht einfach die Geschichte von Elizabeht weitererzählt? Nach der Rückkehr auf das Schiff hatte ich noch auf ein richtiges Finale gehofft, mit den 2000 Kolonisten - aber die töten das eine Alien und der Film ist zu Ende??? David outet sich noch kurz vor Schluss so dass es eine Fortsetzung geben muss? Wie gesagt, die erste Hilfe top, man hätte viel aus dieser Erzähllinie machen können, interessanter Planet, die Kultur der Schöpfer... aber nein...

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