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Kinostart
3. September 2009 (1h 44min)
- Regie
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Mit
Henry Hübchen, Markus Hering, Corinna Harfouch mehr
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Genre
Tragikomödie
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Nationalität
Deutschland
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In der Geschichte des Films hat es schon viele Schauspieler wie Otto (Henry Hübchen) gegeben. Er hat enormes Talent, ist aber völlig maßlos, was Frauen und Alkohol angeht. Doch selbst wenn er betrunken am Set auftaucht, hat er klare Vorstellungen davon, wie eine Szene auszusehen hat. Das führt zwangsläufig zu Problemen mit seinem Regisseur, der die Exzesse langsam leid ist und für den Fall, dass Otto wieder einmal ausfällt, vorsichtshalber einen Ersatzdarsteller engagiert hat.
| Verleiher | Senator Filmverleih | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Produktionsjahr | 2009 | Besucher | - | |
| VOD-Starttermin | - | Budget | - |
Von Christian Horn
Andreas Dresen ist vor allem für seinen semi-dokumentarischen, improvisierten Stil bekannt und wird reflexartig mit Halbe Treppe assoziiert. Bei genauerem Hinsehen zeichnet sich jedoch ganz deutlich eine auf den ersten Blick unerwartete Vielseitigkeit ab: Nach „Halbe Treppe“ drehte Dresen einen kleinen, lustigen Dokumentarfilm (Herr Wichmann von der CDU), um daraufhin wiederum eine Inszenierungsweise auszuloten, die der von „Halbe Treppe“ völlig gegenläufig ist: Sein Drama Willenbrook mit Axel Prahl ist nach einem minutiös organisierten Drehbuch entstanden und wartet mit komplex arrangierten Bildern auf – von Improvisation keine Spur. Der Folgefilm, Sommer vorm Balkon, stellt dann so etwas wie die Synthese aus Improvisiertem und Inszeniertem dar und kontrastiert darüber hinaus den schweren, eher düsteren „Willenbrook“ mit einer zwar mitunter tragischen, vom Grundton her jedoch beschwingten und komischen Geschichte. Einen Kontrast zu „Sommer vorm Balkon“ baut wiederum Dresens vorvorheriger Film auf: Wolke 9 (Deutscher Filmpreis für die "Beste Regie"). Die viel gelobte Charakterstudie unternimmt wieder dieses „Hereinkriechen in die Realität“ (ein Ausdruck von Dresen selbst), das auch schon „Halbe Treppe“ auszeichnete und ist im Gegensatz zu „Sommer vorm Balkon“ weniger „leicht“ und mehr improvisiert. Der neue Dresen nun, „Whisky mit Wodka“, ist am ehesten mit „Sommer vorm Balkon“ vergleichbar. Und das liegt nicht nur daran, dass der ungeheuer talentierte Wolfgang Kohlhase („Solo Sunny“) erneut das Drehbuch geschrieben hat, sondern vor allem daran, dass wir es wieder mit einer Tragikomödie zu tun haben und wieder mit einem „inszenierten“ Dresen.
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Rolle: Otto Kullberg
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Rolle: Arno Runge
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Rolle: Bettina Moll
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Rolle: Martin Telleck
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