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    "Die Zauberflöte": Roland Emmerich und Flimmer machen moderne Adaption der Mozart-Oper
    Von Markus Trutt — 24.11.2017 um 09:50
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    Blockbuster-Regisseur Roland Emmerich und die Berliner Filmstarts-Schwester Flimmer tun sich für ein ganz besonderes Projekt zusammen: Gemeinsam wollen sie Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ in modernem Gewand inszenieren.

    Metropolitan FilmExport

    „Die Zauberflöte“ gehört wohl nicht nur zu den berühmtesten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart, sondern auch zu den bekanntesten Opern weltweit. Das zieht natürlich auch verschiedenste Adaptionen nach sich. Für Weihnachten 2018 planen nun Centropolis, die Produktionsfirma von Roland Emmerich, und das Berliner Unternehmen Flimmer unter dem englischen Titel „The Magic Flute“ eine neue Verfilmung des klassischen Stoffes.

    Angesiedelt ist die moderne Adaption im heutigen Europa, wo der 15-jährige Halbwaise Tim Walker von London in die österreichischen Alpen geschickt wird, um dort am legendären Mozart-Internat eine Gesangsausbildung zu beginnen. Dabei stößt er auf einen uralten Durchgang, der geradewegs in die Fantasie-Welt von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ führt.

    Entwickelt wurde das Projekt vom deutschen Autor und Regisseur Florian Sigl sowie Flimmer-Chef Christopher Zwickler, der zuletzt den Kurzfilm „Erledigung einer Sache“ produzierte, welcher mit dem Studenten-Oscar in Silber ausgezeichnet wurde. Als Drehbuchautor ist Andrew Lowery („Swedish Dicks“) an Bord. Roland Emmerich, der Flimmer 2012 mitgründete, wird „Die Zauberflöte“ koproduzieren und zeigte sich in einem offiziellen Statement bereits begeistert von der Mischung aus modernem Ansatz und der fantastischen Welt voller Zauberer und Hexen aus Mozarts Vorlage.

    Ein Filmprojekt von FILMSTARTS-Kollegen

    Flimmer startete einst als Website, die sich auf Filmtrailer spezialisiert hatte, entwickelte sich über die Jahre aber zu einem Produktions- und Marketing-Unternehmen, das vor allem für seine spektakulären Promo-Aktionen zu Kino-Filmen (wie etwa die Sprengung eines Felsens mit Präsident-Snow-Antlitz zum Start des „Tribute von Panem“-Finales) bekannt ist. Seit 2015 gehört das Unternehmen – wie auch FILMSTARTS – zum französischen Medienkonzern Webedia.

    Auch Nicolas John, der die Produktionsarbeit von Webedia in den USA koordiniert, blickt der „Zauberflöte“-Adaption seiner Firma bereits enthusiastisch entgegen: „Es ist eine große Ehre, Teil dieses ambitionierten Projekts und des großartigen Teams dahinter zu sein. Mit dem großen Publikum unserer Entertainment-Marken in über zehn Ländern in Europa und Lateinamerika freuen wir uns, dabei zu helfen, diese neue Filmmarke aufzubauen.“ Wie John dabei schon andeutet, ist „Die Zauberflöte“ als mehrteiliges Film-Event geplant.

    Korrektur

    WIr hatten zunächst geschrieben, dass „Die Zauberflöte“ in die Kinos kommen soll. Der ursprüngliche Plan war aber eine Miniserie fürs Fernsehen. Nun wird der Stoff tatsächlich als Kinofilm umgesetzt.

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    Kommentare
    • WhiteNightFalcon
      Welche Wahrzeichen werden durch den Klang der Flöte diesmal eingeebnet? Elbphilharmonie? Opernhaus von Sydney?? 🤔Da könnte man glatt ein neues Filmuniversum kreiern, da es ja diverse Flöten gibt, wie Blockflöte, Altflöte, Querflöte, Panflöte etc etc... 😂
    • Solecism
      Naja, jeder hat mal ein Tief, und auch mal ein Hoch. Ich kann mich erinnern, da hat Filmstarts sogar eine mittelmäßige Kritik über Uwe Boll geschrieben. Mittelmaß bei Boll!! ;-)Jackson jetzt hinter Emmerich zu stellen finde ich daher gewagt.Ich finde es ok, wenn Emmerich sich mal anderem Stoffen wittmet als nur reines Bombast-Popcorn-Kino zu machen. Aber ob es am Ende eine super Umsetzung wird? Wir werden sehen.Übrigens: Anonymus fand ich jetzt auch nicht gerade den Brüller.
    • Micox
      Flop
    • Hans H.
      "Die Zaaaauberflöte!". Wer könnte es besser, als er. ;-)
    • TresChic
      Schonmal Anonymus angesehen? Emmerich ist Jackson was Charakterdarstellungen angeht weitaus überlegen. Du wirst im ersten Moment lachen aber er hat es sogar, bis auf wenige Ausnahmen, selbst in Monster Popcornkino Blockbustern immer geschafft, dass Figuren gut eingeführt wurden, dass der Zuschauer Identfiguren hat. Das muss man erstmal draufhaben, wenn doch FX und Action im Vordergrund steht! Jackson hingegen hatte Zeeeiiiit, viel Zeeiiiit mit seinen 6 Teilen HDR und Hobbits das auszuarbeiten. Und dann wie gesagt Anonymus von Emmerich. Da hat er gezeigt, dass er auch ganz anders kann. Ich gehe selber sehr viel ins Theater und glaube das schon erkennen zu können, wenn jemand Talent hat. Reduziere Emmerich nicht auf Blockbuster. Ich nenne dir noch einen Grund, warum Jackson ihm unterlegen ist. Kennst du die Gurke King Kong von Jackson? Das war wie ein mieses Videospiel mit Dinos etc ...und dann am Ende der Affe. Da hat man gesehen, dass Jackson nicht in der Lage ist, Charaktere zu zeichnen, SOBALD der Film viel Action enthält und eine normale Laufzeit hat. Einen Film wie Anonymus hat Jackson bisher auch nicht vorzuweisen. Das Einzige in seiner Vita was dem Nahe kommt, wäre "In meinem Himmel". Schonmal angesehen? Ist ok aber vergisst man schnell. Dies mal als Gedanken von einem Theaterfan zum anderen. :)
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