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    Drogenthriller "Triple Frontier" zerbricht: Tom Hardy und Channing Tatum haben keine Lust mehr auf Regisseur J.C. Chandor
    Von Björn Becher — 13.04.2017 um 13:15
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    „Triple Frontier“ gilt seit Jahren als vielversprechendes Projekt in Hollywood, doch nun ist es erst einmal tot. Erst stiegen wohl die Stars Tom Hardy und Channing Tatum aus, nun hat auch Studio Paramount keine Lust mehr….

    Village Roadshow Pictures / Warner Bros.
    Nach ihren erfolgversprechenden Zusammenarbeiten mit „The Hurt Locker“ und „Zero Dark Thirty“ wollten Autor Mark Boal und Regisseurin Kathryn Bigelow eigentlich den Drogenthriller „Triple Frontier“ in Angriff nehmen. Doch obwohl Stars wie Tom Hanks, Will Smith und Johnny Depp vom Drehbuch begeistert gewesen sein sollen und mitspielen wollten, ging es mit dem Projekt lange Zeit nicht richtig voran. Boal und Bigelow, die Smith als Hauptdarsteller ablehnte, widmeten sich schließlich einem neuen Projekt und machten das Rassenunruhen-Drama „Detroit“, zu dem gerade der erste Trailer veröffentlicht wurde. Mit dem für „Margin Call“ für einen Drehbuch-Oscar nominierten Autor und Regisseur J.C. Chandor wurde ein neuer Verantwortlicher gefunden und mit Tom Hardy und Channing Tatum kamen neue Stars an Bord. Doch kurz vor dem geplanten Drehbeginn im Mai 2017 ist das Projekt nun erst einmal zerbrochen.

    Wie Deadline zuerst berichtete, soll J.C. Chandor das Drehbuch noch einmal überarbeitet haben, was angeblich Tatum und Hardy kräftig auf die Palme brachte. Beide wollten wohl unter diesen Voraussetzungen nicht mehr die Hauptrollen übernehmen. Vor allem Hardy bestand laut Deadline nun auf neuerlichen Änderungen am Skript von Chandor. Doch dazu kommt es jetzt nicht. Beide Schauspieler sind ausgestiegen und auch Studio Paramount hat das Projekt verlassen. Dort gibt es aktuell zudem heftig Turbulenzen in der Führungsetage, was zu dem Entschluss beigetragen haben dürfte. Nach einem schwachen Jahr 2016 musste zuletzt der Studioboss gehen. Schon vor den enttäuschenden Zahlen des als Blockbusters eingeplanten „Ghost In The Shell“ wurden alle Ausgaben auf den Prüfstand gestellt. Da scheint man wenig entschlossen, viel Geld für eine schwierige und nur an Erwachsene vermarktbare Geschichte rund um den Drogenkrieg im Grenzbereich zwischen Paraguay, Argentinien und Brasilien locker zu machen. Andere Filmemacher können schließlich auch ein Lied davon singen, wie schwer es seit Monaten ist, Filme bei Paramount finanziert zu bekommen. „World War Z 2“ mit Brad Pitt und der mittlerweile zu Netflix veräußerte „The Irishman“ von Martin Scorsese kommen schließlich unter anderem auch deswegen nicht in die Gänge.

    Wie es mit „Triple Frontier“ nun weitergeht, ist ungewiss. Regisseur J.C. Chandor, der noch Oscarpreisträger Mahershala Ali an Bord hat, dürfte sich nun auf die Suche nach neuen Darstellern und vor allem einem Studio machen, das vielleicht doch seine Vision umsetzen will. Ob ihm das gelingt, bleibt abzuwarten.




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