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Home > Kino > Film-Archiv > Fantasy > The Fountain
Kinostart:
18. Januar 2007
Regie: Darren Aronofsky
Mit Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Fantasy
,
Drama
Laufzeit: 96 Minuten.
Produktionsjahr:
2006
Verleiher: StudioCanal Deutschland
Inhalt: "The Fountain" erzählt seine Geschichte auf drei Zeitebenen:
Im Jahr 1535 kommen die spanischen Konquistadoren und ein Priester unter der Führung von Kapitän Tomas Verde (Hugh Jackman) in den Dschungel der Mayas, um ein Geheimnis aufzudecken. Im Jahr 2500 reist ein anderer Tom (Hugh Jackman) in einem Raumschiff und hat eine wertvolle Fracht an Bord sowie Erinnerungen an den Dschungel und eine verlorene Liebe. In der Gegenwart arbeitet Tommy Verde (Hugh Jackman) an einer fortgeschrittenen Heilmethode für Krebs, als er erfährt, dass seine Frau Izzi (Rachel Weisz) genau diese Krankheit hat. Tommy setzt alles daran, ihr Leben zu retten...
FILMSTARTS.de
(2)
Pressespiegel
(3,6)
User-Wertung(6848 Bewertungen)
(3,5)
Brad Pitt, Cate Blanchett und ein Budget von stolzen 75 Millionen Dollar – mit diesen Voraussetzungen hatte Regisseur Darren Aronofsky schon 2002 den ersten Anlauf unternommen, seine epochale Romanze „The Fountain“ auf die Leinwände zu bringen. Wegen kreativer Differenzen zwischen Aronofsky und Pitt im Vorfeld der Produktion wurde dieser jedoch schnell unsanft gestoppt. So musste Aronofsky schließlich mit den etwas weniger klangvollen Namen Hugh Jackman und Rachel Weisz vorlieb nehmen und daraus resultierend auch mit einem auf gerade einmal 35 Mio Dollar zurechtgestutzten Budget auskommen. Die ursprüngliche Fassung des Skripts war dadurch finanziell nicht mehr zu verwirklichen, Aronofsky hat es mittlerweile in limitierter Stückzahl als Comic veröffentlicht. Ob die erste Version von „The Fountain“ an Aronofskys international gefeierten Filme Pi und Requiem For A Dream hätte heranreichen können, lässt sich im Nachhinein kaum beurteilen. Aber zumindest die zweite Fassung, die nun in unsere Kinos kommt, kann es nicht einmal im Ansatz. Zwar scheint das Ausbuhen nach der Pressevorführung bei seiner Premiere in Venedig übertrieben, gänzlich unverständlich (gerade in Anbetracht der überhöhten Erwartungen) ist die Reaktion der Kritiker aber auch nicht.
Weiterlesen
Kritik: Es mag seltsam anmuten, aber ich hätte es schöner gefunden, wenn The Fountain noch mehr "freie Schwebe" gehabt hätte. Zeitweise überkam mich das Gefühl, dass der Film nun doch Realistisch sei. Die historischen Passagen sind einfach nur Izzis Buch, und Thomas Weitererzählung und die "All-Szenen" sind einfach sein gegenwärtiger Geisteszustand - aber so einfach scheint es dann wohl doch nicht. Nun, was ich damit sagen möchte ist, dass man als Zuschauer solch eines Kunstfilms, keine bezugsnahen Gedanken hegen sollte. Das Werk sollte vielmehr rein im Unterbewusstsein wirken. Die Kunst von guter Kunst ist es nun, über die Wahrnehmung des Bewusstseins ohne "Schaden" direkt ins Unbewusste einzudringen. Dies schafft The Fountain nicht immer. Aber wenigstens zum Teil. Die Darsteller sind großartig, die Musik hätte die Höchstpunktzahl verdient und die Visualisierung ist magisch.... aber etwas mehr Mut zum noch Abstrakteren hätte dem Film gut getan... dann würde er hier zwar noch schlechter abschneiden, aber das spricht ja eher dafür, als dagegen ;-) 8/10
Mitglied seit 1.646 Tagen | 14 Userkritiken
Kritik: Wie schon in vielen (Gast-)Kritiken erwähnt, ist "The Fountain" zweifelsohne ein Film, der polarisiert und selbst die Fans der vorherigen Aronofsky-Filme in zwei Lager spaltet. Verständlich, schließlich ist dieser Film keine geradlinig erzählte Romanze, obwohl er in der Presse oft als Liebesfilm beworben wurde, sondern vielmehr ein schwelgerisches Epos über die Zeit, Leben und Tod, und Religion. Ein Film also, der tiefgehende Fragen tangiert, die uns alle etwas angehen und schon einmal beschäftigt haben. Allerdings, und das stört wahrscheinlich viele an "The Fountain", ergeben sich diese Fragen meist nur im Subtext des Films. Die drei verschiedenen Zeitebenen sind teilweise recht verwirrend und mit (etwas zu) starkem Fokus auf die Gegenwart miteinander verwoben und nicht selten ist einem der Sinn des gerade Gesehenen nicht ganz klar. Man muss sich auf die Bilderwelt dieses Werks einlassen, um es (zumindest ansatzweise) zu verstehen. Die Hell-Dunkel-Metaphorik zum Beispiel, dass sich alles in dem Film durch einen Gang aus der Dunkelheit (zu Anfang) zum Licht (am Ende) zu bewegen scheint. Eine metaphorische Szenerie, die wohl nicht allzu schwer zu verstehen sein dürfte und durchaus als Grundthema des Films verstanden werden kann. Am Ende findet sich auch Hugh Jackman mit dem Tod der von Rachel Weisz formidabel dargestellten Izzy ab, auf diese Art gelangen beide zum ewigen Leben und befinden sich beide im totalen Licht, ohne Schatten. Die Metaphorik des ewigen Lebens, bzw. des Baum des Lebens, erstreckt sich ebenfalls über alle drei Zeitebenen: In allen drei Zeitebenen finden die Protagonisten auf verschiedene und doch sehr ähnliche Art zum ewigen Leben. Eine Tatsache, die zu tiefschürfenden religiösen Diskussionen einlädt; Und damit ist nur ein Teil des vielschichtigen Themenkomplexes des Films angesprochen. Alles in allem ist "The Founatin" ein mit religiösen Themen übersprudelnder Film, dessen Themenvielfalt den Zuschauer durch seine unkonventionelle Inszenierung aber nicht erschlägt oder zum Nachdenken nötigt. Zwar wirkt Aronofskys Drama gerade gegen Ende in der Zukunftssequenz etwas überkanditelt und kitschig, trotzdem muss man Aronofsky zugestehen, einen wertvollen Film erschaffen zu haben, dessen wunderbar fantasievolle Bilderwelten sich zumeist perfekt mit dem Inhalt ergänzen. Eine wunderbare Idee steckt hinter dem detailversessen umgesetzten Film, eine Themenvielfalt, die es sich seit langem kein Regisseur mehr getraut hat, auf eine solch unkonventionelle Art umzusetzen oder überhaupt als Grundgerüst für einen Film zu verwenden. "The Fountain" entwickelt eine Magie, welche die Macken des Films vergessen lässt und Errinerungen an das philosophische Meisterwerk "2001" oder auch an den völlig anders gearteten, aber ähnlich magisch-fantasievollen "Big Fish" wachruft.
Presseschnitt:
(3,6) bei 4 Pressewertungen.
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Rolle: Isabel/Izzi Creo
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