Kinostart:
25. November 2004
Regie: Hans Weingartner
Mit Daniel Brühl, Julia Jentsch, Stipe Erceg,
mehr
Originaltitel: The Edukators (Die Fetten Jahre sind vorbei)
Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Drama
Laufzeit: 129 Minuten.
Produktionsjahr:
2003
Verleiher: Delphi
Inhalt: Die zwei Freunde und Großstadtrevolutionäre Peter (Stipe Erceg) und Jan (Daniel Brühl) brechen nachts in die Häuser wohlhabender Leute ein. Doch statt sich zu bereichern, verrücken sie lediglich Möbelstücke und hinterlassen Botschaften, die sich gegen das etablierte Bürgertum richten. Auch Peters Freundin Jule (Julia Jentsch) schließt sich den beiden an, bis bei einem Einbruch etwas mächtig schiefläuft…
FILMSTARTS.de
(4,5)
Pressespiegel
(4)
User-Wertung(2320 Bewertungen)
(3,8)
| |
Andere Filme bewerten
Diesen Film anschauen
Zum Beispiel: Berlin, München, 10115, Cinemaxx Hamburg, CineStar Köln
Film läuft in 2 Kinos:
Programm anzeigen
Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jürgen Armbruster
(4,5)
Was ist der beste deutschsprachige Film des Jahres 2004? Ist es vielleicht Fatih Akins radikale Liebesgeschichte „Gegen die Wand“, die auf der diesjährigen Berlinale zumindest nicht zu unrecht mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde? Oder vielleicht Oliver Hirschbiegels hoch gelobtes Historien-Drama „Der Untergang“ über die letzten Tage Hitlers und des NS-Regimes? Ein Frage, die nicht eindeutig beantwortet werden kann. Und mit Hans Weingartners „Die fetten Jahre sind vorbei“ meldet kurz vor Ende des Kinojahres ein weiterer Aspirant berechtigte Ansprüche an. Die Vorführungen des Films bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes wurden jedenfalls mit stehenden Ovationen gefeiert.
Weiterlesen
Trailer & Videos
Die fetten Jahre sind vorbei Trailer DF
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,8)
bei
2320 Wertungen
insgesamt 20 Kritiken
Jason Bourne
Mitglied seit 1.089 Tagen
|
335 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Der Film schildert in spannenden Szenen das Denken dreier linker Jugendliche, die sich nach einem schief gegangenen Einbruch dazu hinreißen lassen, den zurückgekehrten Mann des Hauses zu kidnappen. Dabei lässt er sich ausreichend Zeit, um den Facetten der Charaktere gerecht zu werden. Der Film kann anregen zu Diskussionen über die Bedeutung kleinbürgerlicher Lebensweise, die auf materiellen Reichtum orientiert ist. Zwar werden auch in ''Die fetten Jahre sind vorbei'' verkürzte Denkweisen dargelegt. Aber der Film soll ja auch ein Lehrbuch für Kapitalismuskritik sein, sondern die auf Konsum und Egoismus ausgerichtete Gesellschaft reflektieren. Und schließlich begeistert der Film auch mit einer starken, durchdachten Schlusspointe und hervorragenden Darstellern. Insbesondere Daniel Brühl findet sich dermaßen gut in seinen Charakter hinein...wow. Aber auch die anderen beiden spielen ihre Figuren richtig, richtig gut. Von daher... ein absoluter Pflichttermin.
Verfasst am 02.02. um 19:48 Uhr -
Verstoß melden
omaha83
Mitglied seit 1.826 Tagen
|
207 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Am Anfang wirklich interessanter Film über junge Menschen, die mit dem System nicht zufrieden sind und aktiv etwas ändern wollen. Ab der Mitte des Films, als sie in den Bergen sind und das Augenmerk auf die Beziehung der 3 gelegt wurde und der Finanzhai auch nicht mehr so schlimm ist, er sogar einen Joint mit raucht und erzählt, das er früher doch genau so drauf war wie sie, ist mir der Film etwas zu sehr gefühlduselig geworden. Aber wegen der wirklich guten ersten Hälfte 8/10.
Verfasst am 19.03. um 16:29 Uhr -
Verstoß melden
Du hast "Die fetten Jahre sind vorbei" gesehen und willst deine Meinung mit Mitgliedern unserer Community teilen? Dann verfasse deine eigene Kritik zum Film / zur Serie!
Besetzung und Stab
Aktuelles
Kommentare
Gast - Donnerstag, 09. Februar um 18:57