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Kinostart
2. April 2009 (1h 52min)
- Regie
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Mit
Pascal Greggory, Bruno Todeschini, Amira Casar mehr
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Genre
Drama
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Nationalität
Frankreich, Portugal, Deutschland
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Der Bürgerkrieg ist fast vorbei. Die progressiven Kräfte haben verloren. Der Widerstand, der so lange in den Bergen ausgehalten hatte, ist nahezu zerschlagen. Die Hafenstadt Santa María, in der noch verschiedene Gruppierungen um die Macht ringen, ist von den Truppen des Militärs umstellt und wird wohl in dieser Nacht endgültig fallen. Auf ihren Straßen herrschen Chaos und Krankheit. Niemand ist sicher vor der Geheimpolizei, die willkürlich Verhaftungen vornimmt und mordet. Am nächsten Morgen soll das letzte Schiff die dem Untergang geweihte Stadt verlassen.
| Originaltitel | Nuit de chien | Details zum Film | - | |
|---|---|---|---|---|
| Verleiher | Filmgalerie 451 | Besucher | - | |
| Produktionsjahr | 2008 | Budget | 6 500 000 euros |
Von Sascha Westphal
Wahrhaftigkeit. Nichts ist wichtiger für den exzentrischen, immer das Extreme suchenden Künstler Werner Schroeter. All seine Filme wie auch all seine Theater- und Operninszenierungen prägt eben dieses künstlerische Streben nach absoluter Wahrhaftigkeit, nach einem alles andere auslöschenden Eindruck von grenzenloser Offenheit und zugleich bedingungsloser Aufrichtigkeit. Nach dem Tod von Maria Callas hat er in einem im „Spiegel“ veröffentlichten Nachruf ihren „Ehrgeiz“ beschrieben, „die wenigen grundsätzlichen menschlichen Ausdrucksmomente bis in den musikalischen und gestischen Exzess auszuleben – diese wenigen total vertretbaren Gefühle: Leben, Liebe, Freude, Hass, Eifersucht, und Todesangst in ihrer Totalität und ohne psychologische Analyse vorzutragen.“ Und genau dieser Ehrgeiz treibt auch Werner Schroeter seit mehr als 40 Jahren an. Für Psychologie ist in seinen Filmen kein Platz. Den üblichen simplen psychologischen Kausalketten, denen ein Großteil aller Kino- und Fernsehproduktionen folgt, verweigert er sich konsequent. An ihre Stelle treten Reihungen von Szenen und Sequenzen, in denen Leben und Liebe, Freude und Hass, Eifersucht und Todesangst ganz ungeschminkt zum Ausdruck kommen. Das menschliche Leben ist in Schroeters Schaffen nichts als ein permanenter Ausnahme- und Belagerungszustand. Noch nie war dies so deutlich wie in dem endzeitlichen Film Noir „Diese Nacht“, seiner Verfilmung von Juan Carlos Onettis existentialistischem Roman „Für diese Nacht“. In grandiosen Tableaus entwirft Schroeter ein überwältigendes Panorama einer in der Auflösung begriffenen Welt, in der jede ihrer Bewegungen und Entscheidungen die Menschen dem Tod nur einen weiteren Schritt näher bringt.
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Rolle: Ossorio
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Rolle: Morasan
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Rolle: Irène
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Rolle: Villar
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