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    Von den Produzenten von "Es": Michael Fassbender übernimmt Hauptrolle in "Kung Fury"
    Von Christoph Petersen — 13.02.2018 um 09:33
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    Die Kinofilm-Fortsetzung zum Kurzfilm-Phänomen „Kung Fury“ nimmt immer konkretere Formen an – nun stößt mit „X-Men“-Star Michael Fassbender der erste ausgewiesene Hollywoodstar zum Cast.

    Die per Kickstarter-Kampagne finanzierte 80er-Jahre-Trash-Hommage „Kung Fury“ ist ein viraler Hit, der den schwedischen Hauptdarsteller und Regisseur David Sandberg von Null auf 100 in das Sichtfeld Hollywoods katapultiert hat. Schließlich lief der völlig abgedrehte 30-minütige Kurzfilm nicht nur 2015 im Programm der prestigeträchtigen Filmfestspiele von Cannes, nach seiner kostenlosen Veröffentlichung erreichte er im Netz anschließend auch mehr als 40 Millionen Aufrufe. Wenn ihr das durchgeknallte Kurzfilm-Juwel noch nicht kennen solltet, lasst für die nächste halbe Stunde am besten alles stehen und liegen, denn hier ist er in seiner ganzen von VHS-Störstreifen gekrönten Pracht – nur echt mit Laser-Dinos und Kung-Fu-Hitler:

    Nun wurde bekannt, dass der zweifach oscarnominierte Hollywoodstar Michael Fassbender („Steve Jobs“, „12 Years A Slave“) neben David Sandberg eine Hauptrolle im anstehenden „Kung Fury“-Kinofilm übernehmen wird. Was für eine Rolle Fassbender genau verkörpern soll, steht hingegen noch nicht fest. Wie schon im Kurzfilm ebenfalls wieder mit dabei: die 80er-Jahre-Ikone schlechthin, Mitch Buchannon und Michael Knight persönlich, David „Looking For Freedom“ Hasselhoff. Produziert wird der neue Film zum einen von Sandberg und seiner Produktionsfirma selbst – aber zusätzlich hat er sich auch noch sehr prominente Unterstützung mit an Bord geholt: David Katzenberg, Seth Grahame-Smith und Aaron Schmidt haben mit ihrem „Es“-Remake schließlich gerade erst den erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten abgeliefert.

    Und darum geht’s im „Kung Fury“-Kinofilm: Im Jahr 1985, dem besten Jahr überhaupt, ist Miami die sicherste Stadt überhaupt – und das dank Kung Fury (David Sandberg), dem verdammt noch mal besten Cop aller Zeiten. Seine Thundercops sind die ultimative Polizeieinheit, zusammengesammelt aus verschiedenen Epochen der Geschichte haben sie sich vereint, um gemeinsam den bösartigen Kung Fuhrer Adolf Hitler zu besiegen. Nachdem einer der Thundercops auf tragische Weise sein Leben verliert, löst sich die Gruppe auf, was es wiederrum einem mysteriösen Schurken ermöglicht, aus den Schatten zu treten und Adolf Hitler bei seiner Suche nach der ultimativen Waffe zu unterstützen. Kung Fury muss durch Raum und Zeit reisen, um seine Freunde zu retten, die Miami Kung Fu Academy zu beschützen und das Böse ein für alle Mal zu besiegen…

    Die Dreharbeiten von „Kung Fury“ sollen noch diesen Sommer starten – und der Verkauf der internationalen Filmrechte soll sogar schon auf der übermorgen beginnenden Berlinale über den Tisch gehen.

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    Kommentare
    • Michimii
      Die Hälfte!
    • natchan
      Hast du den Kurzfilm gesehen?
    • Michimii
      Das ist das tolle an der neuen Zeit. Du brauchst gar nix richtig gutes mehr machen sondern musst, egal was du tust, es einfach zur richtigen zeit tun! Das kann dann noch so scheiße sein, wenns nen paar Leuten gefällt kann sowas ganz schnell gehn!Kung Führer....bitte...zur Karnevalzeit evtl ganz lustig aber sonst!
    • Micox
      Fassbender braucht dringend einen neuen Agenten..
    • Cirby
      Das stimmt. Deswegen muss man dieses noch stark überspitzen. Sonst wäre es nichts besonderes.
    • natchan
      Also Kung Fury war kalkuliert und für mich genial. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ein Langfilm ebenfalls gut funktionieren wird.Die wollen nun natürlich Geld verdienen, aber ich hätte lieber einen weiteren Kurzfilm als Fortsetzung(15-25Minuten wie bei Standard-Comedy-Serien) gehabt. Gerne dann auch mit 1-2 Gaststars, die auch vom Kaliber Fassbender sein dürfen. Aber 90 Minuten lang, diese erzwungene Komik, kann ich mir nicht vorstellen.
    • Jimmy V.
      Aber ist Trash nicht genau deswegen gut, weil es unfreiwillig geschieht? So kalkuliert ist es doch irgendwie öde.
    • Cirby
      Weil man sich in dem Zusammenhang über die Trashfilme lustig macht und es nochmal maßlos überzieht.
    • Cirby
      Der Kurzfilm ist einfach nur Klasse. Aber als Kinofilm wird das, denke ich zumindest, nicht funktionieren.
    • Sentenza93
      Kung Fury ist irgendwie auch eine schöne Hommage.
    • Jimmy V.
      Warum macht ein gestandener Schauspieler bei so etwas mit? Aber ich kann sowieso nicht nachvollziehen, weshalb diese bewussten Trash-Filme so toll sein sollen.
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