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Kinostart
23. Mai 2002 (2h 5min)
- Regie
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Mit
Kurt Russell, Kevin Costner, Courteney Cox mehr
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Genre
Tragikomödie, Thriller
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Nationalität
USA
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Da in Las Vegas gerade ein Treffen von Elvis-Imitatoren stattfindet, glauben die beiden Gangster Michael Zane (Kurt Russell) und Thomas J. Murphy (Kevin Kostner), dass die Gelegenheit günstig ist, um mit ihren Spießgesellen in Elvis-Verkleidung ein Casino zu überfallen. Mit von der Partie sind auch Cybil Waingrow (Courtney Cox) und ihr Sohn Jesse (David Kaye), die Zane kennengelernt hatte. Sie nehmen aber nicht am Überfall teil, sondern warten auf die Gangster. Der Coup verläuft nicht ganz nach Plan, aber die meisten der Räuber entgehen dem Kugelhagel der Sicherheitsleute und können fliehen. Mit der Teamfähigkeit ist es aber vorbei, als es um die Aufteilung der Beute geht. Während des Streites entpuppt sich Murphy als unberechenbarer Geselle, der vor nichts zurückschreckt, um seine Ziele durchzusetzen.
| Originaltitel | 3000 Miles to Graceland | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Warner Bros. GmbH | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2001 | Budget | 62 000 000 $ |
Von Johannes Pietsch
In den Vereinigten Staaten hat Elvis Presley einen Status, der dem eines Nationalheiligtums gleichkommt. Knapp 25 Jahre ist es nun her, dass der "King" am 16. August 1977 im Badezimmer seiner Villa Graceland in Memphis, Tennessee, sterbend aufgefunden wurde, und noch heute schauen insbesondere die Europäer halbwegs belustigt, aber größtenteils ohne größeres Verständnis auf die bizarren Kultaktivitäten, die die Anhänger von Elvis Aaron Norris um ihr Idol veranstalten. Jung-Regisseur Demian Lichtenstein, der mit "Crime is King" seinen filmischen Einstand vorlegt, scheint eine ganz besondere Art der Zuneigung für den hüftschwenkenden Rock'n'Roller zu hegen, jedoch kaum in der Art, wie es der Millionenschar seiner Anhänger lieb sein könnte. Ein reichlich desolater Ruf eilt "Crime is King", im Originaltitel viel treffender "3000 Miles to Graceland" geheißen, aus den Vereinigten Staaten voraus, immerhin schaffte es Lichtensteins filmischer Erstversuch auf gleich fünf Nominierungen bei den diesjährigen Razzie Awards, den von ihren Gewinnern so unerwünschten Goldenen Himbeeren (von denen der Film jedoch keine errang). Vielleicht vermag der äußerst lieblose Umgang mit der sakrosankten Nationalreliquie Elvis ein wenig zu der Nominierungsflut beigetragen haben. Allerdings: In der Sparte "Worst Screenplay" wäre sogar der Gewinn des berühmt-berüchtigten Plastik-Obstes mehr als gerechtfertigt gewesen.
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Rolle: Michael Zane
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Rolle: Thomas Murphy
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Rolle: Cybil Waingrow
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Rolle: Federal Marshall Damitry
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