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Uwe Boll kritisiert "Argo" und "Zero Dark Thirty" als "Pro-CIA-Filme", glaubt Geschichte über den Tod von Osama Bin Laden nicht
Von Björn Becher — 10.05.2013 um 09:42
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Uwe Bolls neuer Film "Assault On Wall Street" startet heute (10. Mai 2013) in den amerikanischen Kinos, weswegen der Regisseur in den vergangenen Tagen auf Pressetour war. Dabei ließ er es sich nicht nehmen, über andere Filme zu lästern. Fett bekamen "Zero Dark Thirty" und "Argo" ab, die er als Pro-CIA-Filme bezeichnete. "Zero Dark Thirty" habe zudem das Problem, dass er die Geschichte über den Tod von Osama Bin Laden nicht glaube.

In einem Interview mit FilmDrunk sagte Uwe Boll, dass er denke, dass "Argo" und "Zero Dark Thirty" super pro-CIA-Tendenzen haben und er damit große Probleme habe. Beide Filme sagen, dass die CIA die beste Organisation in der Welt sei. "Argo" sei von beiden allerdings der bessere Film, weil die Geschichte ihn wenigstens gepackt habe. Bei "Zero Dark Thirty" glaube er dagegen die ganze Geschichte nicht – auch weil er die offizielle Version des Todes von Bin Laden nicht glaube. Im Film laufen jeder mit IPhones oder Kameras herum, aber es wurden nie Bilder des Geschehens veröffentlicht. So ein Foto des toten Bin Laden sei doch sicher fünf Millionen Dollar wert. Das hätte doch schon längst einer der Navy-Seals verkauft. Er glaube dagegen Presseberichten aus Indien und Pakistan, dass Bin Laden schon vor sechs Jahren an Nierenversagen gestorben sei. Dies könne man in einem Film aber nicht zeigen, man brauche ja Drama. Zudem könne er die Figur von Jessica Chastain in dem Film nicht ausstehen. Die schaue so aus, als wäre sie traurig über das ganze Foltern, ist aber trotzdem dabei.

Trotzdem sagte Uwe Boll, dass er froh sei, dass solche Filme gemacht werden. Er liebe Filme wie "French Connection" und "Goodfellas", Filme, die auf wahren Geschichten beruhen. Er schaue so etwas viel lieber als Sachen wie "Der Hobbit".

Uwe Bolls neuer Film "Assault on Wall Street" startet in den USA am heutigen Freitag (10.5.2013) in den Kinos und erscheint voraussichtlich Herbst im 2013 in Deutschland auf DVD und Blu-ray. Anbei der Trailer zu dem Amoklauf-Thriller mit "Prison Break"-Star Dominic Purcell:

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Kommentare
  • DerEinevomDorf
    Dann hat der gute Uwe wohl einen anderen "Zero Dark Thirty" gesehen als ich.
  • sky_erosion
    Ich liebe auch so welche Filme wie "Alone in the Dark", "BloodRayne" und "Dungeon Siege", die auf wahren Geschichten beruhen...Ach, ich kann diesen Typen einfach nicht ernst nehmen, erst bringt er nur Schund in diese Welt und dann soll man sich noch seine undifferenzierte Meinung zu tausendmal besseren Filmen anhören. Aber immerhin, so sich einen Namen gemacht zu haben, verdient ein wenig Respekt, auch wenn es einen traurig stimmt.
  • TresChic
    Bitte erklärt mir mal, wie sich seine Filme re-finanzieren. Schwerter des Königs hat 60 Mio (estimated wohlgemerkt) gekostet - total Flop. Selbst danach werden noch Filme mit 5-10 Mio Dollar budget gedreht. Kann sich sowas wirklich noch über DVD/blue ray re-finanzieren? Ich verstehe das ja noch bei van damme und Seagal, wenn die Filme ca 10 Mio kosten, weil hier zumindest noch gute B Ware abgeliefert wird und eine große Fangemeinde die Filme leihen bzw kaufen. Aber bei Boll sind die B Filme wirklich schlecht, ich habe mir einige angesehen, u.a. auch den Film mit Dolph Lundgren aber selbst wenn ich total auf C Action movie mit viel Bier und Chips runterbreche, langweilen mich die Filme. Ist das vielleicht alles ein Abschreibungstrick mit den Steuern?
  • Stepp W.
    Ach, Leute der Herr Boll zieht seine gewohnte Werbemasche durch und zieht über andere Filme/Regisseure her. Gratulation das er es wieder geschafft hat, so Eure Aufmerksamkeit zu erlangen und in den Neuigkeiten zu stehen. Der Mensch Boll ist doch seit Jahren einfach nur noch langweilig, sich selbst wiederholend und verzweifelt. Da gibt es wahrlich keine berichtenswerten Neuigkeiten. Selbst als Witzfigur hat er schon lange ausgediehnt, da ein Witz nicht besser wird wenn man ihn x-mal wiederholt. Also lasst den doch endlich einmal links liegen.
  • Birk Oetzmann
    Uwe Boll ist ein verdammter Loser der nichts im Filmgeschäft zu suchen hat! Also kann er sich ja mal jeglichen Kommentare sparen. Jeder andere Film ist, im Gegensatz zu seinen, ein wahres Meisterwerk egal worum es geht!
  • sander90
    Uwe Boll ist zwar ein Loser, Zero Dark Thirty aber wirklich einfach kein guter Film.
  • Cinergie
    Uwe Bolls Ruf fristet eh schon seit langem ein trauriges Dasein im tiefsten Kellergewölbe, zum einen durch seine fast durchwegs schlechten und lächerlichen Filme (nur Dungeon Siege hat mir ansatzweise gefallen) aber auch durch sein peinliches und respektloses Benehmen seinen Berufskollegen gegenüber! Gerade Argo ist ein hochintelligenter Politthriller und ich hatte nicht das Gefühl Ben Affleck hätte irgendwo inszeniert, dass die CIA die beste Organisation der Welt ist. Man kann natürlich immer irgendwelche Aussagen in einen Film reininterpretieren. Boll muss in Folge 5 gute Filme drehen und dabei seine Klappe halten, bevor ich den Mann wieder ernst nehmen kann :-).
  • Ragism
    Es ist absolut keine Frage, daß die USA ein Schurkenstaat sind und daß die CIA eines der wichtigsten Instrumente dieses Staates ist. Dieser Geheimdienst hat nach all den Jahren so viel Dreck am Stecken, daß sich ganze Bibliotheken damit füllen ließen. In gewisser Weise kann ich Uwe Boll verstehen, sollte er gemeint haben, daß er Filme satt hat, welche US-Geheimdienste als positiv darstellen - und wenn nicht, dann werden sie von "außergewöhnlichen Umständen" dazu gezwungen, sich falsch zu verhalten. Ich hasse Uwe Boll übrigens so wie die meisten von Euch. Einen Tipp kann ich euch aber geben: Schaut euch mal "Rampage" an. Über den Film wird kaum je gesprochen, was wohl daran liegt, daß es tatsächlich ein guter Film ist. Klar leidet er an ein paar Schwächen, allerdings würde man niemals denken, daß er von Uwe Boll sein könnte.
  • mastodon
    Uwe Boll ist zwar ein Vollidiot dessen Machwerke jegliches filmisches Handwerk vermissen lassen, trotzdem hat er recht mit dem was er (zumindest über Argo) sagt. Das ist nur ein weiterer einseitig betrachteter Pro-USA-Film. Ich kann mich noch erinnern, vor ein paar Monaten, als Ahmadinedschad die Darstellung kritisierte und sich jeder im Internet über den bösen Diktator aufgeregt hat. Sicherlich ist das ein Idiot, aber Ben Affleck hat bewusst sämtliche Geschehnisse die zu der im Film betrachteten Geiselnahme geführt haben ausgeblendet. Warum zeigt er nicht wie der Schah von Persien als Marionette gegen den Willen des Volkes durch die CIA installiert wurde um amerikanische Interessen durchzusetzen? Warum wird in Zero Dark Thirty nicht gezeigt wie in den 80ern die Taliban durch die CIA trainiert und finanziert wurden um die Russen aus Afghanistan zu jagen? Das ist Geschichtsklittereung par excellence! Dazu noch die Oscarverleihung mit der First Lady. Billige Propaganda! Der selbe Scheiß als damals Hurt Locker ausgezeichnet wurde! Aber hauptsache die dummen unwissenden Deutschen können sich aufregen über Gaddafi und Co. Ratet mal wer diesen Pseudodemokraten zur Macht verholfen hat?
  • TresChic
    Der Trailer sieht ehrlich gesagt richtig gut aus. Die endlosen, ewig gleichen Diskussionen ala Cinergie, Stepp etc interessieren nicht. Dass er üble Filme gemacht hat, wissen wir seit Jahren. Was WIRKLICH mal interessant wäre, ist zu wissen, wie sich seine Filme finanzieren.
  • Venom
    Hier muss ich Boll in den meisten Punkten zustimmen.
  • saintken
    Die Begründung, wieso Bilder des angeblich toten Osama nicht veröffentlicht werden sollten, sind an Frechheit nicht zu überbieten.
  • 1907
    omg, ich kann nicht glauben das ich mir eben ein uwe boll trailer angesehen hab... echt jetzt WER ZAHLT FÜR SOWAS?????
  • Ilja
    @cinergie: "argo" ist sicher nicht das propagandamachwerk als welches es hier beschrieben wird, nah dran an der geschichte ist er trotzdem auch nicht. die bissigen seitenhiebe auf die CIA während des films oder der vorspann der die einflußnahme durch das sponsoring des schah betrachtet (und in dem auch noch allen ernstes in kulturalistischer manier der islamistische furor als dem iranischen volk eingeschriebn dargestellt wird, dabei aber völlig übersehen wird, das bspw. noch in den ersten tagen von khomeinis herrschaft hunderttausende unverschleierte frauen gegen dessen antifeminine gesetzgebung - die er ja im eiltempo eingeführt hat - auf die straßen gingen), können auch nicht von der hand weisen, das die rolle der CIA übertrieben wird: mendez war in der realität einen halben tag in teheran, die aktion planten maßgeblich die kanadier bzw. ihre leute vor ort - im film sind sie randfiguren, allemal von mutigen zuschnitt, aber eben nur randfiguren. die eigene befreiungsaktion der amerikaner (zur befreiung der verbliebenen geiseln) endete bekanntlich ja auch in einem desaster. der eine koch der die leute anfangs versorgte kam auch nicht vor.
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