Kinostart:
8. April 1999
Regie: Darren Aronofsky
Mit Sean Gullette, Mark Margolis, Ben Shenkman,
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Originaltitel: Pi
FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Thriller
,
Sci-Fi
Laufzeit: 84 Minuten.
Produktionsjahr:
1998
Inhalt: Die Zukunft kann mithilfe einer universellen Weltformel berechnet werden - davon ist das Mathematikgenie Max Cohen (Sean Gullette) überzeugt. Seit Jahren jagt er dieser allgegenwärtigen "Universalformel" hinterher, mit der man sogar die Aktienkurse vorhersagen kann. Er ist sich sicher, dass dieses immer wiederkehrende Muster mit der wohl mysteriösesten Zahl der Mathematik zu tun hat: der unendlichen Kreiszahl Pi. Als er kurz vor dem Durchbruch steht, werden skrupellose Wall-Street-Makler auf Max und seine Formel aufmerksam. Kein Wunder, denn wer die Aktienkurse bereits im Voraus kennt, beherrscht die Weltwirtschaft. Mit allen Mitteln versuchen sie von Max die Formel zu bekommen. Doch das ist nicht das einzige Problem des Ausnahmewissenschaftlers: Auch die Anhänger einer radikalen jüdischen Glaubensgemeinschaft haben es auf Maxs Rechenkünste abgesehen, denn mithilfe seiner Weltformel könnten sie den göttlichen Code in der Thora entschlüsseln und Gottes wahren Namen herausfinden. Je tiefer Max in den Sog von Pi gerät, desto mehr leidet er unter Anfällen, Halluzinationen und Paranoia...
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Alina Bacher
(4,5)
Mathematiker sind schon ein komisches Völkchen. An jeder Schule gibt es den ein oder anderen Mathematiklehrer, der ein wenig durchgeknallt ist und fernab von der Realität sein eigenes Leben in der Welt der Zahlen und Funktionen lebt. Diese Eigenbrötler lieben es, ihre Mitmenschen mit unverständlichen Zahlenfolgen zu quälen und brachten schon so manchen Schüler zur Verzweiflung. Solch einen Rechenkünstler und seine Zahlenakrobatik in den Mittelpunkt eines Films zu stellen, klingt vielleicht anfangs nicht so verlockend. Doch Regisseur Darren Aronofsky tut genau das und zwar so gut, dass sein Thriller-Drama „Pi“ spätestens seit seinem immensen Erfolg am Sundance Film Festival 1998 Kultstatus erreicht hat. Mit einem eingängigen Soundtrack und beklemmenden Aufnahmen nimmt Aronofsky den Zuschauer mit in die beängstigende Nummernwelt des Mathematikgenies Max Cohen. Ein Filmereignis nicht nur für Mathefreaks.
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insgesamt 12 Kritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Vielleicht ist der menschliche Verstand nicht dazu bestimmt, die letzten Mysterien der Welt zu entschlüsseln. Somit wäre der Versuch per se zum Scheitern verurteilt.
Aronofsky gelingt es in 'Pi', die Grenze zwischen Genie und Wahnsinn geschickt aufzulösen. Wie spannend es ist, dem Mathematikgenie bei der Suche nach einer mystischen Weltformel zu folgen, so beklemmend ist es auch mitzuerleben, wie er zusehends den Bezug zur Realität verliert.
'Pi' ist ein Film für Leute, die gerne mitdenken und mit einer künstlerischen Machart klar kommen.
Verfasst am 29.10. um 02:18 Uhr -
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Make it shine
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97 Userkritiken
Bewertung:
(4,5)
Kritik:
Pi ist der Debüt-Spielfilm von Darren Aronosky, einem der begabtesten Regisseure der letzten Jahre. Das Budget für diesen Film war gering, die Schauspieler eher No-Name und auch der Komponist, Clint Mansell, war damals noch ein Unbekannter.
Aber schon jetzt kann man erkennen, wie talentiert Darren Aronosfky ist. Der Film besitzt einen sehr coolen Schwarz-Weiß-Look. Dieser Look paßt hier besonders gut, vorallem in Verbindung mit der Wackel-Kamera-Optik! Die gefällt mir sowieso in dem meisten Filmen immer gut, weil man kaum besser die Atmosphäre einfangen kann. Sehr gut gelungen sind auch die vielen reinen Gesichtsaufnahmen, die den Charakter ins Zentrum stellen.
Die Geschichte ist sehr interessant. Es geht um einen Mathematiker, der zwischen Genie und Wahnsinn pendelt. Er trifft eher durch Zufall auf eine Zahlenkombination, die viele Fragen beantworten könnte. Die Kopfschmerzen, die der Charakter hat werden im Film sehr gut dargestellt- u.a. durch den Einsatz von schnellen hecktischen und nervtötenden Klängen. Die sonstigen Themes sind eher eletronisch gehalten und passen sich wunderbar der Situation an. Schon hier gibt es bereits einen Ohrwurm-Ansatz, den Mansell später mit dem "RfaD" spätenstens hinbekommt.
Zu Bemängeln gibt es dann doch auch was. Es fehlt dem Film ein bisschen an spannenden Momenten, die einen nicht loslassen, an die man sogar morgen denken wird. Auch die Spielfilmzeit ist doch recht kurz.
4,5 von 5 Sternen für diesen wirklich tollen Erstlingsfilm von Darren Aronosfky. Filmperle!
Verfasst am 10.11. um 01:16 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(4) bei 4 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Sean Gullette
Rolle: Maximillian Cohen
Mark Margolis
Rolle: Sol Robeson
Ben Shenkman
Rolle: Lenny Meyer
Pamela Hart
Rolle: Marcy Dawson
Aktuelles
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 19:53