Kinostart:
21. Mai 2009
Regie: Christine Jeffs
Mit Amy Adams, Emily Blunt, Alan Arkin,
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FSK ab 12 freigegeben
Produktionsland:
USA
.
Genre:
Komödie
Laufzeit: 91 Minuten.
Produktionsjahr:
2008
Verleiher: Capelight
Inhalt: Früher war sie Cheerleader und das begehrteste Mädchen der Highschool, doch vom glamourösen Leben ist Rose Lorbowski (Amy Adams) mittlerweile weit entfernt. Mit Anfang Dreißig schlägt sich die alleinerziehende Mutter als Putzfrau durchs Leben. Rose fehlt das Geld, um ihren verhaltensauffälligen Sohn auf eine spezialisierte Privatschule zu schicken. Weder ihr kauziger Vater Joe (Alan Arkin) noch ihre leichtlebige Schwester Norah (Emily Blunt), die vor kurzem ihren Job als Kellnerin verloren hat, sind ihr dabei eine Hilfe. Rose hat ein Verhältnis mit dem verheirateten Polizisten Mac (Steve Zahn), der sich zwar weigert, seine Frau zu verlassen, aber Rose und Norah eine unverhoffte finanzielle Chance bietet. Die beiden ungleichen Schwestern reinigen fortan die Tatorte von Gewaltverbrechen. Das Geschäft mit der Blutbadbeseitigung läuft so gut, dass Rose ihre eigene Reinigungsfirma gründet: "Sunshine Cleaning".
FILMSTARTS.de
(4)
Pressespiegel
(3,2)
User-Wertung(1526 Bewertungen)
(3,4)
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Kritik der FILMSTARTS.de-Redaktion
Von Carsten Baumgardt
(4)
In schöner Regelmäßigkeit gebärt das amerikanische Independent-Kino erstaunliche Kassenerfolge – zuletzt etwa Juno oder Little Miss Sunshine. Neben den klassischen Genrezutaten bestechen diese Filme durch famose Feel-Good-Qualitäten und jede Menge Herz und Witz. Ein solcher Überflieger blieb in der Saison 2008 komplett aus. Es ist schon bezeichnend, wenn Altmeister Woody Allen (von Haus aus US-Kassengift) mit Vicky Cristina Barcelona den erfolgreichsten Indie der Spielzeit vorlegt. Ein Abräumer an den Kinokassen wird auch „Sunshine Cleaning“ nicht werden, dafür glänzt Christine Jeffs wunderbare, für den „Grand Jury Prize“ in Sundance nominierte Tragikomödie als kleines Indie-Highlight, das es auf jeden Fall zu entdecken lohnt.
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Trailer & Videos
Sunshine Cleaning Trailer DF
Bilder und Poster
Userkritiken und Wertungen
Durchschnittliche Wertung:
(3,4)
bei
1526 Wertungen
insgesamt 10 Kritiken
ThomasEdgar
Mitglied seit 1.074 Tagen
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34 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Zuerst dachte ich, der Film liefert eine Variante des amerikansichem Traums vom Tellerwäscher zum Millionär. Diese Schublade ist zu eng. Der Film bietet mehr an Gegenwartszeugnis. In welcher Zeit leben wir, in der ein Heer von Motivationstherapeuten benötigt wird, damit wir uns morgens wieder im Spiegel anschauen können, um uns Mut zuzusprechen? Was bei Horst Schlämmer ein platter Kalauer, ist hier eine liebevolle Karikatur.
Sehr feinfühlig wird das Leben zweier Schwestern geschildert. Sie leben In einer Gesellschaft, die immer mehr ausgrenzt und wenig Chancen zur sozialen und beruflichen Entwicklung läßt. Die unglückliche Affaire der älteren Schwester mit ihrem verheirateten Exfreund, oder die etwas schräge Begegnung mit der erfolgreichen Schulkolegin, zeigen deutlich: Du gehörst nicht dazu. Rückhalt bietet die familienähnliche Gemeinschaft mit dem glücklosen Vater und dem Sohn, der entsprechend seiner Herkunft Schulprobleme hat. Alle Konflikte werden mit einem Schuß Humor verpackt. Es wird dadurch eine gewisse Distanz geschaffen, ein Geschenk an den Zuschauer, der sich angesichts der dargestellten Probleme noch wohlfühlen kann.
Wer macht den Abwasch, wer macht die Drecksarbeit nach der Party? Es sterben Menschen, viele werden getötet oder bringen sich um. Die beiden Schwestern finden hier eine lukrative Marktlücke als gutbezahlte spezial Putzfrauen. Für mich ist diese Arbeit in ihrem realen Bezug das tragende Thema des Films. Manchmal ist nicht nur das Blut zu beseitigen. Manchmal ist es auch wichtig, mit einer Hinterbliebenen zu trauern.
Beide Schwestern verarbeiten nebenbei ein Kindheitstrauma. Sie fanden ihre tote Mutter, wahrscheinlich Selbstmord im Suff. Hier verliert der Film. Das Thema Vergangenheitsbewältigung finde ich überflüssig, Gegenwartsdramatik wird ausreichend geboten. Nicht ganz schlüssig ist die Ablehnung der älteren Schwester der jüngeren gegenüber, nachdem diese durch Fahrlässigkeit ein Haus abgebrannt hat. Das Geschäft war dadurch ruiniert, aber ihre beiderseiteíge Verbundenheit hatte doch schon mehr Tiefen durchlebt.
Letztlich springt der Vater rettend ein, indem er sein Eigenheim Zur Schuldentilgung opfert. Ende gut, alles gut? Schade, nach meinem Geschmack ein zu konstruiertes Happy End, aber dennoch, ein sehenswerter Film.
Verfasst am 26.09. um 19:56 Uhr -
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Mapache
Mitglied seit 1.188 Tagen
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14 Userkritiken
Bewertung:
(3,5)
Kritik:
Seit langem mal wieder ein wirklich netter Film aus dem Genre der Tragikomödien.
Die Schauspielerinnen haben ihre Sache sehr gut gemacht, alle - auch weniger aktive Sprechrollen waren überzeugend gespielt.
Leider gehen für meinen Geschmack zu viele Aktionen in die Hose und man hat am Schluss ein zu betrübtes Gefühl im Magen. D.h. ein wirkliches Happy End gibt es nicht.
Dennoch waren manche Stellen wirklich lustig und der Witz teilweise klug versteckt, sodass man auf die Feinheiten acht geben musste, um das Spiel mit den Cliches erkennen zu können.
Ich empfehle den Film daher für alle, die kein Actionkino sehen möchten.
Verfasst am 11.06. um 17:36 Uhr -
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Pressespiegel
Presseschnitt:
(3,3) bei 4 Pressewertungen.
Vollständiger Pressespiegel mit Zitaten
Besetzung und Stab
Amy Adams
Rolle: Rose Lorkowski
Emily Blunt
Rolle: Norah Lorkowski
Alan Arkin
Rolle: Joe Lorkowski
Jason Spevack
Rolle: Oscar Lorkowski
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Gast - Donnerstag, 09. Februar um 10:14