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    T-800-Origin-Story in "Terminator 6"? Arnold Schwarzenegger womöglich als Mensch dabei
    Von Markus Trutt — 11.08.2017 um 09:35
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    In nunmehr vier „Terminator“-Filmen verkörperte Action-Ikone Arnold Schwarzenegger den wortkargen T-800. Im geplanten nächsten Teil der Sci-Fi-Reihe könnte er nun aber als menschliches Vorbild des Robotermodells auftreten.

    Paramount Pictures

    James Cameron hat Großes mit der von ihm 1984 gestarteten „Terminator“-Reihe vor. Nachdem inzwischen drei Teile ohne die Beteiligung des „Titanic“-Regisseurs entstanden sind, möchte er „Terminator 6“ zwar nicht inszenieren (schließlich ist er mit den vier „Avatar“-Sequels aktuell schwer beschäftigt), aber aktiv mitentwickeln – und bestenfalls gleich eine ganze neue Trilogie in Gang bringen. Worum genau es in der Fortsetzung gehen soll, ist noch nicht bekannt, bei einer Fragerunde enthüllte Cameron nun aber immerhin eine Idee, die Bestandteil der Handlung sein könnte: eine Art Ursprungsgeschichte von Arnold Schwarzeneggers T-800-Roboter-Modell (via JoBlo).

    Warum hat der Terminator einen so starken Akzent?

    Cameron hätte sich demnach schon länger gefragt, warum die Terminator-Fabrikanten bei Cyberdyne die Maschinen so haben aussehen und klingen lassen wie Arnold Schwarzenegger. In Camerons Augen muss es also einen menschlichen Prototyp gegeben haben, dessen DNA für den Entwurf der Roboter und die Herstellung der äußeren Hülle herhalten musste. „Hatte diese Person eine besondere Bedeutung für Skynet, weswegen ausgerechnet sie ausgewählt wurde?“, fragte sich Cameron im besagten Q&A. „Oder gab es eine ganze Ladung von Terminatoren und das Arnold-Modell stand zufällig gerade am nächsten zur Tür zum Zeitreise-Zentrum und alle anderen sahen eigentlich anders aus?“

    „Ich habe mir diese Fragen selbst gestellt, aber sie wurden nie geklärt... also bleibt dran!“ So ganz Recht hat Cameron mit seiner letzten Aussage allerdings nicht. Schließlich gibt es eine mittlerweile legendäre geschnittene Szene aus „Terminator 3 - Rebellion der Maschinen“, in der wir (mit einem Augenzwinkern) bereits eine kurze Hintergrundgeschichte zum Look und der Stimme des T-800 spendiert bekommen:

    In der kurzen Sequenz erfahren wir über ein Promo-Video, dass der von Arnold Schwarzenegger gespielte Sergeant William Candy als Vorlage für das T-800-Modell diente. Der spricht dort allerdings mit einem starken Südstaaten-Akzent (angeblich soll Samuel L. Jackson die Figur gesprochen haben). Als das Thema bei der Sichtung des Promo-Clips angesprochen wird, meint ein Techniker (Jack Noseworthy) mit der Stimme von Schwarzenegger schlicht, dass sie das in Ordnung bringen könnten. Dass dieser eher komödiantische Einschub aber tatsächlich zum „Terminator“-Kanon gehört, ist wohl in der Tat fraglich.

    Ob wir in „Terminator 6“ nun wirklich eine ausführlichere Vorgeschichte zum T-800 bekommen und/oder eventuell auch zu sehen kriegen, wie ein gealterter menschlicher Prototyp damit umgeht, dass eine Killermaschine sein Antlitz trägt, wird sich zeigen. In jedem Fall soll Arnold Schwarzenegger wieder mit an Bord sein (je nach Szenario wohl mit oder ohne CGI-Verjüngungskur). Der mittlerweile 70-jährige Österreicher verriet kürzlich, dass die Dreharbeiten bereits im März 2018 beginnen sollen.

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    James Cameron hält sich mit derart konkreten Aussagen zwar noch etwas zurück, erwähnte aber auch noch einmal, dass sie derzeit sehr ernsthaft über mehrere neue „Terminator“-Filme sprächen und man einfach schauen müsste, was in diesen zum Vorschein kommt. Für die Inszenierung von „Terminator 6“ ist „Deadpool“-Regisseur Tim Miller im Gespräch.

     

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