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Home > Kino > Film-Archiv > Komödie > JCVD
Kinostart:
12. Juni 2009
Regie: Mabrouk el Mechri
Mit Jean-Claude Van Damme, Valérie Bodson, Karim Belkhadra,
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FSK ab 16 freigegeben
Produktionsland:
Luxemburg
,
Frankreich
,
Belgien
.
Genre:
Komödie
,
Action
Laufzeit: 97 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Inhalt: Für Jean-Claude Van Damme läuft es alles andere als gut. Den Sorgerechtsstreit um seine Tochter hat er verloren, Geld ist nicht mehr viel übrig und dann wird er auch noch in einer Post als Geisel genommen. Draußen gruppieren sich lautstarke Fans, drinnen kommen die Räuber auf die Idee, ihren prominenten Gefangenen mit vorgehaltener Waffe zu zwingen, sich als Gangster auszugeben und Forderungen zu stellen. Und während sich die Öffentlichkeit wundert, wie es mit ihrem Lokalhelden nur so weit kommen konnte, keimt in diesem die Angst auf, den Tag nicht zu überleben. Jean-Claude wartet auf Hilfe und beginnt, über sein bisheriges Leben zu sinnieren.
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
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User-Wertung(3159 Bewertungen)
(3,4)
Was hat Actionaltstar Jean-Claude Van Damme nicht schon alles getrieben? Er hat an illegalen Kampfsportturnieren teilgenommen (Bloodsport), war bereits tot („Universal Soldier“) und ist sogar durch die Zeit gereist („Timecop“). Nur eines hat der einzige Hollywood-Export Belgiens noch nie getan: schauspielern. Bis heute. In Mabrouk El Mechris „JCVD“ passiert das Unfassbare - aus der Kampfmaschine schlüpft ein echter Mime. Der Film landet auch nicht wie gewohnt direkt in den Videotheken, sondern läuft mit Erfolg auf internationalen Filmfestivals. Doch damit nicht genug. Van Damme spielt Van Damme! Und der ist eigentlich gar kein Held, sondern ein ganz normaler Typ von nebenan. „JCVD“ ist eine kluge Satire und zugleich eine respektvolle Hommage an „The Muscles from Brussels“. Und nebenher auch noch ein Streifen über Schein und Sein im Filmbusiness, dem der Balanceakt zwischen brüllkomischen und dramatischen Augenblicken scheinbar mühelos gelingt. Was für ein Kulturschock! Anders als die Herren Willis und Stallone, die zuletzt lediglich an alte Tugenden anknüpfen wollten, setzt Van Damme mit „JCVD“ ein dickes, fettes Ausrufezeichen unter seine bisherige Karriere. Im Film selber sieht es für den alternden Actionstar allerdings weitaus weniger rosig aus...
WeiterlesenMitglied seit 1.211 Tagen | 24 Userkritiken
Kritik: Seit Jahren schon gehört Jean-Claude Van Damme zum Kreis der alternden Action-Heroen, die ihr Geld nur noch in zweit- und drittklassigen Filmen verdienen. Doch im Gegensatz zu manch anderen wie Steven Seagal, scheint er sich nun aus diesem Sumpf befreien zu wollen. 2007 zeigte er bereits in „Until Death“, dass er durchaus zu echtem Schauspiel fähig ist und setzt diese Entwicklung nun in der belgisch-luxemburgischen Co-Produktion „JCVD“ fort. Der Film beginnt mit Jean-Claude Van Damme, der sich hier selbst verkörpert, beim Dreh zu seinem neuesten Film. Dort läuft nichts so, wie Van Damme sich das wünscht. Die lange Action-Sequenz führt ihn ans Ende seiner Kräfte, der Regisseur zeigt keinerlei Interesse daran, einen guten Film zu drehen und es läuft eine ganze Menge schief. Danach verliert er auch noch den Sorgerechtstreit um seine Tochter, die wegen ihres Vaters in der Schule gehänselt wird. Ohne Geld und völlig übermüdet kehrt er in seine Heimat Brüssel zurück. Dort will er eigentlich nur Geld von der Bank abheben und gerät dabei in einen Überfall. Die Geschichte scheint auf den ersten Blick sehr simpel gestrickt zu sein und erfüllt quasi jedes Klischee, dass man aus Hollywood-Filmen kennt. Doch der Unterschied zu üblichen Hollywood-Produktion ist die Authentizität, mit der Regisseur Mabrouk El Mechri seine Geschichte über den gescheiterten Star erzählt. Die Dialog wirken nie konstruiert oder künstlich, sondern scheinen dem normalen Alltag entsprungen zu sein. Selbst die Tatsache, dass scheinbar alle Bewohner Brüssels Van-Damme-Fans sind wird nicht als plumper Running-Gag genutzt, sondern führt immer wieder zu witzigen Dialogen mit mehr als einem intelligenten Seitenhieb auf Van Dammes Karriere. Ein besonders gelungener Moment ist, wenn einer der Räuber Van Damme nach seinem neuesten Filmprojekt fragt und dieser zugeben muss, dass die Rolle letztendlich an Steven Seagal ging. Doch nicht nur die komischen Momente können überzeugen. Denn Van Damme zeigt ein bislang ungeahntes schauspielerisches Talent und liefert eine wirklich hervorragende Leistung ab. Mehr als einmal wird der Zuschauer in diesem Film zu Tränen gerührt. Oft sind es kleine Szenen wie etwa Van Dammes Traum, in dem er für einen kurzen Moment auch im wahren Leben der Held sein darf, nur um dann mit der bitteren Realität konfrontiert zu werden. Der Höhepunkt allerdings ist ein mehrere Minuten andauernder Monolog, den Van Damme komplett improvisiert haben soll. Hier zeigt sich am deutlichsten der Mann hinter dem Helden. Van Damme spricht über sein ganzes Leben. Seine Erfolge in Hollywood kommen genauso zur Sprache wie seine gescheiterten Beziehungen und seine Drogenprobleme. Doch dieser Monolog erzählt nicht nur etwas über Van Dammes Leben. Viel mehr wird hier deutlich, dass das Star-Dasein allgemein nicht immer mit privatem Glück verbunden ist. Wer auch nur ein bisschen für die „Muscels from Brussels“ übrig hat tut gut daran sich diese Helden-Demotage einmal zu Gemüte zu führen. Es gehört schon eine gehörige Portion Mut dazu, um so die Hosen runterzulassen, wie es Van Damme in diesem Film tut. Und das sollte selbst seinen größten Gegnern einen etwas anderen Blick auf den belgischen Prügelhelden ermöglichen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Van Damme seine Lorbeeren nicht leichtfertig verspielt und vielleicht irgendwann mal wieder auf die Kino-Leinwand zurückkehrt.
Mitglied seit 1.425 Tagen | 23 Userkritiken
Kritik: jean claude. irgendwie witzig und nettte idee als jean claude selber zu spielen.
Rolle: Als er selbst
Rolle: Veuve Film Budapest
Rolle: Casting Direktor
Rolle: Betreiber des Videoclubs
Insiders: "JCVD"-Regisseur macht Comic-Verfilmung mit Alba
Hinzugefügt von Filmstarts am 25. November 2009
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