Kinostart:
18. Dezember 1985
Film auf DVD erhältlich seit: 21. August 2009
Regie: Terry Gilliam
Mit Jonathan Pryce, Robert De Niro, Kim Greist,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Großbritannien
.
Genre:
Tragikomödie
,
Sci-Fi
Laufzeit: 132 Minuten.
Produktionsjahr:
1985
Inhalt: Vom Monty-Python-Filmregisseur Terry Gilliam inszenierte Science-Fiction-Persiflage: Gags und Klamauk, aber auch Alptraumszenarios am laufenden Band.
FILMSTARTS.de
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Jürgen Armbruster
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Der Mythos „Brazil“ begann schon lange bevor der Film zum ersten Mal in den Kinos vorgeführt wurde. Als Terry Gilliam dem US-Studio Universal im Jahr 1985 seine finale Schnittfassung des in England gedrehten Films vorlegte, war diese ganz und gar nicht nach dem Geschmack des allmächtigen Produzenten Sid Steinberg. Also ließ er Gilliams Version umschneiden und das düstere Ende entschärften. Der eigentlich 142 Minuten lange Film wurde auf 94 Minuten gekürzt. Doch da in Terry Gilliam schon immer ein kleiner Anarchist steckte, ließ er das natürlich nicht auf sich sitzen. Im Fachmagazin „Variety“ schaltete Gilliam eine ganzseitige Anzeige, in der er auf die Veröffentlichung des Films drängte. Zeitgleich veranstaltete er in L.A. illegale Vorführungen seiner Schnittfassung – nur für die Kritiker. Gilliam pokerte hoch. Doch letzten Endes zahlte sich dies aus. Die Kritiker-Vereinigung von L.A. zeichnete „Brazil“ als besten Film des Jahres aus und Universal brachte doch noch Gilliams Fassung in die Kinos. Aber worum geht es in „Brazil“ eigentlich?
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Userkritiken und Wertungen
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insgesamt 13 Kritiken
Make it shine
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97 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Brazil zählt neben Filmen wie Lost Highway, Donnie Darko oder Memento zu der Sorte von Film, die man nicht unbedingt sofort versteht: Mindfuck. Der Film besteht aus Traumszenen des Protagonisten, die überspitzt, aber genial dargestellt werden. Sam Lowry fliegt in diesen Traumszenen mit seinen Flügeln durch die Lüfte und sucht nach seiner Traumfrau.
Neben diesen Szenen, die der Betrachter auch als Traumszenen sofort erkennt, gibt es aber auch noch scheinbar Momente, die sich der Protagonist wie in einem Tagtraum nur vorstellt. Der Film faßt unglaublich viele Themen kongenial zusammen: Sam Lowrys Mum ist versessen vom Schönheitswahn, der sie nur noch hässliger macht. Jeder Arbeiter ist nur ein Teil des Systems und spielt hierbei als einzelner Mensch fast keine Rolle (Totalitäres System und Inhumanität). Jeder, der gegen das System ankämpft wird aus der Sicht des Protagonisten als Held dargestellt.
Brazil bietet einen unverschämt gelungenen Genre-Mix. Actionpassagen, Humoreinlagen, Film-Noir-Momente. Jeder Schauspieler spielt seine Rolle sehr überzeugend. Erwähnenswert ist vorallem Robert De Niro, der bereits in diesem Film seine humorvolle Seite zeigt.
Für mich bisher der beste Film von Terry Gilliam und für sich betrachtet ein skurilles Meisterwerk.
Verfasst am 16.08. um 15:21 Uhr -
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Filmoguck
Mitglied seit 984 Tagen
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64 Userkritiken
Bewertung:
(4)
Kritik:
Der Film hat einige Schwächen, zum Beispiel die wirren Traumszenen, ist aber trotzdem eine der besten - wenn nicht die beste - Satire über eine Bürokratie- und Überwachungsgesellschaft, mit viel schwarzem englischem Humor.
Verfasst am 04.10. um 05:29 Uhr -
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Besetzung und Stab
Jonathan Pryce
Rolle: Sam Lowry
Robert De Niro
Rolle: Harry Tuttle
Kim Greist
Rolle: Jill Layton
Michael Palin
Rolle: Jack Lint
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 20:26