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    Der Goldene Handschuh
    Der Goldene Handschuh
    Starttermin 21. Februar 2019 (1 Std. 50 Min.)
    Mit Jonas Dassler, Margarete Tiesel, Hark Bohm mehr
    Genres Drama, Thriller
    Produktionsland Deutschland
    Zum Trailer Vorführungen (1)
    Pressekritiken
    2,6 5 Kritiken
    User-Wertung
    3,4 42 Wertungen - 14 Kritiken
    Filmstarts
    3,0
    Bewerte :
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    Möchte ich sehen

    Inhaltsangabe & Details

    FSK ab 18
    Fritz Honka (Jonas Dassler) lebt in den 1970er-Jahren im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Auf andere wirkt er wie ein Verlierer, fast schon bemitleidenswert. Wenn Fritz nicht gerade als Hilfsarbeiter einer Tätigkeit nachgeht, verbringt er die Nächte gerne in der örtlichen Kiezkneipe „Zum Goldenen Handschuh“. Denn zwischen Trinkern, Prostituierten und anderen Gestalten der Nacht, kann man einsamen Frauen am Besten näherkommen und ihnen nachstellen. Was keiner weiß: Der unscheinbar wirkende Mann mit Hornbrille und eingedrücktem Gesicht ist der wahrscheinlich berüchtigtste Serienmörder der deutschen Nachkriegszeit. Mit Vorliebe vergewaltigt, schlägt und erwürgt Fritz Honka seine Opfer in seiner Wohnung und zerstückelt anschließend die Leichen, ehe er sie in der Abseite entsorgt. Damit der Verwesungsgestank nicht überhandnimmt, verteilt er hunderte Wunderbäume in seiner Wohnung und wird lange Zeit nicht gefasst...

    Verfilmung des Bestsellerromans "Der goldene Handschuh" von Heinz Strunk.
    Verleiher Warner Bros. GmbH
    Weitere Details
    Produktionsjahr 2019
    Filmtyp Spielfilm
    Wissenswertes -
    Budget -
    Sprachen Deutsch, Griechisch
    Produktions-Format -
    Farb-Format Farbe
    Tonformat -
    Seitenverhältnis -
    Visa-Nummer -

    Hier im Kino

    Vorführungen nach Stadt
    Andere Städte

    Kritik der FILMSTARTS-Redaktion

    3,0
    solide
    Der Goldene Handschuh

    Ein Hoch auf die Hässlichkeit

    Von Carsten Baumgardt
    Gleich mit seinem ersten Roman „Fleisch ist mein Gemüse“, in dem er mit trocken-originellen Lebensweisheiten (wie etwa der Titelzeile des Buchs) glänzte, wurde der Hamburger Autor, Entertainer, Komiker, Satiriker und Musiker Heinz Strunk 2004 zum Kultstar. „Der Mensch ist schließlich kein Beilagenesser.“ Das brillante, autobiografisch gefärbte Buch voller Witz und Tragik wurde von Christian Görlitz auch fürs Kino adaptiert, doch bei der Verfilmung blieb die Extravaganz von Strunks reich-derber Romansprache weitestgehend auf der Strecke, während die trostlosen Milieus visuell durchaus gut getroffen sind. Ein ähnliches Muster wiederholt sich jetzt auch bei Fatih Akins Verfilmung des Bestsellers „Der Goldene Handschuh“, in dem Strunk die Taten und das Leben des berüchtigten Hamburger Serienmörders Fritz Honka Anfang der 70er Jahre schildert. St. Paulis Jack the Ripper. Akin gelingt es in se...
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    Trailer

    Der Goldene Handschuh Trailer DF 2:05
    Der Goldene Handschuh Trailer DF
    32 769 Wiedergaben
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    Schauspielerinnen und Schauspieler

    Jonas Dassler
    Rolle: Fritz Honka
    Margarete Tiesel
    Rolle: Gerda Voss
    Hark Bohm
    Rolle: Doornkaat-Max
    Katja Studt
    Rolle: Helga Denningsen
    Komplette Besetzung und vollständiger Stab

    User-Kritiken

    Supercorum
    Hilfreichste positive Kritik

    von Supercorum, am 01/03/2019

    5,0Meisterwerk
    Sensationelle Meisterleistung von Fatih Akin und dem Schauspielteam. Ich hatte zuvor das beeindruckende Buch von Heinz ...
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    JedeWocheinsKino
    Hilfreichste negative Kritik

    von JedeWocheinsKino, am 30/04/2019

    0,5katastrophal
    Widerlich, ekelhaft, grässlich. Nach einer halben Stunde bin ich raus. Für sowas werden deutsche Filmpreise vergeben? ...
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    Kommentare

    • Christian G
      Elend, Suff und Hoffnungslosigkeit......sind die Koordinaten dieser Geschichte. Und ich möchte an dieser Stelle mit einigen Irrtümern über den neuen Film von Fatih Akin aufräumen. Wobei Irrtümer vielleicht zu viel gesagt ist. Es ist schlicht meine Sicht der Dinge über diesen Film im Verhältnis zum Buch und auch zu der wahren Geschichte um den Frauenmörder Fritz Honka.Zunächst der wichtigste Widerspruch: Dieser Film wird aller Orten - sogar vom Regisseur selbst - als Horrorfilm bezeichnet. Ich halte das für eine völlige Fehlinterpretation. Ungeachtet der Tatsache, dass eine wahre Geschichte dahintersteckt, darf man nicht annehmen, hier so eine Art Stephen King Verfilmung schauen zu können. Auch ist es kein Torture Porn Film wie Saw oder Hostel, wobei man das bei manchen Tötungsszenen schon annehmen könnte. Für eine Millieustudie hingegen fehlt es dem Film m.E. an dem erzählerischen Überbau. Dennoch kommt diese Genreeinteilung, wenn man denn zwingend eine Einteilung braucht, dem Film am nächsten.Akin inszeniert auch tatsächlich wenig Szenen, an denen sein Goldener Handschuh filmkulissisch wirkt. Er schafft es jedoch in keiner Minute des Films, die Romanvorlage von Heinz Strunk, dem eine lakonische, mild sarkastische, vor allem aber sehr defätistisch hanseatische und überdies - aufgrund seines Studiums der gesamten Strafakten des Falls Honka - äußerst detaillierte Bildsprache gelingt, die das Buch so äußerst lesenswert machen, vollkommen zufriedenstellend filmisch umzusetzen oder gar zu übertreffen . Ich musste jedenfalls bei der Lektüre des Buches auch viel öfter lachen, weil es so absurd war und ich gleichzeitig wusste, dass sind menschliche Situationen, die eben nur deshalb so genannt werden dürfen, weil Menschen darin die handelnden Personen sind. Ansonsten haben diese Situationen in ihre Abartigkeit, Rohheit und Entmenschlichung nichts mehr mit normalen Alltagsbegebenheiten gemein.Eine genaue Beschreibung der Morde Honkas an den Frauen erspare ich uns daher. Was Akin hingegen gut gelingt ist die fast schon physische Spürbarkeit der Szenen, meistens Gewalt- oder Suffszenen, in Honkas Wohnung. Natürlich zeigt er auch nicht alles. Aber viel Freiraum für Interpretationen lässt auch Fatih Akin- wie im Buch - dem Zuschauer nicht.Der Unterschied ist nur: was einem beim Lesen grotesk und fast schon aberwitzig vorkommt, hat man beim Film das Gefühl, man schaut schlicht einer zwar sehr detailgetreuen und authentischen Nachstellung der Morde zu. Grusel oder gar Angst kam bei mir jedenfalls nie auf. Allenfalls Ekel und Abscheu, weil ich wusste, dass es im wahren Honka-Leben genauso abgelaufen ist.Bleibt die Frage: Ist Akins Film gut?Ja und Nein. Ja in der schonungslosen, unsensiblen und abartigen Darstellung der Gewalt in Honkas Wohnung.Nein, wenn es um den Versuch Akins geht, dem Film eine Atmosphäre, gar eine Aura zu geben. Das schafft der Film in keiner Sekunde. Möglicherweise war das aber auch gar nicht gewollt und man könnte es gar als Stilmittel auffassen.Eins gebe ich aber zu Bedenken: wenn selbst die ARD DokumentationsreiheDie großen Kriminalfälle, die sich selbstverständlich die drastische Darstellung der Gewaltszenen spart, ja sie noch nicht mal en Detail beschreibt, unheimlicher und beklemmender wirkt als der äußerst explizite Film, dann stimmt irgendwas mit dem Film nicht.Es kommt aber auch noch etwas hinzu. So gut der Film bis in die Nebenrollen, teils mit Laiendarstellern, besetzt ist. Ich halte die Wahl des Hauptdarstellers Jonas Dassler zumindest für unglücklich. Und nein, das liegt nicht an der sehr intensiven und auch nahezu plastischen Darstellung des wesentlich jüngeren Dassler als Honka zur Zeit seiner begangenen Morde.Aber sieht man sich mal das Archivmaterial des echten Fritz Honka an, dann gewinnt man zunehmend den Eindruck, dass der junge Dassler den Frauenmörder Honka - immer mit latenten Overacting - zwar imitieren möchte, aber es nie schafft, tatsächlich zu Honka zu werden. Es mag ein sehr subjektiver Eindruck sein und ich schließe es auch nicht aus, dass mein Eindruck ein falscher ist. Aber genauso habe ich es beim Betrachten des Films empfunden: Die Originalaufnahmen Honkas passen nicht zu der Darstellung des Hauptdarstellers. Fatih Akin hatte sich aber bewusst für einen unbekannten und eben keinen berühmten, bewährten aber vor allem gleich alten deutschen Schauspieler entschieden (Dassler ist in den frühen 20ern, Honka war 40 zu Prozessbeginn).Was letzten Endes bleibt ist einer der nach wie vor bekanntesten und unheimlichsten Kriminalfälle Deutschlands, ein grandioser Roman von Heinz Strunk und ein zwar durchaus sehenswerter aber zwiespältiger Film von einem der besten deutschen Regisseure.Danke für Deine Filme, Fatih Akin!
    • Mario H
      Nichts für schwache Nerven oder Zuschauer mit Anspruch auf tiefgründige Handlungsstränge! Menschen mit dunkelschwarzen Humor werden sicher streckenweise gut unterhalten. Am besten nicht auf nüchternen Magen und auf gar keinen Fall ohne Alkohol konsumieren. Eine Sache hat den Film jedoch streckenweise zerstört! Wenn ihr zwingend deteilgetreu sein wollt und die Hauptrolle wie im Original sächsisch sprechen lasst, dann heuert gefälligst auch einen Muttersprachler an. Für Nebenrollen wäre mir das egal aber nicht bei der Hauptrolle. Die brutalen Stimmungsschwankungen in Verbindung mit dem harten Thema sind stimmig bis dann in den Szenen die ständig fehlerhafte Aussprache des sächsischen Dialekts alles zu einem gekünsteltem Theater verkommen lässt. Guter Ansatz! Eigentlich auch eine sehr gute schauspielerische Leistung aber auf den letzten Meter in der Kür gescheitert! Dann zur Not lieber dialektfrei aber dafür ohne ständige Ablenkung von der Handlung.
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