Kinostart:
1. Januar 1977
Regie: Andrei Tarkovski
Mit Natalia Bondartchouk, Dodnatan Danionis, Jüri Järvet,
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Produktionsland:
Russland
.
Genre:
Fantasy
Laufzeit: 165 Minuten.
Produktionsjahr:
1972
Inhalt: Die Filmgeschichte ist voller Geschichten, in denen Menschen mit dem Neuem und dem Unbekannten konfrontiert sind. Ob es sich dabei um Monster, Aliens oder Vampire handelt, oder unbekannte, unerforschte Orte wie den Mond, das innere der Erde oder einfach nur wilde Natur – das Spektrum der Reaktionen der Menschen lässt im Grunde nur zwei Verhaltensweisen zu: Entweder man hat Angst und bekämpft das Fremde oder Neugierde und Forscherdrang werden zur Triebfeder von Expeditionen und Aufklärungsmissionen. Der Effekt ist jeweils der Gleiche. Entweder befriedigt genügend Wissen über einen Sachverhalt die Angst davor, oder die Zerstörung der Gefahrenquelle sorgt für Ruhe. Das Science-Fiction-Genre wartet mit beiden Möglichkeiten auf. Die Menschen sind entweder mit einer fremdartigen Lebensform (Ridley Scotts Alien) oder mit einem außerirdischem Phänomen konfrontiert, wie dem rätselhaften Monolithen in Kubricks 2001 - Odyssee im Weltraum. Von einem Großmeister der Science-Fiction-Literatur – dem polnischem Autor Stanislaw Lem – stammt die Vorlage für Andrej Tarkowskijs „Solaris“, an dem ebenso wenig ein Weg vorbeiführt wie an den beiden zuvor genannten Filmen.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel
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User-Wertung(719 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Schön
(4,5)
„Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." – Friedrich Nietzsche, Aphorismen
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insgesamt 3 Kritiken
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97 Userkritiken
Bewertung:
(5)
Kritik:
Andrei Tarkovski dürfte wohl den wenigsten ein Begriff sein. Sein erster Debütfilm war "Iwans Kindheit" und erschien im Jahr 1962. Zu seinen bekanntesten Filmen gehören u.a. Andrej Rubljow und Stalker. Ein Film wird aber wohl für immer sein bekanntester bleiben: Solaris. Stanislaw Lem schrieb den Roman, Tarkovski dreht den Film zum Buch. Solaris ist ein sehr komplexer und schwieriger Film. Tarkovskis Filme zeichnen sich aus durch einen oftmals langsamen Erzählrhytmus, eine vielschichtige Geschichte und viele Deutungsmöglichkeiten. All diese Aspekte findet man auch in Solaris wieder. Die ersten 40 Minuten befassen sich mit dem Hauptprotagonisten Kris Kelvin und seiner bevorstehenden Mission zum Planeten Solaris. Es folgt ein ungefähr 2 Minuten lange außergewöhnliche Aotubahnszene, die so ähnlich auch in Stalker vorhanden ist. Dann sieht man Kris auch schon in der Raumstation und wie er nach der Crew sucht. Ab hier wird die Geschichte um einiges komplexer und schwieriger. Um die gesamte Geschichte verstehen zu können lohnt es sich den Film desdhalb ein weiteres mal anzuschauen. Erst dann wird man auch feststellen wie intelligent und innovativ das Drehbuch zum Film doch ist. Tarkovski konzentriert sich im Film eher auf das Seelenleben und Denkwesen der Charaktere. Das Ende hat mich schockiert und zugleich überwältigt. Solaris zu bewerten ist keine einfache Aufgabe. Der Film bietet eine sehr komplexe aber doch interessante Geschichte. Tarkovski hat einen unverwechselbaren Filmstil, die eher sparsam-gesetzte Musik paßt wunderbar zu den Szenen, die Atmosphäre ist grandios! Auch die eher unbekannten Schauspieler spielen ihre Rolle sehr überzeugend. Aufgrund der langen Spielfildauer und dem langsamen Tempo nicht für jeden geeignet. Ein Freund fand den Film schlicht "Langweilig". Für mich einer der besten Science-Fiction-Filme aller Zeiten. 5 von 5 Sternen
Verfasst am 11.10. um 18:30 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,9) bei 4 Pressewertungen.
Filmcritic.com
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Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Natalia Bondartchouk
Rolle: Hari
Dodnatan Danionis
Rolle: Kris Kelvin
Jüri Järvet
Rolle: Dr. Snaut
Nikolai Grinko
Rolle: Kelvins Vater
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 20:35