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    Endlich zurück im Heimkino: Dieses Horror-Remake ist sogar besser als das Original – mit "Deadpool"-Star Ryan Reynolds!
    Daniel Fabian
    Daniel Fabian
    -Redakteur
    Ob Sammlereditionen aus aller Welt, aktuelle Schnäppchen oder Uncut-Horror – er weiß ganz genau, wie man an die großen Must-Haves kommt.

    Bevor Ryan Reynolds in Deadpool seine Paraderolle fand, drehte er nicht nur jede Menge romantische Komödien, sondern auch den einen oder anderen Horrorfilm. Etwa die sehenswerte „Amityville Horror“-Neuauflage, die nun ins Heimkino zurückkehrt.

    Ryan Reynolds arbeitete eine halbe Ewigkeit daran, Marvel-Antiheld Deadpool auf die Leinwand zu bringen – und gilt heute nicht zuletzt dank seiner Performance als Merc with a mouth zu den gefragtesten Schauspielern Hollywoods. Zyniker könnten nun meinen, dass er seine Paraderolle seit „Deadpool“ in jedem seiner Filme spielt. Doch während er in den 2000ern noch wesentlich unterschiedlichere Filme drehte, kam selbst damals schon sein spitzzüngiger Humor zum Vorschein. Ob nun in der romantischen Komödie („Vielleicht, vielleicht auch nicht“), im irrsinnigen Action-Spektakel („Smokin' Aces“) oder bei der Vampirjagd („Blade: Trinity“) – in Reynolds' Rollen steckte immer auch ein wenig von Reynolds selbst.

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    2005 stand er zudem für „Amityville Horror - Eine wahre Geschichte“ vor der Kamera – die Neuverfilmung des gleichnamigen Horror-Klassikers aus den 70ern. Inmitten der damaligen Horror-Remake-Welle erschien der Film von Andrew Douglas („Mindhunter“) zwischen gefeierten Neuauflagen wie „The Ring“ oder „The Hills Have Eyes“ – und ging dabei fast ein wenig unter. Fast 20 Jahre später lohnt es sich, (noch einmal) einen Blick auf ihn zu werfen. Denn „Amityville Horror“ (2005) kehrt am 24. November 2023 endlich ins Heimkino zurück und erscheint neu auf DVD und Blu-ray – und ist immerhin (noch) besser als das ikonische Original …

    … zumindest, wenn es nach der FILMSTARTS-Community geht. Während die 1979er-Version mit Josh Brolin und Margot Kidder aktuell nämlich mit durchschnittlich 2,9 von 5 möglichen Sternen bewertet ist, kommt die Neuinterpretation von 2005 immerhin auf 3,2 Sterne. Und damit nicht genug: Nicht nur das Publikum konnte der Neuauflage einiges abgewinnen, sondern auch wir: In der FILMSTARTS-Kritik kommt das Remake auf respektable 3,5 Sterne.

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    Sollte „Amityville Horror“ bislang also spurlos an euch vorbeigegangen sein, lohnt es sich womöglich, ihm doch noch eine Chance zu geben. Alle mit Prime-Abo, die keinen Bock auf einen Blindkauf oder Staubfänger im Regal haben, können den Film derzeit auch einfach im Abo bei Amazon Prime Video* streamen.

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    „Basierend auf einer wahren Geschichte“ ist eine Phrase, die Filmemacher*innen vor allem im Horror-Kino gerne nutzen, um die Zuschauerinnen und Zuschauer emotional abzuholen – wer im Nachhinein recherchiert, wird jedoch in vielen Fällen eines Besseren belehrt. Dahingehend bildet „Amityville Horror“ eine kleine Ausnahme: Denn der Film ist insofern keine Mogelpackung, als dass er tatsächlich auf Ereignissen basiert, die sich so oder so ähnlich zugetragen haben!

    Gleichzeitig hat Andrew Douglas aber natürlich keinen Dokumentarfilm gedreht, sondern einen durch und durch klassischen Horror-Reißer. Er spielt gekonnt mit Licht und Schatten, weiß seine famosen Kulissen toll einzusetzen und stellte so einen höchst atmosphärischen Grusler auf die Beine. Vor allem aber gelingt es ihm, „die Spannungsschraube kontinuierlich anzuziehen, indem er die Idylle mehr und mehr in einen Albtraum verwandelt“, wie Autor Carsten Baumgardt in der offiziellen FILMSTARTS-Kritik hervorhebt. Am Ende ist der Film damit zwar kein Wunder der Originalität, aber ein mehr als solide umgesetzter klassischer Genrefilm – nicht allzu anspruchsvoll, aber ungemein stimmungsvoll.

    Im Zentrum der Geschichte stehen übrigens George (Ryan Reynolds) und Kathy Lutz (Melissa George), die fest davon überzeugt sind, endlich das perfekte Heim für ihre Familie gefunden zu haben. Dabei ignorieren sie zunächst, dass es in ihrem neuen Haus vor nicht allzu langer Zeit zu tragischen Morden kam. Und der Täter soll den Befehl zu dem Massaker auch noch von geheimnisvollen Stimmen erhalten haben – da dauert es nicht lange, bis auch die Lutz-Familie mit ersten finsteren Visionen und rätselhaften Ereignissen konfrontiert wird…

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