Man Of Steel
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion Man Of Steel

4,0


Von Björn Becher

Als Christopher Nolan und David S. Goyer am Drehbuch zu „The Dark Knight Rises“ arbeiteten, liefen sie vor eine Wand: Schreibblockade! Um wieder in Gang zu kommen, diskutierten sie zum Spaß Ideen für einen Superman-Film. Daraus wurde schnell Ernst, sie entwarfen eine Story und stellten sie den Bossen bei Warner vor. Die waren sofort begeistert und gaben ein komplettes Drehbuch in Auftrag. Als das fertig war, soll Nolan, der nicht selbst Regie führen wollte, mit dem Skript namens „Man Of Steel“ im Gepäck zum Kollegen Zack Snyder gefahren sein und geduldig in der Auffahrt gewartet haben, während der Macher von „300“ und „Watchmen“ das Buch gelesen hat. Es folgte die erste Zusammenarbeit der zwei gegensätzlichen Künstler: Christopher Nolan, der mit seiner „Dark Knight“-Trilogie ernste Comic-Adaptionen salonfähig machte und für viele Fans seitdem als Gralsbringer des Genres gilt, nimmt hier die Produzentenrolle ein. Er steht für einen „realistischen“ Ansatz und dick unterstrichene Aussagen, während sein Regisseur Zack Snyder ein Meister der Überstilisierung ist, der keine Probleme damit hat, dass Filme wie „Sucker Punch“ oft missverstanden werden, weil die inhaltliche Botschaft gelegentlich hinter den Bildern verschwindet. In „Man Of Steel“ sind diese Seiten beide deutlich wiederzuerkennen, Nolansche Ernsthaftigkeit und Snyderscher Stilwillen ergänzen sich zu einem vor allem in der zweiten Hälfte bombastischen Action-Spektakel, dem die Leichtigkeit früherer „Superman“-Filme vollkommen fehlt.

Während eines militärischen Putsches auf dem vom Untergang bedrohten Planeten Krypton beschließt der Wissenschaftler Jor-El (Russell Crowe) seinen neugeborenen Sohn Kal-El in einer Raumkapsel gen Erde zu schicken – er hofft so, das Überleben seiner Spezies sicherstellen zu können. Gut 30 Jahre später lebt Kal-El unter dem Namen Clark Kent (Henry Cavill) unentdeckt unter den Menschen in Kansas. Von seinem Adoptivvater Jonathan (Kevin Costner) weiß Clark, der  übermenschliche Kräfte besitzt, dass er nicht von dieser Welt ist, aber er ahnt nicht, woher er wirklich kommt. Auf der Suche nach seiner wahren Identität findet er im Eis Kanadas schließlich ein Raumschiff, das bereits vom Militär untersucht wird. Dort erklärt ihm eine Projektion seines Vaters seine Herkunft und zeigt ihm eine mögliche Zukunft als Held für die Menschheit auf. Dabei wird er von der toughen Reporterin Lois Lane (Amy Adams) beobachtet, die schließlich auch seine Kräfte in Aktion sieht. Unterdessen wird durch Clarks Aktivierung des Raumschiffs auch Unheil heraufbeschworen. Der Kryptonier General Zod (Michael Shannon), der nach seinem gescheiterten Putschversuch inhaftiert war und seit der Zerstörung seines Heimatplaneten mit seiner Crew durchs All streift, findet über das Signal des alten Schiffs die Erde. Er weiß, dass Kal-El von seinem Vater den Schlüssel zur Neubildung der kryptonischen Rasse mitbekommen hat und fordert von der Menschheit nun dessen Auslieferung…

„Man Of Steel“ beginnt mit einer Geburt… einer schweren Geburt. Lara Lor-Van (Ayelet Zurer) presst und presst, es ist riesige Anstrengung, bis ihr Mann Jor-El endlich den Säugling Kal-El im Arm hält. Obwohl diese intensive Szene in den Tiefen des Alls stattfindet, wird der Film hier gleich am Anfang geerdet, denn schon hier deutet sich an, dass „Man Of Steel“ keine abgehoben-künstliche Superhelden-Fantasie sein soll, sondern ernst und durchaus düster. Der wilde, dann folgende Eröffnungsritt quer über den Planeten Krypton wiederum ist ein Augenschmaus bei dem gleich die typischen Stärken von Zack Snyder zum Tragen kommen -  mit der dynamischen Darstellung der von gigantischen „Tier-Monstern“ und riesigen Flugvögeln bevölkerten Welt könnte sich Snyder für einen „Star Wars“-Regieposten bewerben. So beeindruckend und actionreich diese Auftaktminuten sind, erfahren wir nebenbei trotzdem alles, was wir über diese faszinierende fremde Welt wissen müssen. Wenn Russell Crowe (ein charismatischer Jor-El selbst später als hologrammartiges Phantom) in ein Meer voller „geburtsbereiter“ Babys taucht, ist das nicht nur ein atemberaubendes Bild, sondern auch der elegante Hinweis auf das „alternative“ Fortpflanzungsmodell auf Krypton. Auch die Einführung der beiden Gegenspieler Jor-El und Zod ist von bewundernswert effizienter Knappheit.

Dass die Laufzeit von „Man Of Steel“ trotz der anfänglichen Schnörkellosigkeit satte 140 Minuten beträgt, liegt zum einen an den monumentalen Action- und Kampfszenen der zweiten Filmhälfte, zum anderen aber auch daran, dass das Autorenteam Nolan und Goyer wie schon in „The Dark Knight Rises“ einen Hang zur Wiederholung und zur Überdeutlichkeit zeigt. Das erste Aufeinandertreffen zwischen dem erwachsenen Clark/Kar-El und seinem leiblichen Vater etwa wird im Wesentlichen dazu genutzt, noch einmal alles durchzukauen, was wir aus dem Prolog schon kennen. Statt dem Publikum etwas Freiraum für eigene Vorstellungen zu lassen, wird fast jedes Handlungsdetail haarklein erklärt. Das erleichtert den Zuschauern, die in ihrem Leben noch nie eine „Superman“-Geschichte gesehen oder gelesen haben, womöglich das Verständnis, aber zuweilen wirkt es auch ein wenig pedantisch und führt dazu, dass einige Szenen unnötig in die Länge gezogen werden. So scheint beispielsweise die später eingeführte Figur der Soldatin Carrie Farris (Christina Wren) einzig dem Zweck zu dienen, durch insistierendes Nachfragen für in jenem Moment längst überflüssig gewordene ausführlichere Erklärungen zu sorgen.

Der Erzählrhythmus ist also bisweilen etwas holprig, aber visuell ist „Man Of Steel“ ein Film wie aus einem Guss. Obwohl früh entschieden wurde, dass das Werk in 3D in die Kinos kommen soll, entschied sich Zack Snyder dazu, mit handlicheren und beweglicheren 2D-Kameras zu drehen – erst im Anschluss wurde eine (im Übrigen gut gelungene) Konvertierung durchgeführt. Wenn sich Handkamera-Faustkämpfe zu computergenerierten Zerstörungsorgien auswachsen, ist „Man Of Steel“ fast so etwas wie eine Mischung aus „Transformers“ und den „Bourne“-Filmen – aber ungleich gigantischer. Snyder bietet uns ein episches Action-Spektakel mit einem unverwechselbaren Look und von unerhörten Ausmaßen. So legen der Titelheld und sein ebenfalls stahlharter Widersacher General Zod beim ausdauernden Zweikampf nicht nur die Kleinstadt Smallville, sondern auch das große Metropolis/New York in Schutt und Asche – dabei wird die Auseinandersetzung durch die grauen Bilder von Kameramann Amir Mokri („Transformers 3“), die kakophonische Tonkulisse und die beängstigend überzeugenden Spezialeffekte erst so richtig grimmig – und dazu dröhnt die martialisch-bombastische Filmmusik im typischen Hans-Zimmer-Sound.

Auf den ausführlichen Einsatz von Zeitlupen, der in der Vergangenheit zu einem seiner Markenzeichen geworden ist, verzichtet Zack Snyder dieses Mal, dennoch ist seine inszenatorische Handschrift unverkennbar. Schon im Director’s Cut von „Sucker Punch“ und in „Watchmen“ zeigte er sein Talent für die ruhigen Augenblicke inmitten eines Effektgewitters und auch hier baut er selbst in die größten und lautesten Actionsequenzen noch kleine intime Momente des Innehaltens ein. Dadurch erreicht er oft eine ungeahnte emotionale Resonanz, sogar die Konfrontation zweier nicht gerade feingezeichneter Nebenfiguren wie Colonel Nathan Hardy (Christopher Meloni) und Zods rechter Hand Faora-Ul (Antje Traue) bekommt so einen zusätzlichen Punch. In nachdrücklicher Erinnerung bleibt die Szene, in der Lois Lane und Clark Kent das erste Mal aufeinandertreffen: Sie ist schwer verletzt, er aber heilt ihre Bauchwunde mit seinem Hitzeblick – ein fast schon erotisches „erstes Mal“ (Snyder deutet zudem später an, dass Clark noch nie zuvor einer Frau ähnlich nahe gekommen war).

Ruhigere Einschübe wie diese einzige im weiteren Sinne romantische Begegnung zwischen Clark und Lois bewahren den Film vor dem manchmal nicht mehr allzu fernen Action-Overkill. Geschickt werden zur Entschleunigung gerade im ersten Drittel Rückblenden in Clarks Kindheit genutzt, die zudem die inneren Konflikte des entwurzelten Kryptoniers verdeutlichen. Dass mit Kevin Costner („Der mit dem Wolf tanzt“) und Diane Lane („Untreu“) zwei renommierte Charakterdarsteller für die Rollen von Clarks Adoptiveltern gewonnen wurden, erweist sich dabei als Glücksfall. Costner fungiert als das moralische Leitbild des künftigen Helden, mit prägnanten Worten und vor allem kleinen Gesten gibt er ihm die Richtung vor. Die stärkste Szene gehört aber trotzdem Diane Lane, die den gerade einmal neun Jahre alten Clark (Cooper Timberline), dem seine überirdischen Fähigkeiten unheimlich sind und dem die Welt im wahrsten Sinne des Wortes zu groß wird, nur mit ihrer Stimme wieder in die beruhigende Normalität zurückholt. In diesem Moment wird die Verletzlichkeit des Protagonisten ganz deutlich, hier und in einigen weiteren Szenen gibt es zumindest den Ansatz zu einem Charakter-Drama um einen von Zweifeln geplagten und um Orientierung ringenden Helden: So ist „Man Of Steel“ zwar vor allem ein Action-Inferno, doch die Figuren werden trotzdem nicht völlig vernachlässigt.

Großen Anteil an der insgesamt durchaus erfolgreichen emotionalen Verankerung des effektgeladenen und zerstörerischen Geschehens hat auch der charismatische Hauptdarsteller Henry Cavill („Krieg der Götter“), der den Superhelden vor allem als Menschen darstellt. Auch wenn Superman auch hier gelegentlich in die Nähe eines Gottes gerückt wirkt, ist er deutlich weiter davon entfernt als in früheren Filmen. Der sonst oft so strahlende und nahezu ungebrochene Held im Cape erscheint hier ein klein wenig grauer und konfliktbeladener. Er ist weiter so etwas wie die Verkörperung des Guten, aber er muss schmerzhafte Kompromisse eingehen, wobei sich dann auch wieder die schon erwähnte Überdeutlichkeit bemerkbar macht: Wenn Superman mit der Frage konfrontiert ist, ob er bereit ist, zu töten, um zu retten, wird seine Entscheidungsfindung so lange ausgedehnt bis auch der wirklich letzte Zuschauer die Bedeutungsschwere des Moments erkannt hat. Immer wieder wird der realistische Ansatz dieses Post-9/11-Superheldenfilms unterstrichen, immer wieder klar gemacht, dass dies ein ernster Film über ernste Themen ist, wobei der Eindruck entsteht, dass sich die Macher vielleicht selbst etwas zu wichtig nehmen. Die Leichtigkeit, die in Richard Donners „Superman“-Film immer ihren Platz hatte und die trotz einer ähnlich apokalyptischen Bedrohung auch in „The Avengers“ von Konkurrent Marvel einen wichtigen Part hat, fehlt völlig - Humor gibt es in „Man Of Steel“ nicht.

Fazit: Mit „Man Of Steel“ zelebrieren Zack Snyder und Christopher Nolan trotz einiger Schwächen puren und bitter-ernsten Action-Bombast. Hier kracht es fast in jeder Minute.

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Kommentare

  • Jimmy Conway

    Ich stimme Ray und Janos zu. Schon wieder 4/5 :-/
    Auf Dauer nervt es. Django Unchained oder The Dark Knight Rises fand ich besser, Iron Man 3 hingegen etwas schwächer.
    Aber nein, FS ist nicht mehr das was es war. Einfach kein Mumm mehr in den Knochen. 90 % der Blockbuster bekommen die verschissenen 4 Sterne....laaaangweilig.

  • HalJordan

    @Max H.: Genau, das ist doch der springende Punkt. Wenn die Begründungen gut wären, hätte ich auch nichts zu meckern. Lese ich allerdings der Film erhält 4-Sterne, muss irgendwo noch eine plausible Begründung geliefert werden, weshalb der Film so bewertet wurde. Der Humor kommt zu kurz ist mir da eindeutig zu wenig. Und wenn ich mich hier so umschaue, bin ich scheinbar nicht der Einzige, der etwas gegen die ständigen 4-Sterne-Bewertungen bei Blockbuster-Filmen hat.

  • MaxPowers

    ja, stimme meinen Vorrednern vollkommen zu.... in letzter Zeit sind die Bewertungen von FS ein einziger Witz ..... After Earth 3,5 Sterne lol ....

  • ArnoNym

    @niman7 danke für die Blumen. Ich habe nie gesagt dass ich der härteste Kritiker bin aber mit Sicherheit einer der gerechten. Dennoch nehme ich dein Kompliment gerne an.

    Der Punkt ist doch der, die Kritiken hier werden immer unglaubwürdiger und lächerlicher. Ich bezweifle dass Leute wie Herrn Becher oder Cherkowski die die Rezensionen verfassen "Profis" sind. Das sind Leute die in ihrer Freizeit gerne Filme schauen und dann kommen solche lächerlichen Sachen dabei raus. Batman Dark Knight Rises ist kein Meisterwerk aber Universal Soldier 4 ist es mit 4 Sternen, Hobbit 3,5 Sterne, Hangover 3,5 oder Jack und Jill mit Adams Furzwitz Sandler 4 Sterne. Ebenso die Kritk von Evil Dead oder aktuell the Purge! völlig daneben und bei Man of Steel geht es schon wieder los. After Earth ist der letzte Scheiss und bekommt 3,5 , Man of Steel habe ich gesehen, ein absolutes Meisterwerk da kann es nur 5 geben.

    Das ist nicht nur ärgerlich und unglaubwürdig sondern einfach nur lächerlich. kann man nicht mehr ernstnehmen!!!!!! Klar, jeder hat seine eigene Meinung aber diese sollte sich nicht in der Bewertung niederschlagen, zudem sollten die Schreiber ausgetauscht werden das kann man nicht mehr lesen, da wird mit Fremdwörter in der Kritik umhergeworfen die man selbst nicht versteht z.B "Lackmußtest" ....!

    Die "Kritiker" (wenn man das so nennen kann) sind dazu angehalten mit der richtigen Einstellung in den Film zu gehen und objektiver zu bewerten.

    ich wiederhole mich bewusst: ich habe Man of Steel vorgestern gesehen und ich habe seit The Dark Knight mit Legder keinen besseren Film mehr gesehen, finde ihn sogar einen Tick besser.

    Laut Herr Becher bekommt der Film nicht die Höchstwertung weil er Zitat: keinen Humor besitzt!!!

    Der Vergleich mit dem Humor von Filmen aus den 80igern mit Reeves ist also völlig unangebracht. Dieser Supermann ist kein Remake sondern eine völlige Neuinterpretation. Das sollte Becher bewusst sein und so auch in Bericht zu lesen sein.
    Nochmal: Der Film WILL NICHT lustig sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wo die von Herrn Becher angedeuteten Schwächen sind ist mir ein Rätsel naja wenn man was sucht findet man ja immer was. Aber wenn man einen lustigen Superman von Nolan/Snyder erwartet frage ich mich allen Ernstes ob sie vorherigen Werke von den Regisseuren kennen?!

    Ich absolut begeistert. Es hat mich nicht mehr auf dem Stuhl gehalten. Wieso es für dieses Meisterwerk keine 5 Sterne gibt ist mir unbegreiflich. Selten so einen tollen Film gesehen. Was Snyder in Sucker Punch und Watchmen schon angedeutet hat, hat er jetzt noch mehr ausgearbeitet. Waren seine ersten Filme sein Gesellenstück ist Man of Steel sicherlich sein Meisterstück. Snyder macht alles richtig, vom Hauptdarsteller über die Nebendarsteller über die geniale Optik bis hin zum mitreissenden Soundtrack.

    Ich möchte keinen sprücheklopfenden Superman a la Tony Stark. Und auch keine dummen Kommentare a la Thor und Hulk. Der Man of Steel ist ein knallharter ernster Actionfilm und uneingeschränkt zu empfehlen. 5 Sterne!

    Chapeau Mr.Snyder Ihnen gehört wahrlich die Zukunft des modernen Kinos.

    bitte das Bewertungssystem mit den Sternen ändern.

  • UGotCaged

    Man kann ja einiges an Kritiken kritisieren, aber hey - wer sich über den Umstand aufregt, dass After Earth mit 3,5 bewertet wird und Man of Steel nur nen halben Stern mehr bekommen hat, der hat das Bewertungssystem einfach nicht verstanden. Oder anders - wer Filme bewertet, indem er sie miteinander vergleicht, sollte es besser ganz lassen.

    Ah und wie ist Shannon denn nun? Würde mich auch interessieren :)

  • Bobby Cooper

    Zuerst einmal freut es mich, dass die aktuelle Man of Steel Kritik als Auslöser dient, die vorherrschenden Misstände der FS-Redaktion anzusprechen.

    In vielerlei Hinsicht gebe ich den meisten hier Recht!
    Es ist schon verwunderlich, dass viele Blockbuster häufig die 3,5 / 4 Sterne Bewertung erhalten. Diese Tatsache vor dem Hintergrund dass sich in den letzten Jahren wohl zu einer der bekanntesten (und bedeutensten) Webseiten zum Thema Kino entwickelt hat, hinterlässt bei mir bei genauer Betrachtung eine faden Beigeschmack.
    Ich besuche diese Seite (u.a.) nun seit vielen Jahren regelmäßig und muss feststellen, dass scheinbar aus wirtschaftlichen Gründen ungern die Blockbuster zerrissen werden.
    Capitalism rules !!!
    In der Anfangszeit war es für mich ein Genuss, eure Kritiken über vergangene Filme zu lesen und sehr häufig wurde meine Meinung über diverse Filme von euch bestätigt.
    Soweit alles super! Weiterhin gefällt es mir auch eure Kritiken über noch kommende "kleine" Filme zu lesen, allerdings bin ich mittlerweile der festen Überzeugung, dass eure Kritiken zu den "großen" Filmen nicht mehr so ganz unabhängig und frei von wirtschaftlichen Einflüssen geschrieben werden!
    Ich kann's dem FS-Team nicht verübeln, allerdings müsst Ihr diesen Kritikpunkt unweigerlich über euch ergehen lassen!

    PS: Führt doch bitte einfach die 10-Sterne-Wertung wieder ein.
    Ich wette einiges darauf, dass dann gewisse Diskussion bezüglich "nur 0,5-Sterne besser als... ??!!" dann aufhören würden.... ;-)

  • Georg Q.

    das ist eine berechtigte frage

  • _kaphoon_

    @Curtis Nzus M. : Danke für den Augenkrebs !!!!!:(((

  • sunx

    wer sagt das ich after earth mit man of steel vergleiche ? es geht darum das after earth mit 3,5 viel zu hoch bewertet wurde unter punkten die absolut nicht nachvollziehbar sind.
    es geht darum das die man of steel kritik nicht mal auf den antagonisten eingeht. dafuq ?
    wie soll man sowas bitte ernst nehmen ? und wie soll man zukünftige kritiken und bewertungen bitte ernst nehmen ?

  • TresChic

    'puren und bitter-ernsten Action-Bombast.' Oh je, nicht schon wieder. Nur weil es realistischer ist, muss man doch nicht immer auf Humor verzichten. Fand das schon in Batman Mist. Superman hat auch in den Comics ne gehörige Portion Humor.

  • Maxeirl

    @ArnoNym Auf jeden Fall bist Du schonmal der wütendste Kritiker hier :-)

    Genrell sehe ich ich eigentlich kein großes Problem mit den Bewertungen der Filme. Und wie schon oft gesagt, die Punktzahl von verschiedenen Filmen kann man nicht miteinander vergleichen.
    Universal Soldier funktioniert als Trash/Action Film anscheinend sehr gut, damit gibt es 8 Sterne. Man of Steel ist zwar um einiges teurer, schnittiger, besser geschnitten und besser geschrieben, das ändert allerdings nichts daran, dass bei dieser Kritik mit einem ganz anderen Bewertungschema kritisiert wird. Das was Universal Soldier gerade so trashig und cool macht, ist bei Man of Steel vielleicht für einen Sterneabzug verantwortlich.

    Ich sehe eher das Problem, dass generell Blockbuster keine schlechten Kritiken bekommen. Das Schlechteste war glaube ich Seelen mit 5 Sternen. Ich meine.....der war schon wirklich schlecht.

    Achja @ArnoNym, dass der Film keine 5 Sterne erhalten hat, darüber darfst Du Dich nicht beschweren. Schau mal bei RottenTomatoes nach. Da steht der Film auf der Kippe zum rotten.

  • Max H.

    Die 4,0 Kritiken sind tatsächlich etwas merkwürdig, ich war mir im Vorraus zu 100% sicher, dass der Film 4 kriegt, wie wahrscheinlich auch 80% der User hier. Dennoch, dass ich, obwohl ich einige Kritiken in letzter Zeit (vor allem die 4 Sterne Kritiken wie "Gangster Squad" und dem fast wie "Jack und Jill" in Verrufenheit geratenen "Stirb langsam 5") für etwas zu hoch gesehen hab, so konnte ich die Punkte der filmstarts Redaktion zumindest nachvollziehen, auch wenn sie nicht immer für mich galten. Wenn man "Jack und Jill" 5 Sterne gibt und "The Dark Knight" 2, dann grenzt das schon an ein Missverständnis, gibt aber auch Leute, die das so sehen, hab ich schon gesehen, hab ich schon gehört, passiert.
    Fakt ist nun aber, ihr habt den Pressespiegel, habt User Meinungen, und die IMD für alle Fälle, das sammelt sich alles, lest euch alles durch, dann schaut euch vielleicht den Film auch mal selber an, und dann entscheidet, was euch am ehesten anspricht.
    Wenn mir jemand gute Begründungen liefert, dann fordere ich nicht, dass er aufhören soll, Kritiken zu schreiben, nur weil er eine andere Meinung hat. Ein wenig dreist und unverschämt, oder?

  • Pala.Serpico

    ich gehör zu den leuten,die seit langer Zeit schon immer auf die kritik von filmstarts vertraut haben.ich habe früher gemerkt,dass die kritik bzw. die bewertung oft meinem persönlichen empfinden entspricht und ich viele kritikpunkte wiederfinde im film,so wurde Filmstarts für mich mein zuverlässigstes Medium ,was filme angeht!
    aber ich muss ehrlich sagen seid ungefähr einem Jahr geht die Filmstartsbewertung eines Filmes und meine persönlich meinung immer mehr auseinander,was auf den ersten Blick nicht schlimm ist,aber ich Filmstarts lange zeit sehr vertraut und wähle meine Filme,die ich im kino anschauen erst aus,wenn es bei Filmstarts eine angemessen Bewertung gibt. (natürlich ziehe ich andere medien ran,aber filmstarts war und ist immer meine Hauptquelle gewesen).
    naja ich bin einer der größten verfechter,dass man bei kritiken nicht mit anderen filmen aus anderen genres vergleichen soll,aber ich verstehe die bewertungen einfach nicht mehr,ich gehör zu den 80% die wussten,dass da ne 4,0 bei man of steel rauskommt,weil das jetzt schon das xte mal vorgekommen ist.alles was rang und namen hat wird in die 4 Sterne Sparte gesteckt.egal ob verdient oder unverdient.egal ob schlüssig begründet oder unbegründet
    meine Vorredner haben dieses Problem wie ich finde fantastisch erkannt.Filmstarts ist im Laufe der Jahre größer geworden und hat sich von nem anfänglichen geheimtipp zu "Deutschlands größten Filmportal" entwickelkt,dieses Phänomen zieht halt Veränderungen mit sich,man hat mehr verantwortung für ein größeres "Publikum".Es hat sich eine kommerzialisierung stattgefunden,die Filmstarts immer mehr das Gesicht verlieren lässt,dies ist an den Bertungsstrukturen großer Blockbuster erkennbar.wie vor mir schon gesagt wurde,um entsprechende interviews oder special mit stars zu bekommen,geht hier ein wenig die objktivität verloren ,nicht nur das sondern auch gerade die qualität der kritken sinkt immer weiter.Bestes Beispiel von allen erwähnt,was ist mit Shannon?
    Oder wer sich We need to talk about Kevin angeschaut hat,der sollte sich bitte die Kritik dazu nochmal durchlesen,man kommt nicht um den EIndruck herum,dass der Kritiker den Film entweder nicht wirklich gesehen hat oder er ihn nicht verstanden hat.

    lange rede kurzer sinn Filmstarts ist zwar groß geworden und das freut mich,aber dabei hat es vergessen ,wo es herkommt und vorallem wer es groß gemacht hat.aber auf die ,die schon früher von anfang an da waren kommt es ja nicht mehr an.

  • MaxPowers

    @ArnoNym es soll rote Rosen für Dich regnen ;) .....

    Deine Anmerkungen kann nur zu 100% zustimmen!

  • Nikoprot

    Also erstmal: Die 3,5 Sterne für "After Earth" stammen von Andreas Staben und nicht von Björn Becher - somit kann man die beiden Kritiken überhaupt nicht vergleichen (und wer es doch tut, hat das Konzept dieser Seite anscheinend tatsächlich nicht verstanden). Bei FILMSTARTS gehts ja schließlich nicht um einen seriösen Ruf, sondern darum, dass jeder Autor seine eigene Meinung vertreten kann.
    Allerdings finde ich das 4-Sterne-Problem mittlerweile auch bedenklich. Langsam bin ich mir sicher, dass ihr mit euren Bewertungen einfach kein Risiko mehr eingehen wollt (hier mal ein paar der größeren und kleineren Blockbuster, die ihr in letzter Zeit mit dem 4-Sterne-Siegel bedacht habt: The Avengers, The Amazing Spider-Man, TDKR, Django Unchained, Stirb langsam 5, Iron Man 3, Star Trek Into Darkness, Der große Gatsby und jetzt auch noch Man Of Steel). Lasst doch auch mal einen Autor mit einer etwas speziellen Meinung ran und verlasst euch nicht immer auf die guten alten 4 Sterne. Mittlerweile kann man sich nicht mehr auf ihre Kritiken verlassen und langweilig ist obendrein auch, weil man ja eh weiß: "Oh, ein großer Blockbuster. Kriegt eh wieder 4 Sterne von FS." Und dabei geht es mir nicht um kleinere Filme (die "Jack und Jill"-Aktion finde ich bis heute super mutig und absolut großartig von Björn Becher).

  • Venom

    Ich möchte mich dem Vorschlag von Karmesin nochmal eindeutig anschließen. Die Idee ist gut und würde für mehr Ausgewogenheit sorgen. Die Kritik kann ja auch durchaus unabhängig vom Rating sein. Die Frage ist halt ob das organisatorisch machbar ist, da müsste ja wahrscheinlich jeder Redakteur immer alles schauen. Stell ich mir schwierig vor.

  • niman7

    Also er hat ja geschrieben, dass des öfteren wiederholt wird und der Film dadurch der Film sich in die Länge zieht. Ich kann sowas auch nicht leiden und würde auch allein deswegen kurzerhand einen Punkt abziehen.

  • Karmesin

    Bitte führt eine Redaktionsmeinung ein! Ich möchte eine Durchschnittsnote der beschäftigsten Kritiker hier von Filmstarts. Dann ist für jeden was dabei. Moviemaze hat das wunderbar vorgemacht und das wünsche ich mir schon lange für hier.

  • Mingus

    Die Käseblättchen, die im McDonald's rumliegen, finden immer alles toll. Das will auch keiner...

  • Georg Q.

    das ist eine berechtigte frage

  • Curtis Nzus M.

    @Jimmy Conway

    Ich Stimme dir zu
    The Dark Knight Rises und Django Unchained Fand ich auch um viel mehr Besser als Iron Man 3

    der bestand nur aus unnötige Szene, manchen Witze rückte zu oft im Vordergrund.. die stroy worden komplett ignoriert ... das war fast schon ein Komödie Film

    heut zu tage bekommt alle filme 4,5 Sterne, was manchen gar nicht verdient haben.

  • sunx

    und damit ist man of steel nur einen halben punkt besser als after earth ?
    merkt hier eigentlich jemand wie unseriös das ganze wirkt ?
    die kritiken auf filmstarts kann man einfach nicht mehr ernst nehmen.

  • niman7

    4 Sterne? Welch Überraschung...

  • Max H.

    Die vom Slant Magazine sollen doch auch Profis sein, oder und die Meinung dazu ist hier im Forum ja bekannt. Wobei ich an der Stelle mal anmerken muss, sie sind besser geworden ;). Ansonsten hast du recht, keine Frage, aber vielleicht ist es auch nur ein weiterer Beweis, dass letztendlich nur die eigene Meinung zählt. Die hauen doch auch nicht andauernd daneben, sonst wären wir ja nicht mehr auf dieser Seite.

  • Max H.

    Um die Sache von Karmesin und Venom noch einmal aufzunehmen, man könnte die Kritiken ja mit der Zeit nachtragen. Die Redaktion sieht ja sicherlich viele Filme und man kann nicht zu jedem Film jede Meinung erwarten, aber mit der Zeit würde sich das füllen und bei den wichtigsten Filmen, die alle interessieren, die großen Blockbuster, da hätte man dann einen reichhaltigen und ziemlich veritablen Durchschnitt. Die Frage, die bleibt, ist natürlich immer, ob man dafür Zeit findet, ansonsten wär's ne klasse Sache.

  • HalJordan

    @FILMSTARTS: Natürlich meinte ich Herrn Becher, nicht Becker ;-)
    Gerne schreibe ich eine Kritik, sobald ich den Film gesehen habe. Natürlich sind Geschmäcker verschieden, aber Herr Becher bewertet solche Comic-Blockbuster in letzter Zeit IMMER mit 4-Sternen. Und die von mir genannten Filme würde ich nicht alle mit derselben Wertung versehen. Aber nun gut.
    @niman7: Ja, Herr Becher hat geschrieben, dass es ständige Wiederholungen geben würde, aber das meinte er ja auch bei The Dark Knight Rises. Und wie ich bei meinen vorherigen Eintrag geschrieben habe, konnte ich die Kritik auch damals nicht nachvollziehen. Nochmal, nur wenn sich 1-2 Punkte im Film zu wiederholen scheinen, würde ich nicht behaupten, dass sich der Film unnötig in die Länge zieht. Klar, müsste ich mir erstmal Man of Steel anschauen, um das wirklich richtig bewerten zu können. Mir stößt nur sauer auf, dass gerade bei Herrn Becher NICHT nachvollzogen werden kann, weshalb ein Film eine bestimmte Wertung bekommt. Ich meine, Life of Pi wurde von ihm bis in den Himmel gelobt (Stichwort: Meisterwerk), erhielt allerdings "nur" ein 4,5-Sterne-Rating. Wo ist da die Logik?

  • TBH

    Was ich neben diesen ständigen 3.5-4 Sterne Bewertungen viel bedenklicher ansehe, kann es sein das jeder offensichtliche Blockbuster Flop so hoch bewertet wird, weil man in der jeweiligen Startwoche ein entsprechendes Interview mit den Darstellern sowie entsprechende Werbung zum Film auf der Seite anzeigt? Früher waren solch offensichtlichen Sachen immer nur bei den überdurchschnittlich gut bewerteten Till Schweiger Filmen zu sehen, nun häuft sich das aber...

    Habt endlich wieder mehr Mut offensichtlich schlechte Filme auch als solche zu kennzeichnen, immerhin vertrauen einige Leser auf diese Kritiken bei den doch recht teuren Kinokarten!

  • niman7

    @Max: Dreist und unverschämt ist es! Ich finde nur, das sind Profis, die diese Kritiken schreiben. Wenn mich ein Film interessiert und er von Filmstarts 4-5 Sterne bekommen hat, dann steigt meine Interesse automatisch. Natürlich habe ich keinen Problem damit einen Film mit 2 zu bewerten obwohl 10 andere diesen 5 gegeben haben. Diese 4 Sterne werden einfach zur Regel. @Filmstarts: Wenn ein heis erwarteter Film (wie Stirb Langsam 5) völlig daneben ist, dann haut doch einfach mal die 2 raus.

  • HalJordan

    Liebes Filmstarts-Team, bitte lassen Sie für heißerwartete Filme, wie eben auch Man of Steel nicht mehr Herrn Becker die Kritiken schreiben! Nein, ich hole jetzt nicht wieder die Jack & Jill-Keule heraus. Aber ist es nicht merkwürdig, dass gerade bei so einem Film, der garantiert von vielen herbeigesehnt wird, die Kritikpunkte mehr als nur spärlich ausfallen. Gerne möchte ich nachvollziehen, weshalb dieser Fim "nur" 4-Sterne erhält.
    Ich meine, wir sprechen hier von einem Reboot. Ist es dann nicht super, dass dieser Film so gar nichts mit den alten Superman-Filmen gemein hat? Das ist doch der Sinn eines solchen Neustarts. Ich habe alle Superman-Filme gesehen und den 4. Teil habe ich besonders deshalb so verteufelt, da dieser vielschichte Charakter zur Karikatur verkommen ist. Natürlich kann auch ein wenig Humor nicht schaden, aber wäre The Dark Knight und Batman Begins so stark gewesen, wenn diese weitaus weniger ernst und bedrohlich gewirkt hätten? Ich kann das nur verneinen. Das war auch der Punkt, der mich bei Iron Man 3 am Meisten gestört hat. Der letzte Iron Man-Film ist gut, keine Frage. Aber es ist kein Vergleich mit Iron Man 1. Warum? Eine der wichtigsten Figuren (Mandarin) wird derart der Lächerlichkeit Preis gegeben, dass man nur mit dem Kopf schütteln kann. Für den einen Moment mag das ja ein guter Drehbuchkniff gewesen sein, aber am Ende blieb bei mir ein bitterer Nachgeschmack, da es Marvel hier verpasste, einen wichtigen Antagonisten würdig in Szene zu setzen.
    Die ganzen Kleinigkeiten, die Herr Becker hier bemängelt, kann ich daher alles andere als nachvollziehen.
    Ich habe Man of Steel zwar NOCH nicht gesehen, aber wenn ich an die letzten Kritiken von ihm denken, in denen es um Comic-Verfilmungen geht (Iron Man 3, The Dark Knight Rises), dann kann ich viele Ansichten nicht teilen. Auch die oftmals kritisierte angebliche Wiederholung in TDKR. Die Dinge, die Gordon zu Beginn angesprochen und die während des Filmes thematisiert wurden, dienten alleine dem Zweck, die Geschichte voranzutreiben und später abzuschließen.
    Freue mich nach wie vor unheimlich auf den Film, aber finde es bitter, dass die angsprochenen Kritikpunkte wieder einmal zu einer 4-Sterne-Bewertung führen, die in keinster Weise nachvollzogen werden kann.

  • Rambo86

    ich wusste dass es mal wieder 4 sterne sein werden. Ist schon irgendwie seltsam..

  • ArnoNym

    Herr Becher und schon wieder eine völlig haltlose Rezension. Bei allem Respekt aber:

    Ihre einzige Kritik besteht darin, zu sagen dass der Film kein Humor (wie z.b Avengers) besitzt.

    Lieber Herr Becher, der Film will auch nicht humorvoll und ironisch wie die alten Streifen oder die Kollegen von Marvel sein, Superman möchte bierernst sein und das ist auch gut so!

    Der Vergleich mit dem Humor von Filmen aus den 80igern mit Reeves ist also völlig unangebracht. Dieser Supermann ist kein Remake sondern eine völlige Neuinterpretation. Das sollte Ihnen bewusst sein und so auch in Bericht zu lesen sein.
    Nochmal: Der Film WILL NICHT lustig sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wo die von Herrn Becher angedeuteten Schwächen sind ist mir ein Rätsel naja wenn man was sucht findet man ja immer was. Sie sollten ebenso wie ihre Kollegen mit der richten Einstellung ins Kino gehen. Aber wenn man einen lustigen Superman von Nolan/Snyder erwartet frage ich mich allen Ernstes ob sie vorherigen Werke von den Regisseuren kennen?! Superman 4 Sterne aber Universal Soldier 4 auch 4 Sterne und wird kräftig abgefeiert von Filmstarts. Das ist mal glaubwürdig!!!! gääähn

    Habe den Film gestern gesehen, ich bin absolut begeistert. Um Längen besser als Batman Begins und Dark Knight Rises. Es hat mich nicht mehr auf dem Stuhl gehalten. Wieso es für dieses Meisterwerk keine 5 Sterne gibt ist mir unbegreiflich. Selten so einen tollen Film gesehen. Was Snyder in Sucker Punch und Watchmen schon angedeutet hat, hat er jetzt noch mehr ausgearbeitet. Waren seine ersten Filme sein Gesellenstück ist Man of Steel sicherlich sein Meisterstück. Snyder macht alles richtig, vom Hauptdarsteller über die Nebendarsteller über die geniale Optik bis hin zum mitreissenden Soundtrack.

    Ich möchte keinen sprücheklopfenden Superman a la Tony Stark. Und auch keine dummen Kommentare a la Thor und Hulk. Der Man of Steel ist ein knallharter ernster Actionfilm und uneingeschränkt zu empfehlen. 5 Sterne!

    Chapeau Mr.Snyder Ihnen gehört wahrlich die Zukunft des modernen Kinos.

  • MaxPowers

    @ArnoNym es soll rote Rosen für Dich regnen ;) .....

    Deine Anmerkungen kann nur zu 100% zustimmen!

  • David Kind

    huch, kein einziges wort zu michael shannon, der mich schon in so vielen filmen begeistert hat!? "shotgun stories", "tödliche entscheidung", " bad lieutenant". seid ihr denn wahnsinnig!?

  • niman7

    ArnoNym der härteste Kritiker unter uns :D

  • Brainy1990

    Der größte Kritikpunkt, der in dieser Kritik angebracht wird, "dass das Autorenteam Nolan und Goyer wie schon in „The Dark Knight Rises“ einen Hang zur Wiederholung und zur Überdeutlichkeit zeigt", hat mich auch schon bei The Dark Knight Rises nicht gestört. Mir ist ein intelligenter Film, der mich alles haarklein erklärt lieber, als ein dummer Film der mir nix erklärt.

    Was mich aber viel mehr stört ist dieser Punkt: "Auf den ausführlichen Einsatz von Zeitlupen, der in der Vergangenheit zu einem seiner Markenzeichen geworden ist, verzichtet Zack Snyder dieses Mal." Darauf hab ich mich nämlich eigentlich wieder am meisten gefreut. ;-)

  • Maxeirl

    @ArnoNym Auf jeden Fall bist Du schonmal der wütendste Kritiker hier :-)

    Genrell sehe ich ich eigentlich kein großes Problem mit den Bewertungen der Filme. Und wie schon oft gesagt, die Punktzahl von verschiedenen Filmen kann man nicht miteinander vergleichen.
    Universal Soldier funktioniert als Trash/Action Film anscheinend sehr gut, damit gibt es 8 Sterne. Man of Steel ist zwar um einiges teurer, schnittiger, besser geschnitten und besser geschrieben, das ändert allerdings nichts daran, dass bei dieser Kritik mit einem ganz anderen Bewertungschema kritisiert wird. Das was Universal Soldier gerade so trashig und cool macht, ist bei Man of Steel vielleicht für einen Sterneabzug verantwortlich.

    Ich sehe eher das Problem, dass generell Blockbuster keine schlechten Kritiken bekommen. Das Schlechteste war glaube ich Seelen mit 5 Sternen. Ich meine.....der war schon wirklich schlecht.

    Achja @ArnoNym, dass der Film keine 5 Sterne erhalten hat, darüber darfst Du Dich nicht beschweren. Schau mal bei RottenTomatoes nach. Da steht der Film auf der Kippe zum rotten.

  • sp1N1337

    TDKR: 4 Sterne
    The Amazing Spider-Man: 4 Sterne
    The Avengers: 4 Sterne
    Iron Man 2: 4 Sterne
    Iron Man 3: 4 Sterne
    Man Of Steel: 4 Sterne

    Ist das neuerdings die Standardbewertung von Filmstarts für Comic-Adaptionen? Und langsam wirds lustig dass bei so ziemlich allen Nolan-Filmen gemeckert wird, dass zu viel erklärt wird, gleichzeitig die Leute sich aber über angebliche "Fehler" aufregen, bei denen man sich fragt, ob die Person high war als sie den Film gesehen hat.

  • Maxe Schwind

    Dass nichts zu Michael Shannon im Text steht, enttäuscht mich auch etwas. :/

  • Bobby Cooper

    Zuerst einmal freut es mich, dass die aktuelle Man of Steel Kritik als Auslöser dient, die vorherrschenden Misstände der FS-Redaktion anzusprechen.

    In vielerlei Hinsicht gebe ich den meisten hier Recht!
    Es ist schon verwunderlich, dass viele Blockbuster häufig die 3,5 / 4 Sterne Bewertung erhalten. Diese Tatsache vor dem Hintergrund dass sich in den letzten Jahren wohl zu einer der bekanntesten (und bedeutensten) Webseiten zum Thema Kino entwickelt hat, hinterlässt bei mir bei genauer Betrachtung eine faden Beigeschmack.
    Ich besuche diese Seite (u.a.) nun seit vielen Jahren regelmäßig und muss feststellen, dass scheinbar aus wirtschaftlichen Gründen ungern die Blockbuster zerrissen werden.
    Capitalism rules !!!
    In der Anfangszeit war es für mich ein Genuss, eure Kritiken über vergangene Filme zu lesen und sehr häufig wurde meine Meinung über diverse Filme von euch bestätigt.
    Soweit alles super! Weiterhin gefällt es mir auch eure Kritiken über noch kommende "kleine" Filme zu lesen, allerdings bin ich mittlerweile der festen Überzeugung, dass eure Kritiken zu den "großen" Filmen nicht mehr so ganz unabhängig und frei von wirtschaftlichen Einflüssen geschrieben werden!
    Ich kann's dem FS-Team nicht verübeln, allerdings müsst Ihr diesen Kritikpunkt unweigerlich über euch ergehen lassen!

    PS: Führt doch bitte einfach die 10-Sterne-Wertung wieder ein.
    Ich wette einiges darauf, dass dann gewisse Diskussion bezüglich "nur 0,5-Sterne besser als... ??!!" dann aufhören würden.... ;-)

  • niman7

    Das stimmt jetzt aber wirklich was Nikoprot sagt. In letzter Zeit sind 4 Sterne für solche Art von Filmen zum Standard geworden.

  • sprees

    Finde die Diskussion die hier nach der Kritik entstanden ist wirklich interessant.Denke manche Punkte sind hier auch plausibel aufgeschlüsselt.Doch ich kann mir noch kein Urteil erlauben, weil ich den Film eben noch nicht gesehen habe.Doch was ich auch kritisiere ist, das Michael Shannon überhaupt nicht erwähnt wird.Der Bösewicht hat doch immer eine tragende Rolle für das ganze Werk.Doch hier wird auf Kevin Costner und Diane Lane eingegangen.Das verstehe ich nicht.War Shannons Leistung so belanglos?Wirkte so interessant und herrausragend in den Trailern.Also diesen Punkt muss ich wirklich beklagen.Der Rest wird nächste Woche reflektiert.Doch zu der Struktur der Kritik muss ich auch sagen, dass hier genauso zuviel wiederholt wird, wie auch als Kritikpunkt über Nolan angebracht wurde.Lese zuviel über die tollen Effekte und die Aktion.Aber die Motive des Films oder die relevante Frage ob Superman hier sein Saubermannimage abstreift kommen in dieser Kritik etwas zu kurz

  • Pala.Serpico

    ich gehör zu den leuten,die seit langer Zeit schon immer auf die kritik von filmstarts vertraut haben.ich habe früher gemerkt,dass die kritik bzw. die bewertung oft meinem persönlichen empfinden entspricht und ich viele kritikpunkte wiederfinde im film,so wurde Filmstarts für mich mein zuverlässigstes Medium ,was filme angeht!
    aber ich muss ehrlich sagen seid ungefähr einem Jahr geht die Filmstartsbewertung eines Filmes und meine persönlich meinung immer mehr auseinander,was auf den ersten Blick nicht schlimm ist,aber ich Filmstarts lange zeit sehr vertraut und wähle meine Filme,die ich im kino anschauen erst aus,wenn es bei Filmstarts eine angemessen Bewertung gibt. (natürlich ziehe ich andere medien ran,aber filmstarts war und ist immer meine Hauptquelle gewesen).
    naja ich bin einer der größten verfechter,dass man bei kritiken nicht mit anderen filmen aus anderen genres vergleichen soll,aber ich verstehe die bewertungen einfach nicht mehr,ich gehör zu den 80% die wussten,dass da ne 4,0 bei man of steel rauskommt,weil das jetzt schon das xte mal vorgekommen ist.alles was rang und namen hat wird in die 4 Sterne Sparte gesteckt.egal ob verdient oder unverdient.egal ob schlüssig begründet oder unbegründet
    meine Vorredner haben dieses Problem wie ich finde fantastisch erkannt.Filmstarts ist im Laufe der Jahre größer geworden und hat sich von nem anfänglichen geheimtipp zu "Deutschlands größten Filmportal" entwickelkt,dieses Phänomen zieht halt Veränderungen mit sich,man hat mehr verantwortung für ein größeres "Publikum".Es hat sich eine kommerzialisierung stattgefunden,die Filmstarts immer mehr das Gesicht verlieren lässt,dies ist an den Bertungsstrukturen großer Blockbuster erkennbar.wie vor mir schon gesagt wurde,um entsprechende interviews oder special mit stars zu bekommen,geht hier ein wenig die objktivität verloren ,nicht nur das sondern auch gerade die qualität der kritken sinkt immer weiter.Bestes Beispiel von allen erwähnt,was ist mit Shannon?
    Oder wer sich We need to talk about Kevin angeschaut hat,der sollte sich bitte die Kritik dazu nochmal durchlesen,man kommt nicht um den EIndruck herum,dass der Kritiker den Film entweder nicht wirklich gesehen hat oder er ihn nicht verstanden hat.

    lange rede kurzer sinn Filmstarts ist zwar groß geworden und das freut mich,aber dabei hat es vergessen ,wo es herkommt und vorallem wer es groß gemacht hat.aber auf die ,die schon früher von anfang an da waren kommt es ja nicht mehr an.

  • niman7

    ArnoNym schreib mal bitte was über Shannon.

  • ArnoNym

    @niman7 danke für die Blumen. Ich habe nie gesagt dass ich der härteste Kritiker bin aber mit Sicherheit einer der gerechten. Dennoch nehme ich dein Kompliment gerne an.

    Der Punkt ist doch der, die Kritiken hier werden immer unglaubwürdiger und lächerlicher. Ich bezweifle dass Leute wie Herrn Becher oder Cherkowski die die Rezensionen verfassen "Profis" sind. Das sind Leute die in ihrer Freizeit gerne Filme schauen und dann kommen solche lächerlichen Sachen dabei raus. Batman Dark Knight Rises ist kein Meisterwerk aber Universal Soldier 4 ist es mit 4 Sternen, Hobbit 3,5 Sterne, Hangover 3,5 oder Jack und Jill mit Adams Furzwitz Sandler 4 Sterne. Ebenso die Kritk von Evil Dead oder aktuell the Purge! völlig daneben und bei Man of Steel geht es schon wieder los. After Earth ist der letzte Scheiss und bekommt 3,5 , Man of Steel habe ich gesehen, ein absolutes Meisterwerk da kann es nur 5 geben.

    Das ist nicht nur ärgerlich und unglaubwürdig sondern einfach nur lächerlich. kann man nicht mehr ernstnehmen!!!!!! Klar, jeder hat seine eigene Meinung aber diese sollte sich nicht in der Bewertung niederschlagen, zudem sollten die Schreiber ausgetauscht werden das kann man nicht mehr lesen, da wird mit Fremdwörter in der Kritik umhergeworfen die man selbst nicht versteht z.B "Lackmußtest" ....!

    Die "Kritiker" (wenn man das so nennen kann) sind dazu angehalten mit der richtigen Einstellung in den Film zu gehen und objektiver zu bewerten.

    ich wiederhole mich bewusst: ich habe Man of Steel vorgestern gesehen und ich habe seit The Dark Knight mit Legder keinen besseren Film mehr gesehen, finde ihn sogar einen Tick besser.

    Laut Herr Becher bekommt der Film nicht die Höchstwertung weil er Zitat: keinen Humor besitzt!!!

    Der Vergleich mit dem Humor von Filmen aus den 80igern mit Reeves ist also völlig unangebracht. Dieser Supermann ist kein Remake sondern eine völlige Neuinterpretation. Das sollte Becher bewusst sein und so auch in Bericht zu lesen sein.
    Nochmal: Der Film WILL NICHT lustig sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wo die von Herrn Becher angedeuteten Schwächen sind ist mir ein Rätsel naja wenn man was sucht findet man ja immer was. Aber wenn man einen lustigen Superman von Nolan/Snyder erwartet frage ich mich allen Ernstes ob sie vorherigen Werke von den Regisseuren kennen?!

    Ich absolut begeistert. Es hat mich nicht mehr auf dem Stuhl gehalten. Wieso es für dieses Meisterwerk keine 5 Sterne gibt ist mir unbegreiflich. Selten so einen tollen Film gesehen. Was Snyder in Sucker Punch und Watchmen schon angedeutet hat, hat er jetzt noch mehr ausgearbeitet. Waren seine ersten Filme sein Gesellenstück ist Man of Steel sicherlich sein Meisterstück. Snyder macht alles richtig, vom Hauptdarsteller über die Nebendarsteller über die geniale Optik bis hin zum mitreissenden Soundtrack.

    Ich möchte keinen sprücheklopfenden Superman a la Tony Stark. Und auch keine dummen Kommentare a la Thor und Hulk. Der Man of Steel ist ein knallharter ernster Actionfilm und uneingeschränkt zu empfehlen. 5 Sterne!

    Chapeau Mr.Snyder Ihnen gehört wahrlich die Zukunft des modernen Kinos.

    bitte das Bewertungssystem mit den Sternen ändern.

  • P14INVI3VV

    Schade, habe nach den Trailern eher 4,5 oder sogar 5* erwartet.

  • Georg Q.

    4 sterne sind ja auch nicht schlecht, klar der trailer hat mehr versprochen aber ich glaube das es sich hier trotzdem um einen anwärter für den film des jahres handelt ;D

  • Don Draper

    Hört sich nach dem Superman an, den ich haben wollte.

  • Jimmy V.

    Finde die Kritik auch gut und es freut mich umso mehr - denn der "Humor" war bei den Avengers einfach nur infantil! Dass der Film wieder so viel erklärt bis ins Detail, ist leider das Zugeständnis ans Mainstream-Publikum bei Nolan & Co., meine ich. Soll mich aber nicht stören. Michael Shannon scheint auch gute Arbeit zu leisten...? Na, ich guck ihn mir an! Könnte der erste Superman sein, der mir gefällt. :)

  • RayInBruges

    Finde es sehr interessant, dass Filmstarts zwar mal wieder einiges zu kritisieren hat, aber trotzdem mal wieder 4/5 Sterne gibt. Wollt ihr es unbedingt den Fans recht machen oder was ist der Grund dafür?

  • Janos V.

    War erst etwas enttäuscht, dann hab ich gesehen, dass die Kritik von Björn Becher stammt... was nicht heißen soll, dass sie schlecht geschrieben ist. Ich hab inzwischen eingesehen, dass unser Geschmack einfach verschieden ist.
    Trotzdem hätte es mich gefreut, wenn ein anderer Redakteur sich um "Man of Steel" gekümmert hätte, nachdem Herr Becher schon "The Dark Knight Rises", "Django" und viele andere Filme, die ich sehr mag, mit "nur" 4 Sternen bewertet hat...

  • Curtis Nzus M.

    Man of Steel. Yeah

  • Curtis Nzus M.

    der wird ein bombastisches film werden

  • Devision

    Kein Wort zur schauspielerischen Leistung von Michael Shannon aka. General Zod?

  • Curtis Nzus M.

    Also
    ich denken der wird grossartig ... wahrscheinlich der beste Bösewicht dieses Jahres,
    Michael Shannon. Aka General Zod

  • Venom

    Ich möchte mich dem Vorschlag von Karmesin nochmal eindeutig anschließen. Die Idee ist gut und würde für mehr Ausgewogenheit sorgen. Die Kritik kann ja auch durchaus unabhängig vom Rating sein. Die Frage ist halt ob das organisatorisch machbar ist, da müsste ja wahrscheinlich jeder Redakteur immer alles schauen. Stell ich mir schwierig vor.

  • Mingus

    Die Käseblättchen, die im McDonald's rumliegen, finden immer alles toll. Das will auch keiner...

  • David Kind

    huch, kein einziges wort zu michael shannon, der mich schon in so vielen filmen begeistert hat!? "shotgun stories", "tödliche entscheidung", " bad lieutenant". seid ihr denn wahnsinnig!?

  • _kaphoon_

    Meine Fresse, Leute! Sind wir hier in Deutschland oder im Land der Analphabeten und Legastheniker? Gebt Euch mal ein wenig mehr Mühe, das ist ja furchtbar, was man hier lesen muss.

    Und was die Kritiken der - Leute angeht: Jede Kritik ist absolut subjektiv, was regt Ihr Euch denn bitte auf, wieviele Punkte es für einen Film hier gibt ?? Geht ins Kino und macht Euch ein eigenes Bild! Was kümmert es einem danach, was Herr oder Frau X über diesen Film geschrieben hat? "Man of Steel" ist noch garnicht in den Kinos erschienen, Ihr führt hier Eure Diskussion somit ad absurdum.

    Und jeder -Kritiker hat in seinen Ausführungen immer eine Erklärung dafür, wieso der ein oder andere Film keine 5 Sterne verdient hat, weil er das nunmal so einschätzt. Das ist seine Kritik, punkt ! Wenn ich bei der "Man of Steel" - Kritik lese, dass es gewisse Längen in der Story gibt, dann ist das definitiv ein Grund, Abzüge in der Bewertung vorzunehmen. Auch wenn ich lese, dass es keinen Platz für Humor in dem Streifen gibt, derjenige aber damit gerechnet hat, ist das ein weiterer Grund, keine 5 Sterne zu vergeben!

    Sitze ich im Kino oder schaue den Film wo und wann auch immer, kann ich doch selbst entscheiden, ob diese Kritikpunkte mit meiner Meinung über den Film übereinstimmen oder nicht. Wie oft habe ich schon Filme gesehen, die von der Kritik einzelner Personen abweichen. Und das manchmal sehr extrem! Ein Beispiel, das mir spontan einfällt, ist der Film "Deuce Bigalow: European Gigolo". Hängt Euch daran bitte nicht auf, es ist nur EIN Beispiel. Ich hab mir in die Hose gemacht vor Lachen, von gabs gerade mal 1 von 10 Punkten!

    Aber auch das ist absolut subjektiv, jeder erlebt einen Film anders !

    Nix für ungut und Gruss an alle hier ! :-)

    @Bobby Cooper:

    Die "10-Sterne-Wertung" ist weiterhin aktiv! Jeder volle Stern entspricht zwei Punkten, ein halber nur einen. Musste mich aber auch erst dran gewöhnen. ;-)

  • Jimmy Conway

    @_kaphoon_:
    Man muss schon bei FS beschäftigt sein oder mit Scheuklappen durch die Welt laufen um nicht zu erkennen, dass das Bewertungsschema bei den Blockbustern der letzten Jahre lächerlich ist.
    Klar kann icvh aus dem Text herauslesen, wenn es nicht zum ganz großen Wurf reicht, aber dann gebe ich auch mal was anderes als 4 Sterne.
    Ein USer hat hier schon eine Liste aufgestellt:
    The Dark Knight Rises, The Amazing Spider-Man, Iron Man 2 & 3, The Avengers und nun Man Of Steel. Alle 4 Sterne...erschreckend, denn bei diesen Filmen herrscht zum Teil großer qualitativer Unterschied!
    Es ist zwar nur meine Meinung, aber Iron Man 2 und 3 oder der letzte Spidey sind schlichte Popcorn-Filme und haben einfach nie die Intensität eines "Dark Knight" und machen auf der anderen Seite auch nicht so viel Spaß wie "The Avengers".
    Diese Filme kann man beim besten Willen nicht gleich bewerten.
    Und ja, ein "Die Hard 5" und "After Earth" wird verrissen, hier Jubel, Trubel, Heiterkeit.

  • niman7

    ArnoNym guck dir mal den Pressespiegel an. Der ist sogar deutlich schlechter als die 4 hier o_0

  • HerrPispers

    Ich muss immer wieder lachen (oder beinahe weinen) wenn ich sehe auf was für einem niedrigen Niveau sich manche hier bewegen. Man hat den Film noch nicht gesehen (Arnonym du kannst mir sagen was du willst, du hast den Film noch nicht gesehen) und schon jetzt schreit man wie ein kleines Kind und stampft auf den Boden, warum der Film keine 5 Sterne hat, dabei ist der einzige Eindruck den wir bisher von „Man of Steel“ haben, den der Trailer ist. Nein du kommst darauf nicht klar, dass der Film deine Erwartungen vermutlich nicht erfüllen kann und du dies nicht wahrhaben willst.
    Wenn ich mir insgesamt den Pressespiegel anschaue, dann ist FS ja momentan die Redaktion mit der Bestwertung (schnell Arno, lauf, lauf zu den anderen und fang da an zu haten und zu wüten). Leute, lasst euch auf den Film ein und entscheidet danach ob ihr der Kritik zusprecht oder nicht und versucht dies auf eine erwachsene Art und Weise zu machen. Denn Parolen wie:

    „Das ist nicht nur ärgerlich und unglaubwürdig sondern einfach nur lächerlich. kann man nicht mehr ernstnehmen!!!!!! Klar, jeder hat seine eigene Meinung aber diese sollte sich nicht in der Bewertung niederschlagen, zudem sollten die Schreiber ausgetauscht werden das kann man nicht mehr lesen, da wird mit Fremdwörter in der Kritik umhergeworfen die man selbst nicht versteht z.B "Lackmußtest" ....!“

    ...Sind einfach nur unangebracht und haben hier nichts zu suchen.

    Ob jemand mit einer Kritik einverstanden ist oder nicht, muss jeder (nachdem er den Film gesehen hat) für sich selbst entscheiden. Ob es was bringt rumzuwüten und andere für seine eigene Unfähigkeit und Intoleranz zu beschimpfen sei einmal dahingestellt (man blicke ca. 65 Jahre zurück). Schlussendlich bleibt zu sagen dass jeder Film eigenständig einer Bewertung verlangt und dabei wird nicht darauf abgezielt zu sagen „mmmmh „Jack and Jill“ hat 4 Sterne bekommen, deswegen muss „Man of Steel“ jetzt 5 bekommen“, das hat überhaupt nichts miteinander zu tun und lässt sich vor allem nicht miteinander vergleichen. Aber Hauptsache ist das manche Leute ihre eigene Meinung nicht in einen geregelten Sprachgebrauch packen können und auf anderen Menschen rumhacken müssen. Ich würde gerne mal mit den Leuten die ihr Maul hier ganz besonders weit aufreißen ein persönliches Gespräch führen, Auge in Auge. Denn genau in diesen Momenten sind solche Leute dann am kleinsten und schaffen es nicht ihre Beleidigungen die sie in Anonymität auszusprechen wagen, jemandem persönlich ins Gesicht zu sprechen.

  • Christian Bartels

    Ich muss leider lachen über jeden von euch. Manch einer meckert über den Film, andere loben ihn (obwohl aus wenigen Minuten Trailer kaum was abzuleiten ist) und jeder tritt und schimpft nach dem nächsten. Jeder von euch ist Kindergarten, einer mehr einer weniger. Ich gebe einen Scheiss auf die Meinung anderer. Nach dem ersten richtigen Trailer war klar, dass MoS ein Kinobesuch wird. Nicht Raubkopien sind schuld dass die Wirtschaft der Musik- und Filmindustrie am Boden liegt. Sondern der hahnebüchene Unsinn den ihr und andere meint ständig in die Welt posaunen zu müssen. Es gibt so viele beeinflussbare Individuen auf diesem Planeten, die nach dem lesen eures Schwachsinn dann vielleicht doch lieber aufn Rip warten, oder sich für 7.99Euro ne BlueDVD kaufen weils laut "der anderen" keinen Kinobesuch wert ist. Früher sind die Leute ins Kino gegangen weil ein Roter Stern oder sonstwas in ein zwei Medien als Empfehlung galt, heute geben tausende und abtausende ihren Mist dazu. DAS MACHT WIRKLICH DIE INDUSTRIE KAPUTT NICHT DIE BÖSEN RAUBKOPIEN!!! denk mal drüber nach... Aber unterhaltsam seit ihr für halbwegs intelligente Menschen immer mal für ein paar Minuten!

  • Max H.

    Gott, ich liebe dieses Forum, macht echt Spaß hier :D.

  • Georg Q.

    @Arnonym

    Es wäre aber echt mal interessant zu erfahren wo du den film gesehen hast ^^

  • Maxeirl

    @Christian Bartels
    Göttlicher Kommentar!!!

    Zitat: "...jeder tritt und schimpft nach dem nächsten." -> "Jeder von euch ist Kindergarten, einer mehr einer weniger.", "Sondern der hahnebüchene Unsinn den ihr und andere meint ständig in die Welt posaunen zu müssen."

    Zitat: "Aber unterhaltsam seit (<-!!!!!!!)ihr für halbwegs intelligente Menschen immer mal für ein paar Minuten!"

  • Venom

    Muhahaha Maxeirl, genau das hab ich auch gedacht. Was fürn Schlauberger! Fast so gut wie Arno. Made my day!

  • _kaphoon_

    @ Jimmy Conway :

    Du hast schon recht, so mancher Film verdient eine bessere Bewertung. Dazu zähle ich auch z.B. "The Avengers". Ich habe ihn im Kino in 3D gesehen, der war gut, hat mich aber nicht so richtig überzeugt. Als der dann auf DVD rauskam, habe ich ihn mir abermals gegeben und das bis dato mehrmals! (Und ich kaufe mir den Kram, ist Ehrensache !) . Der Streifen ist einfach nur geil! Womöglich liegt der Knackpunkt an den Kritiken hier auf FS, dass nur der erste Eindruck zählt. Es gibt genügend Filme, die man ein zweites oder drittes Mal geniessen muss, um sich ein komplettes Bild zu machen. Auch wenn ich im Kino war, muss ich jedem Film eine ruhige Nacht gönnen, um am nächsten Tag noch einmal drüber nachzudenken. Das gilt z.B. auch für "The Dark Knight". Ich war im Kino nicht sonderlich überzeugt, habe ihn mir zuhause jedoch oft angeschaut und bin begeistert! Der erste Eindruck zählt nicht immer, somit sollte man sich die Kritiken der FS-Rezensenten nicht so zu Herzen nehmen, wie es hier der Fall ist.

    Und nochmal: Jede Kritik / Rezension hier ist subjektiv !! Sie wird von EINER Person verfasst.

    @ Maxeirl : Ich brauch´ dem wohl nicht viel hinzuzufügen. Halbwegs intelligente Menschen... Wer im Glashaus sitzt.... naja, man kennt es ja.

    "Man of Steel" werde ich mir im Kino geben und dann können wir hier ja weiter plaudern.

    :-)

  • Janos V.

    Herrliche Diskussion, fast so gut wie nach der TDKR-Kritik :D

    Noch ein kleiner Denkanstoß zu den Sterne-Bewertungen: Auch in den Kritiken zu Der Herr der Ringe (2+3) und The Dark Knight wurden negative Aspekte genannt. Trotzdem wurden für solche Filme früher 5 Sterne rausgehauen - einfach weil sie verdammte Meisterwerke sind und es verdient hatten, und niemand hatte was dagegen!
    Tja, nach der heutigen FS-Logik würden diese Filme wahrscheinlich auch nur 4 oder maximal 4,5 kriegen...

  • Silver Aries

    Geil, wie hier auf der Filmstarts Kritik rumgehackt wird, obwohl der Film noch gar nicht im Kino ist :) Wollt ihr nicht warten, bis ihr ihn gesehen habt (und zwar im Kino, wofür er nämlich produziert wurde ;) ), bevor ihr euren Senf dazu gebt? LOL

  • Admiratio

    Gut geschriebene Kritik, die 4 Sterne absolut nachvollziehbar macht!
    Ich finde die Bewertungen der diesjährigen Blockbuster insgesamt alle angemessen. Es war noch kein Meisterwerk dabei, viele Enttäuschungen (IM3, Gangster Squad), gute Filme (Star Trek, Gatsby), aber eben noch nichts, was mich in irgendeiner Weise wirklich umgehauen hat. Zumindest nicht bei den Blockbustern, auf die man sich lange gefreut hat und die ein entsprechendes Budget hatten.
    Dass MoS ein eher ernster, imposanter und sehr bedächtig erzählter Heldenepos werden würde, war zu erwarten. Sowohl Nolan als auch Snyder neigen ja zu ausführlichsten Schilderungen...
    Ich bin sehr gespannt, ob bei mir im Verlauf des Filmes irgendwann der Knackpunkt kommt, an dem mir das Unterbrechen des Spannungsbogens und zu ausschweifende, sich wiederholende Dialoge und Monologe zu viel werden (z.B. TDKR) oder ob die beiden einen gesunden Mittelweg zwischen Stilisierung einer Heldengeschichte (Watchmen) und Helden-Actioner gefunden haben.
    Jedenfalls eine interessante Kritik, an deren Ende ich etwas traurig war, dass sie bereits zu Ende ist. Kein schlechtes Zeichen ;)

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