Kinostart:
3. September 2009
Regie: Andreas Dresen
Mit Henry Hübchen, Markus Hering, Corinna Harfouch,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
Deutschland
.
Genre:
Tragikomödie
Laufzeit: 104 Minuten.
Produktionsjahr:
2009
Verleiher: Senator Filmverleih
Inhalt: In der Geschichte des Films hat es schon viele Schauspieler wie Otto (Henry Hübchen) gegeben. Er hat enormes Talent, ist aber völlig maßlos, was Frauen und Alkohol angeht. Doch selbst wenn er betrunken am Set auftaucht, hat er klare Vorstellungen davon, wie eine Szene auszusehen hat. Das führt zwangsläufig zu Problemen mit seinem Regisseur, der die Exzesse langsam leid ist und für den Fall, dass Otto wieder einmal ausfällt, vorsichtshalber einen Ersatzdarsteller engagiert hat.
FILMSTARTS.de
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Pressespiegel

User-Wertung(259 Bewertungen)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Christian Horn
(4)
Andreas Dresen ist vor allem für seinen semi-dokumentarischen, improvisierten Stil bekannt und wird reflexartig mit Halbe Treppe assoziiert. Bei genauerem Hinsehen zeichnet sich jedoch ganz deutlich eine auf den ersten Blick unerwartete Vielseitigkeit ab: Nach „Halbe Treppe“ drehte Dresen einen kleinen, lustigen Dokumentarfilm (Herr Wichmann von der CDU), um daraufhin wiederum eine Inszenierungsweise auszuloten, die der von „Halbe Treppe“ völlig gegenläufig ist: Sein Drama Willenbrook mit Axel Prahl ist nach einem minutiös organisierten Drehbuch entstanden und wartet mit komplex arrangierten Bildern auf – von Improvisation keine Spur. Der Folgefilm, Sommer vorm Balkon, stellt dann so etwas wie die Synthese aus Improvisiertem und Inszeniertem dar und kontrastiert darüber hinaus den schweren, eher düsteren „Willenbrook“ mit einer zwar mitunter tragischen, vom Grundton her jedoch beschwingten und komischen Geschichte. Einen Kontrast zu „Sommer vorm Balkon“ baut wiederum Dresens vorvorheriger Film auf: Wolke 9 (Deutscher Filmpreis für die "Beste Regie"). Die viel gelobte Charakterstudie unternimmt wieder dieses „Hereinkriechen in die Realität“ (ein Ausdruck von Dresen selbst), das auch schon „Halbe Treppe“ auszeichnete und ist im Gegensatz zu „Sommer vorm Balkon“ weniger „leicht“ und mehr improvisiert. Der neue Dresen nun, „Whisky mit Wodka“, ist am ehesten mit „Sommer vorm Balkon“ vergleichbar. Und das liegt nicht nur daran, dass der ungeheuer talentierte Wolfgang Kohlhase („Solo Sunny“) erneut das Drehbuch geschrieben hat, sondern vor allem daran, dass wir es wieder mit einer Tragikomödie zu tun haben und wieder mit einem „inszenierten“ Dresen.
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Whisky mit Wodka Trailer DF
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Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
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259 Wertungen
insgesamt 2 Kritiken
ThomasEdgar
Mitglied seit 1.074 Tagen
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34 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
An irgendeiner Stelle im Film gibt Dresen einer seiner Figuren diese Message in den Mund, die eigentlich keine ist. Eine Kurzbeschreibung eines Films, der pendelt zwischen Komik und berührender Echtheit in der Darstellung von Zwischenmenschlichem. Ein wahres Feuerwerk an Beziehungen zieht sich durch die gesamte Handlung, wobei das filmschaffende Millieu die geeignete Bühne liefert.
Einem alkoholabhängiger Schauspieler wird ein jüngerer zwecks Motivation vorgesetzt. Die Szenen werden doppelt gedreht, einmal mit dem Alten, einmal mit dem Jungen. Die Konfrontation der Gemerationen wird in ihrer Eigenheit dargestellt hinsichtlich Liebe und Leidenschaft. Auch der Tod kommt zum Zuge, der Vater wird durch einen Schluck Bier ins Jenseits befördert.
Die junge Statistin liebt den Kameraassistenten, der wiederum einem andern Mädchen verfallen ist. Die Annäherung der Älteren an das Frischfleisch klappt nur bedingt. Das Schäferstündchen der beiden Älteren in Erinnerung an frühere Leidenschaft in einem abgelegen Landgasthof endet in einem Fiasko. Es setzt sich die Flasche an den Hals, sie entreist sie ihm mit Gewalt, Agression, Tränen und Ratlosigkeit.
Es ist nur ein kleiner Auszug aus der Vielfalt der dargebotenen Situation und menschlichen Verflechtungen, von denen der Film lebt. Stellenweise verliert er sich in bezeihungsmäßiger Überfrachtung und ich habe den Eindruck, er wird den einzelnen Geschichten nicht ganz Herr. Auch der gesetzte Rahmen, endlich vor der der Kamera in einer Spielszene das Wort Arschloch sagen zu können, liefert keinen schlüssigen Zusammenhang, ebensowenig wie das aussöhnende Besäufnis mit dem jüngeren Konkurrenten, oder die offene Anklage vor versammelter Mannschaft.
Ich finde den Film weniger spannend aber dafür sehr unterhaltsam. Die schauspielerische Leistung ist überdurchnittlich gut. Die Raucherei finde ich im Nachhinein auffällig. Anscheinend hat die Zigarettenindustrie hier einiges
beigesteuert.
Verfasst am 02.11. um 15:28 Uhr -
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Besetzung und Stab
Henry Hübchen
Rolle: Otto Kullberg
Markus Hering
Rolle: Arno Runge
Corinna Harfouch
Rolle: Bettina Moll
Sylvester Groth
Rolle: Martin Telleck
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 14:54