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"Silver Sable And Black Cat": Regisseurin für "Spider-Man"-Spin-off gefunden
Von Björn Becher — 26.05.2017 um 15:16
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Sony treibt sein Universum mit eigenen Figuren aus dem „Spider-Man“-Franchise voran. Nachdem Tom Hardy die Hauptrolle in „Venom“ spielen wird, steht nun auch eine Regisseurin für „Silver Sable And Black Cat“ fest.

Marvel
Gina Prince-Bythewood wird für Sony die Marvel-Comic-Adaption „Silver Sable And Black Cat“ inszenieren. Die Regisseurin von Filmen wie „Die Bienenhüterin“ und „Beyond The Lights“ begibt sich mit der Kinogroßproduktion auf neues Terrain. Ein wenig Comic-Erfahrung bringt sie aber schon mit. Sie inszenierte gerade die Pilotfolge der kommenden Marvel-Serie „Cloak & Dagger“.

Im Mittelpunkt von „Silver Sable And Black Cat“ stehen die beiden aus den „Spider-Man“-Comics bekannten Titel(anti)heldinnen. Die Söldnerin Silver Sable betreibt eine Agentur, die schwere Verbrecher verfolgt, während Black Cat eine geschickte Einbrecherin ist. Das Alter Ego der Figur, Felicia Hardy, trat übrigens bereits in „The Amazing Spider-Man 2“ auf und wurde da von Felicity Jones gespielt. Damals plante man, die Figur in Sequels weiter auszubauen, wozu es aber durch die Einstellung der Reihe nie kam. Nun dürfte die Rolle neu besetzt werden.

Bevor es dazu kommt, wird sich Prince-Bythewood erst einmal an eine Überarbeitung des bisherigen Skripts machen. Dies schrieb zuletzt Chris Yost („Thor 3: Ragnarok“), nachdem eine vorherige Version von Lisa Joy („Westworld“) stammte.

Ein Crossover mit dem neuen „Spider-Man“ Tom Holland darf übrigens nicht erwartet werden – auch wenn die Figuren in den Comics Verbindungen haben, immer wieder mit der Spinne aneinandergeraten und auch mit ihr zusammenarbeiten. Ein aktueller Deal, den Sony und Marvel bezüglich der gemeinsamen Nutzung von Peter Parker geschlossen haben, bezieht sich nämlich nur auf eine quasi „Rückleihe“ von Spider-Man - in der Version von Holland - selbst. Mit diesem Vertrag vereinbarten die beiden Studios, dass Holland als Spider-Man für die Laufzeit exklusiver Teil des MCU ist und so auch in Marvel-Filmen von Disney (siehe „The First Avenger: Civil War“, „Avengers: Infinity War“) auftreten kann, wobei Marvel die kreative Führung hat..

Der Vertrag war nötig, weil Sony bereits – vor vielen Jahren, als Marvel noch nicht selbst Filme und Serien produzierte - von dem Comic-Giganten die Adaptionsrechte für das gesamte „Spider-Man“-Universum erwarb. Da dieser Fundus weit größer ist als nur Spider-Man, will Sony diverse weitere Figuren nutzen, um ein eigenes Kinouniversum aufzubauen, über welches das Studio volle Kontrolle hat. Den Anfang macht hier „Venom“ von „Zombieland“-Regisseur Ruben Fleischer mit Tom Hardy in der Hauptrolle. Dieser soll im Herbst 2018 in die Kinos kommen. „Silver Sable And Black Cat“ dürfte dann 2019 folgen. Zwischen diesen Filmen sind Verbindungen und Crossover übrigens denkbar.

Spider-Man: Homecoming“ startet derweil am 13. Juli 2017. Nachfolgend der Trailer:




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Kommentare
  • Bj?rn Becher, FILMSTARTS.de

    Es gibt den alten Vertrag, mit dem Sony das ganze Spider-Man-Universum erwarb, also die Rechte an Spider-Man und vielen weiteren Figuren, die mit ihm verbunden sind (einen ähnlichen Vertrag gibt es für die X-Men zwischen Fox und Marvel). Nun gibt es einen neueren Vertrag, in dem sich Marvel und Sony über quasi die Rückleihe von Spider-Man geeinigt haben. Den nutzt Marvel jetzt für sein MCU, wobei die Spider-Man-Filme (wie Homecoming) bei Sony erscheinen, andere Filme (Avengers 3 etc) bei Disney. Da Sony aber dieses ganze Arsenal an Figuren hat, machen sie nun noch ein eigenes Universum, um ihre Rechte auch zu nutzen. Wenn sie das mit dem MCU verbinden würden (durch ein Einbauen von Hollands Spider-Man) müssten sie sich aber wieder mit Marvel und Feige einigen. Da diese die kreative Kontrolle übers MCU behalten wollen, wäre Sony da von Marvel abhängig und könnte nicht sein eigenes Ding machen. So machen sie lieber ein eigenes Universum. Versuche das auch im Artikel noch etwas klarer darzustellen.

  • Deliah C. Darhk

    Nö. Wir müssen nur nicht für alles, wo Marvel drauf steht mit Hurra ins Kino rennen.
    Abwarten und TV gucken geht auch.

  • Deliah C. Darhk

    Ich glaube Cirbys Unverständnis beruht auf dem Gedanken, warum Sony nicht einfach X oder Y für einen eigenen "SCU-"Spiderman verpflichtet.
    Ist bekannt, ob es da eine Ausschluss-Klausel im Rückleihe-Vertrag für gibt?

  • Deliah C. Darhk

    Figuren wie Black Cat oder Benom locken aber kein Mainstream ins Kino, weil das diese Charaktere kaum bis gar nicht kennt. Diese Filme müssen bei den Fans ankommen, um auf Interesse zu stossen und den Weg für die begehrtem Sequel-Einnahmen frei zu machen.
    Ob sie es schaffen? Habe ich so meine Zweifel dran.
    Venom ohne Spidey ist füt mich eim NoGo. Silver Sable interessiert mich komplett nicht als Titelträgerin. Black Cat finde ich zwar interessant, aber ohne Spiderman nur bedingt tragfähig.
    Der verworfene Sin6-Film hätte mich locken können. Ein Film über Hobgoblin & Rose könnte was werden, wemn Kingpin und Dpidey darin auftauchen würden. Auch ein Film mit Kingpin. Silbermähne und Answer könnte ein interessantes Gangster-Epos werden.
    Spider Woman (Jessica) würde mich noch einfangen können. Die Andere (Julie) mag ich zwar lieber. Aber die müsste zum Avenger-Franchise gehören.
    Mehr Marvel-Potential sehe ich derzeit nicht bei Sony, womit ich mich ansprechen lassen würde.

  • greek freak

    Ähem... der Film wird von Sony Pictures produziert,nicht von Marvel Studios und wie wir Sony so kennen,wird das ganze amtlich floppen.

  • Bj?rn Becher, FILMSTARTS.de

    Man kennt natürlich die Verträge nicht, sondern nur das, was über sie in den gewöhnlich bestens informierten Fachblättern wie Variety kursiert. Dass Sony weiter einen anderen Spider-Man solo nutzen darf, zeigt der (ebenfalls in einem eigenen Universum spielende) Animationsfilm, der ja auch kommt. Doch ich denke nicht, dass sie zwei verschiedene Live-Action-Spideys haben wollen (da stimme ich Justin voll zu) - zumal der Vertrag über die "Leihe" von Hollands Spidey ja auch mal ausläuft und der Schauspieler noch jung ist. Und die spannende Frage für mich ist, wie das danach gestaltet ist. Dürfte Sony ihn dann durch die Hintertür wieder in sein Franchise überführen? Wir hoffen da ein wenig Klarheit zu bekommen, wenn "Spider-Man: Homecoming" startet und sowohl Kevin Feige, der bekanntlich bei Marvel das Projekt überarbeitet, als auch Amy Pascal, die das Sony-Universum überwacht, auf Interview-Tour gehen.

  • Deliah C. Darhk

    Sie könnten natürlich auch Spider Woman nehmen und sich von Marvel eine lesbische Beziehung zu Black Cat genehmigen lassen. Dann könnte sie quasi PP aka Spiderman 1:1 (,5) ersetzen. Im Gegenzug könnte Marvel Zugriffsrechte auf weitere Figuren erhalten.
    Wäre vielleicht ein Kompromiss und Jessica Drew hatte in ihren Snfängen schon mal latente Hinweise auf eine vernorgene Bi-Sexualität. Würde also passen.

  • Deliah C. Darhk

    Hätte ja durchaus sein können, dass durch den Rückleihe-Deal explizit nur Realfilme einen Ausschluss erhalten hätten.

    Auch, wenn der Vertrag ausläuft bzw ausgelaufen ist, wird Bestand halten, dass das Sony Marvelversum keinen Bezug zum MCU herstellen darf.
    Selbst, wenn Tom bei Sony Spidey bliebe, müsste er in einem erneuten Reboot einen anderen Spiderman spielen. Deswegen sähe ich es tatsächlich als sinnvoller an, sofern umsetzbar, bereits jetzt mit einem eigenen SCU-Spidey zu arbeiten, und sei es nur als Nebenfigur, um einige Beziehungen zu klären, die dann erst nach dem MCU-Spidey als Main-Actor in den Vordergrund tritt.
    Halte ich für cleverer, als sich über Holland irgendwann zur alternativen Realität des MCUs zu machen, die sich durch die Erkenntnisse des Doc Strange-Films in Kombination mit einem ausser-MCUlichen Holland-Spidey leicht interpretieren liesse.

    Aber gut, alles Fachsimpelei, vorerst.
    Warten wir mal die Interviews ab.

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