Kinostart:
9. Januar 2003
Regie: Mark Romanek
Mit Robin Williams, Connie Nielsen, Michael Vartan,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Drama
Laufzeit: 96 Minuten.
Produktionsjahr:
2001
Verleiher: Fox Deutschland
Inhalt: Sy ist der freundliche Chef des Fotolabors in einem riesigen Supermarkt. Er träumt sich in das Leben der Menschen, deren Fotos er Tag für Tag entwickelt und abzieht. Besonders die Familie um Nina und Will Yorkin findet seine ganze Leidenschaft. Als Sy entdeckt, dass Will seine Frau betrügt, beginnt der menschenscheue und introvertierte Mann sich langsam in das Leben der Familie einzumischen. Er will Will bestrafen und sieht sich schon selbst an der Seite der hübschen Nina. Ein nervenaufreibender Wettlauf gegen die Zeit beginnt. (esw)
FILMSTARTS.de
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von David Bergmann
(4)
„One Hour Photo“ ist ein stilles Meisterwerk und Regisseur Mark Romanek – sollte er dieses Niveau halten können – vielleicht der neuzeitliche Hitchcock. Mit einem sicheren Gespür für unsere heutige Zeit und die daraus resultierenden Ängste gelingt ihm ein Thriller, der mit einfachsten Mitteln einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Das liegt schlussendlich vor allem an der sensationellen Leistung von Robin Williams, der sich mit diesem Film endgültig in der Elite der Charakterschauspieler etabliert.
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One hour photo Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,1)
bei
2332 Wertungen
insgesamt 13 Kritiken
havelman
Mitglied seit 964 Tagen
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68 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Ich habe den Film gestern ein zweites Mal gesehen und dachte, ich schreibe hierzu eine Kritik:
Ich fande diesen Film eigentlich - unabhängig von anderen Kritiken - einen bemerkenswerten Film. Der Regisseur hat auf alle Einzelheiten geachtet und hat mit diesem Film genau die Gefühle übermittelt, die er wahrscheinlich auch übermitteln wollte.
Robin Williams spielt seine Rolle in dem Film ebensfalls einzigartig und ich wüsste auf die Schnelle keinen bekannten Schauspieler, den ich als Ersatz hierfür nehmen würde.
Es ist eigentlich ein typischer gesellschaftskritischer Film, bei dem man aber diese Eigenschaft eher unterschwellig vermittelt bekommt - ganz im Gegensatz zu Filmen von Michael Moore.
Effekte, wie das Herausströmen von Blut aus seinen Augenhöhlen, hätte man zwar schon besser machen können, stören aber auch nicht sonderlich.
Zu "trigga" muss ich allerdings, ohne ihm zu nahe zu treten, sagen, dass er die Message hinter dem Film wohl nicht so ganz begriffen, oder zumindest nicht darauf geachtet, hat.
Verfasst am 13.12. um 14:25 Uhr -
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Jason Bourne
Mitglied seit 1.087 Tagen
|
335 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
''One Hour Photo'' ist ein ebenso kompromissloses wie bitteres Porträt einer kranken Seele auf der Suche nach Menschen, um seinem Leben Bedeutung zu verleihen. Manchmal trägt der Regisseur sein Motiv etwas zu dick auf, wenn er Sy in ein Familienfoto hineinschneidet. Aber immerhin beweist er gleichermaßen, dass der Sys Psyche weitaus subtiler vorführen kann, wie in den bedrückenden Szenen in Sys kargem Haus, dessen spartanische Einrichtung in Verbindung mit den zumeist farblosen und starren Bildern die Leere im Inneren der Hauptfigur ausdrücken. Dass der oftmals (angemessen) ruhige Film funktioniert, verdankt er aber neben seiner angenehm zurückhaltenden, aber dennoch profilzeigenden Inszenierung, der unglaublichen Darstellung von Robin Williams. Ungeachtet der Stärke der Konkurrenz im Jahr 2002, finde ich es einfach schade, dass er mit dieser hervorragenden Leistung bei der Oscarverleihung übergangen wurde. Sein intensives und authentisches Spiel als einsamer Mensch einerseits und als obsessiver Psychopath andererseits, hat mich sehr ergriffen. Zumal man ihn auch am Ende, als seine Handlungen eindeutig kriminell und nicht vertretbar sind, immer noch als Identifitkationsfigur erlebt. Dies ist für mich auch die größte Stärke des Films. Eben weil sich der Zuschauer so hervorragend mit dem Einzelschicksal von Sy auseindersetzen kann, wirkt ''One Hour Photo'' so ergreifend. Viele werden sich definitiv an der langen ''Anlaufzeit'' stören, doch dieses Porträt der Leere ist einfach nötig, um dieses Drama für den Zuschauer nachvollziehbar zu machen. Dazu trägt im Übrigen auch die nicht chronologischer Erzählweise dar, die zwar eine inhaltliche Distanz vermittelt, die emotionale Anteilnahme aber nicht stört und die Identifikation mit allen Protagonisten ermöglicht. Auf diese Weise steht dem Zuschauer auch die noch junge Familie recht nahe und man kann mit ihnen mitfühlen.
FAZIT: ''One Hour Photo'' stellt Storywendungen oder dergleichen hinten an und erstellt stattdessen ein beklemmendes Psychogramm, welches zwar manchmal aus seinem subtilen Stil ausbricht, im Großen und Ganzen aber angenehm dezent inszeniert ist. Und außerdem beweist Robin Williams, dass er zu den besten Schauspielern Hollywoods zählt. Für Fans großen Schauspiels ist dieser Film Pflicht.
Verfasst am 27.03. um 10:21 Uhr -
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Besetzung und Stab
Robin Williams
Rolle: Seymour 'Sy' Parrish
Connie Nielsen
Rolle: Nina Yorkin
Michael Vartan
Rolle: Will Yorkin
Dylan Smith
Rolle: Jakob Yorkin
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Gast - Dienstag, 07. Februar um 09:27